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Co-Preisträger Friedensnobelpreis 1997

Flüchtlingen mit Behinderung zu ihrem Recht verhelfen

Das Münchner Projekt ComIn bietet Flüchtlingen mit Behinderung Beratung und Kurse an und führt Projekte zur Bewusstseinsbildung durch. Doch auch die politische Arbeit und Vernetzung sind wichtige Teile des Projekts.

Eine Frau nutzt den Rollstuhlaufzug vor dem alten ComIn-Büro.

Eine Frau nutzt den Rollstuhlaufzug vor dem alten ComIn-Büro. | © Till Mayer / Handicap International

Im November 2011 fanden in Berlin und München zwei Tagungen zum Thema „Behinderung und Migration“ statt. Diskutiert wurde über die besondere Situation behinderter MigrantInnen und die verschärfte Situation von Flüchtlingen und Asylsuchenden mit Behinderung oder chronischer Erkrankung: Sie bekommen nur im Notfall medizinische Versorgung, ein Schwerbehindertenausweis steht ihnen zunächst nicht zu, sie erhalten kaum Assistenz für Pflege und Mobilität, Ausbildungskosten speziell für Blinde, Sehbehinderte und Gehörlose werden nicht übernommen und sie erhalten keine angepassten Hilfsmittel oder Körperersatzstücke wie Prothesen. 
 

Anerkennung einer Behinderung nur bei Aufenthaltserlaubnis

Viele der Betroffenen kommen aus Krisen- und Kriegsregionen wie zum Beispiel Afghanistan, dem Irak oder Somalia. Die Anerkennung einer Behinderung erst mit dem „richtigen“ Aufenthaltstitel widerspricht allerdings den Menschenrechten,
den Sozialgesetzbüchern und der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung. Wichtige Forderungen von beiden Tagungen umfassen mehr barrierefreien Wohnraum für alle Menschen mit Behinderung sowie kürzere und realitätsnahe Entscheidungswege bei gesundheitlichen Belangen.

Haben Sie noch weitere Fragen?

Ricarda Wank steht Ihnen gerne zur Verfügung.

Projekt ComIn
Landsberger Str. 428
81241 München

Tel.: 089 / 54 76 06 15
Fax: 089 / 54 76 06 20

E-Mail:
r.wank(at)hi.org

Das Projekt ComIn wird gefördert von:

Logo der BNP Paribas Stiftung

Das Projekt ComIn wurde 2006 mit dem Preis Münchner Lichtblicke“ ausgezeichnet.

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Diversity-Tag 2019 in München
© HI
Rechte von Menschen mit Behinderung

Diversity-Tag 2019 in München

Der Verein Charta der Vielfalt ist Initiator des bundesweiten Deutschen Diversity-Tags, der zum siebten Mal am 28. Mai 2019 stattfand. An diesem Aktionstag machen Unternehmen und Institutionen ihr Engagement zum Thema Diversity in internen oder externen Aktionen öffentlich. Neben weiteren Organisationen bot auch Handicap International eine Aktion für interessierte Beschäftigte der Münchener Stadtverwaltung an, um die Vielfalt der Stadtverwaltung zu thematisieren. Das Motto: Barrieren haben viele Gesichter!

Kooperation Strawberry Tour
© Strawberry Tour
Öffentlichkeitsarbeit

Kooperation Strawberry Tour

„Golfen für Menschen mit Behinderung weltweit“ – unter diesem Motto startet 2019 die neue Partnerschaft zwischen Handicap International und der Golf-Strawberry Tour.

Neue Kooperation mit der GOLF – T.I.M.E.
© GOLF TIME
Öffentlichkeitsarbeit

Neue Kooperation mit der GOLF – T.I.M.E.

Gemeinsam Gutes tun – unter diesem Motto startet in diesem Jahr eine Partnerschaft zwischen dem Verlag GOLF – T.I.M.E. und Handicap International (HI).

Handicap International e.V. ist anerkannter Partner von folgenden öffentlichen Institutionen:

Aswärtiges Amt, BMZ, Europa, UNHCR, GIZ Aswärtiges Amt, BMZ, Europa, UNHCR, GIZ Aswärtiges Amt, BMZ, Europa, UNHCR, GIZ Aswärtiges Amt, BMZ, Europa, UNHCR, GIZ