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Co-Preisträger Friedensnobelpreis 1997

 

Indonesien

In Indonesien leistet HI regelmäßig Hilfe für die Opfer von Naturkatastrophen. Nach dem Tsunami und dem Erdbeben, die das Zentrum des Archipels am 28. September 2018 heimsuchten, schickte HI ein Notfallteam in das Land.

Kinder auf Sumatra, Region Padang - HI Indonesien

Kinder auf Sumatra, Region Padang - HI Indonesien | © Benoit Darrieux / HI

Laufende Aktivitäten

Handicap International engagiert sich seit Januar 2005 in Indonesien. Anlass war der verheerende Tsunami, der in Indonesien und vielen anderen asiatischen Ländern Hunderttausend Tote zur Folge hatte. Damals halfen unsere Teams der Bevölkerung der Provinz Aceh. Sie verteilten Hilfsgüter, führten Reha-Maßnahmen durch und betreuten viele der Überlebenden psychologisch. Heute konzentrieren wir uns auf die Inklusion von Menschen mit Behinderung und auf die Förderung und Einhaltung ihrer Rechte.

Nothilfe

Nach dem Tsunami und dem Erdbeben vom 28. September 2018 in Indonesien schickte Humanity & Inclusion ein Expertenteam, um die Bedürfnisse der Opfer zu ermitteln und seine Notfallmaßnahmen in Zusammenarbeit mit lokalen Organisationen zu planen.

Soziale und wirtschaftliche Integration

Um sicherzugehen, dass die Bedürfnisse der besonders schutzbedürftigen Menschen, darunter Menschen mit Behinderung, in Entwicklungsplänen berücksichtigt werden und sie Zugang zu Arbeitsplätzen und Sozialeinrichtungen bekommen, unterstützt HI Organisationen der Zivilgesellschaft und Behindertenorganisationen in sechs Distrikten von Nusa Tenggara Timur.

Rechte von Menschen mit Behinderung

Handicap International unterstützt Organisationen von Menschen mit Behinderung und begleitet staatliche Institutionen, damit diese die Rechte von Menschen mit Behinderung besser berücksichtigen. Die Unterstützung der Organisationen kann sowohl finanzieller oder technischer Natur sein. So führen wir zum Beispiel Sensibilisierungsmaßnahmen durch oder bieten ihnen Schulungen an, damit sie besser für ihre Rechte eintreten können. Die staatlichen Institutionen werden darüber hinaus bei der Umsetzung eines nationalen Aktionsplans beraten, um den Zugang für Menschen mit Behinderung zu öffentlichen Infrastrukturen und Dienstleistungen zu ermöglichen.

Neues aus den Projekten

Tsunami in Indonesien: Viele Opfer weiter unerreichbar
CIS-Timor/ HI
Nothilfe Rehabilitation und Orthopädie

Tsunami in Indonesien: Viele Opfer weiter unerreichbar

Die Auswirkungen des Erdbebens und des Tsunamis, die Indonesien getroffen haben, sind weiterhin spürbar. Das Phänomen der Bodenverflüssigung hat ganze Dörfer erfasst. Allein dadurch wurden mehr als 10.000 Menschen verletzt; 800 werden noch vermisst. Fast 2.000 Menschen haben ihr Leben verloren.

Tsunami in Indonesien: Mehr als 190.000 Menschen brauchen Hilfe
©AFP PHOTO/ADEK BERRY
Nothilfe Rehabilitation und Orthopädie

Tsunami in Indonesien: Mehr als 190.000 Menschen brauchen Hilfe

Ein schweres Erdbeben mit anschließendem Tsunami erschütterte am 28. September das Zentrum der indonesischen Inselgruppe und forderte 1.763 Menschenleben. Mehr als 5.000 Menschen sind vermisst. HI schickte ein Nothilfeteam von Experten nach Indonesien und koordiniert den Einsatz mit lokalen Organisationen.  

Reha für Opfer des Tsunamis in Indonesien
© Montes de Oca_ADRA International
Nothilfe

Reha für Opfer des Tsunamis in Indonesien

Ein Erdbeben und anschließender Tsunami haben vor einigen Tagen das Zentrum des indonesischen Archipels getroffen und mehr als 1.000 Menschen getötet. Während sich die HI-Teams auf den Nothilfe-Einsatz vorbereiten, erläutert Pauline Falipou, HI-Physiotherapeutin und Notfallspezialistin, den Bedarf an Reha bei derartigen Katastrophen.

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Hintergrund

Karte des HI-Einsatzes in Indonesien

Indonesien ist ein riesiges Archipel mit 13.803 Inseln. Tsunamis, Erdbeben, Überschwemmungen und Vulkanausbrüche kommen in dieser Region sehr häufig vor und beeinträchtigen die Bevölkerung in hohem Maße, vor allem die besonders schutzbedürftigen Menschen.

Ein Schwerpunkt der Arbeit von Handicap International gilt deshalb besonders schutzbedürftigen Menschen, damit diese in Notfallsituationen berücksichtigt werden und von den Mechanismen der Katastrophenmaßnahmen erfasst werden.
Die Ratifizierung der Internationalen Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung durch die indonesische Regierung im Oktober 2011 ist das Ergebnis einer intensiven Mobilisierung seitens der Organisationen von Menschen mit Behinderung, welche aktiv von Handicap International unterstützt wurden. Handicap International hat diese Gruppen trainiert und ihnen finanziell dabei geholfen, gegenüber der indonesischen Regierung für ihre Rechte einzutreten. Trotz dieser Erfolge bleibt noch viel zu tun bis die Rechte von Menschen mit Behinderung wirklich geachtet werden.

  • Menschen mit Behinderung werden in Indonesien oft Opfer von Diskriminierung und Stigmatisierung. Das gilt insbesondere für die Provinzen im Osten des Landes, die zu den ärmsten und entlegensten gehören. Regelmäßig fristen sie dort nur ein Schattendasein und werden von ihren Familien versteckt.
  • In den Bereichen Gesundheit, Soziales, Wirtschaft und Bildung mangelt es an kompetenten Angeboten. Außerdem ist das Personal meist nur gering qualifiziert und Menschen mit Behinderung haben kaum Zugang zu den wenigen Dienstleistungen.
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Weltweites Engagement:

Handicap International e.V. ist anerkannter Partner von folgenden öffentlichen Institutionen:

Aswärtiges Amt, BMZ, Europa, UNHCR, GIZ Aswärtiges Amt, BMZ, Europa, UNHCR, GIZ Aswärtiges Amt, BMZ, Europa, UNHCR, GIZ Aswärtiges Amt, BMZ, Europa, UNHCR, GIZ