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Indonesien: Unterstützung der Tsunami-Opfer

Nothilfe
Indonesien

Nach dem Tsunami, der vor einigen Tagen das Zentrum des indonesischen Archipels getroffen und mehr als 800 Menschen getötet hat, wird HI aktiv, um die Bedürfnisse der Opfer zu ermitteln. Mit Unterstützung lokaler Partner wird HI eine Evaluierung in der Region Sulawesi durchführen.

Mehrere Menschen fahren an einem auf Grund gelaufenen Boot und zerstörten Gebäuden in Palu vorbei, nachdem ein Erdbeben und anschließender Tsunami die Stadt am 1. Oktober 2018 traf.

Mehrere Menschen fahren an einem auf Grund gelaufenen Boot und zerstörten Gebäuden in Palu vorbei, nachdem ein Erdbeben und anschließender Tsunami die Stadt am 1. Oktober 2018 traf. | © AFP PHOTO/JEWEL SAMAD

Mehr als 800 Menschen haben ihr Leben verloren, und Tausende brauchen dringend Hilfe. Nach einem Erdbeben der Stärke 7,5 traf ein fast 6 Meter hoher Tsunami die Region Sulawesi.

„Allein in der Stadt Palu wurden mehr als 15.000 Menschen vertrieben. Sie brauchen sofort Hilfe", warnt Florence Daunis, Einsatzleiterin bei HI.

Die Teams unserer indonesischen HI-Partner ermitteln vor Ort die Bedürfnisse der betroffenen Menschen.

„In der Stadt Dongala gibt es weiterhin weder Strom noch fließendes Wasser. Zusätzlich zu den ersten Nothilfemaßnahmen zur Versorgung der lebenswichtigen Bedürfnisse der Vertriebenen erwarten wir, dass viele auf der Suche nach medizinischer Hilfe sind oder Notfall-Reha benötigen", ergänzt Flaurence Daunis.

„Die Notfallteams von HI sind bereit, die Partner bei der genaueren Beurteilung des Rehabilitationsbedarfs der Opfer zu unterstützen. Es wird auch wichtig sein, psychosoziale Hilfe anzubieten. Bei dieser Art von Katastrophe ist ein psychologisches Trauma sehr häufig.“

HI ist seit 2005 im Land präsent und unterstützt regelmäßig Opfer von Naturkatastrophen. HI organisiert Katastrophenschutzworkshops und Lehrgänge, um die Widerstandsfähigkeit der Bevölkerung zu verbessern.

1 Oktober 2018
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Handicap International e.V. ist anerkannter Partner von folgenden öffentlichen Institutionen:

Aswärtiges Amt, BMZ, Europa, UNHCR, GIZ