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Libyen: Unerträgliche Zustände 1 September 2020

Die Situation für Zivilist*innen ist in vielen Regionen lebensgefährlich und unerträglich: Tägliche Angriffe, verminte Straßen und Wohnungen, zusammengebrochenes Gesundheitssystem, traumatisierte Menschen. Die Menschen leiden unter Depressionen, der Missbrauch von Alkohol, Drogen und Medikamenten nimmt zu, die zwischenmenschliche Gewalt steigt. Viele Geflüchtete können nicht in ihre Häuser zurückkehren, da diese mit nicht explodierten Munitionsresten oder Minen verseucht sind. Eine ganze Generation ist betroffen, vor allem jüngere Menschen sehen keine Zukunft.

  • Libyen

Landminen Monitor 2017: Erneut Anstieg der Opferzahlen 14 Dezember 2017

Der am 14.12. von der ICBL in Genf vorgestellte Landminen Monitor 2017 zeigt im dritten Jahr in Folge einen dramatischen Anstieg der Opferzahlen durch Minen und explosive Kriegsreste. Mindestens 8.605 Menschen wurden durch diese Waffen im Jahr 2016 getötet oder verletzt. 2013 waren es noch 3.450 Menschen. Der massive Anstieg seither ist vor allem auf die hohen Opferzahlen in den Konfliktgebieten in Afghanistan, dem Jemen, Libyen und der Ukraine zurückzuführen. Handicap International ruft die Staaten auf, das internationale humanitäre Recht durchzusetzen und Druck auf alle Konfliktparteien auszuüben, um dem Einsatz dieser barbarischen Waffen ein Ende zu setzen. Dies geschieht im Vorfeld des Treffens der Vertragsstaaten des Ottawa-Vertrags zum Verbot von Anti-Personen-Minen, das vom 18. bis zum 21. Dezember in Wien stattfindet.

  • Ukraine (Einsatz beendet)
  • Afghanistan
  • Libyen

Nach 5 Jahren Krieg sind viele Kinder traumatisiert 7 September 2016

Handicap International ist seit 2011 in Libyen präsent. Wegen der äußerst instabilen politischen Lage und der Unsicherheit im Land haben wir unsere Teams seit Juli 2014 nach Tunis in Tunesien verlegt. Anne Barthès, die den Einsatz seit Februar 2016 leitet, erzählt uns von den aktuellen Projekten für vertriebene Familien und traumatisierte Kinder – fünf Jahre nach dem Fall des Regimes von Muammar al-Gaddafi.

  • Libyen

Gesetz gegen Investitionen in Hersteller von Streumunition ist überfällig 15 Juni 2016

Syrien, Jemen, Libyen, Laos - auch sechs Jahre nach der Oslo-Konvention leidet die Zivilbevölkerung vieler Länder nach wie vor unter den verheerenden Auswirkungen von Streumunition. Doch weltweit wird nach wie vor in Streumunition investiert - auch aus Deutschland.

  • Syrien
  • Deutschland
  • Laos
  • Libyen

ATT Vertrag: Kampf gegen die Weiterverbreitung von Waffen 1 April 2016

Laut dem UN Vertrag über den Waffenhandel (ATT) dürfen Staaten keine konventionellen Waffen in bestimmte Drittstaaten exportieren. Das ist ein bedeutender Schritt gegen die Weiterverbreitung von Waffen. Handicap International engagiert sich in 20 Ländern, um die Bevölkerung über die Gefahren von leichten Waffen und explosiven Kriegsresten aufzuklären.

  • Deutschland
  • Mali
  • Libyen

Video: Libyen – Die Gefahr durch explosive Kriegsreste 13 März 2015

Explosive Waffen wie Artillerie-, Mörser- und Handgranaten stellen eine überaus große Bedrohung für die Bevölkerung in Libyen dar. Ob in Wohngebieten, auf Ackerflächen, oder in der Nähe von Schulen und Krankenhäusern, versteckte Gefahren lauern überall.

  • Libyen

Arms Trade Treaty (ATT) muss in Kraft treten! 1 April 2014

Handicap International fordert alle Staaten auf, das Abkommen so schnell wie möglich zu ratifizieren, damit Zivilisten geschützt werden können.

  • Libyen

Unsere Arbeit in Libyen: ein aktueller Lagebericht 14 Februar 2014

Seit März 2011 ist Handicap International mit mehreren Entminungsteams und einer Kampagne zur Aufklärung über explosive Kriegsreste in Libyen im Einsatz und hat dabei schon über 110.000 Menschen in Libyen erreicht. Doch es bleibt noch viel zu tun.

  • Libyen

Libyen: 25 Tonnen hochexplosive Kriegsreste vernichtet 14 Januar 2014

Teams von Handicap International haben in Misrata ein gigantisches Munitionslager mit explosiven Kriegsresten zerstört. ARD-Hörfunkkorrespondent Peter Steffe sendet einen Beitrag über die erfolgreiche Mission und künftige Herausforderungen im Land.
 

  • Libyen

Libyen – Eine Hotline, die Leben rettet 5 Dezember 2012

Überreste des Krieges bedeuten in vielen Gegenden eine ständige Gefahr, zum Beispiel für Bauern und Kinder auf dem Schulweg. Doch nur wenn bekannt ist, wo die Gefahrenstellen sind, können diese geräumt werden. Handicap International hat dafür extra eine Hotline eingerichtet.

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