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Werkstudent/in am Standort Berlin

Handicap International ist die deutsche Sektion der internationalen Föderation Handicap International mit Sitz in München und Büro in Berlin. Handicap International setzt sich in rund 60 Ländern mit über 300 Projekten für Menschen mit Behinderung ein, insbesondere in Kriegs- und Krisengebieten, in der Nothilfe und Entwicklungszusammenarbeit. Darüber hinaus betreiben wir aktive Lobbyarbeit zur Umsetzung der Rechte von Menschen mit Behinderung. Ein weiterer Schwerpunkt bildet das Engagement für das Verbot von Landminen und Streubomben. Handicap International ist Mitbegründer der internationalen Kampagne zum Verbot von Landminen, Co-Träger des Friedensnobelpreises 1997 und wurde 2011 mit dem Conrad N. Hilton Humanitarian Prize für außergewöhnliche Beiträge zur Linderung menschlichen Leidens ausgezeichnet.

Flüchtlinge mit Behinderungen (Binnenflüchtlinge und Flüchtlinge über Landesgrenzen hinweg) gehören seit Anfang an zu den Zielgruppen, mit denen Handicap International arbeitet. In Deutschland ist die Organisation seit 2003 mit dem Projekt ComIn in München für Flüchtlinge mit Behinderung aktiv. In Reaktion auf den Anstieg der Zahl von Menschen, die nach Deutschland flüchten, führte Handicap International von September 2016 bis März 2018 eine Bedarfsanalyse zur Versorgungslage und Lebenssituation von Geflüchteten mit Behinderung in Deutschland durch. Ziel war es strukturelle Lücken auf den Ebenen von gesetzlichen Grundlagen und Verordnungen, Verwaltungshandeln, Advocacy und Zugang zu sozialen Dienstleistungen zu identifizieren und den Bedarf aus der Perspektive von Geflüchteten und anderen Stakeholdern (Politik, Verwaltung, NGOs, soziale Dienstleister) zu eruieren. Aufbauend auf den Ergebnissen der Bedarfsanalyse hat Handicap International das Modellprojekt „Aufbau bundesweiter Kompetenz zu Flucht, Migration und Behinderung“ entwickelt, das dank einer dreijährigen Förderung der SKala-Initiative (www.skala-initiative.de) nun umgesetzt wird. Hier finden Sie weitere Informationen zum Projekt.

Im Rahmen des Projektes suchen wir am Standort Berlin zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine/n

Werkstudent/-in mit 10 Stunden/ Woche, befristet bis zum 30.06.2021

Der/die Werkstudent/-in unterstützt das Projektteam bei organisatorischen, administrativen  und Recherche-Tätigkeiten. Er/sie arbeitet eng mit der Projektassistenz und einer weiteren Werkstudent/-in zusammen.

Aufgabenbereiche:

  • Recherchen für das Projektteam
  • Dokumentation von Meetings und Veranstaltungen
  • Terminabsprachen intern und mit externen Partnern
  • Unterstützung bei der Organisation von Dienstreisen und Veranstaltungen, Teammeetings etc.
  • Pflege von Adressverteilern und Versand von Informationsmaterialien

Ihr Profil:

  • Eingeschriebene/r Student/in. Fachrichtung Sozial-/Kultur-/Politikwissenschaften mit Interesse an Disability Studies, Migrationsforschung und/oder Flüchtlingshilfe
  • Logistisches, organisatorisches und administratives Geschick
  • Eigenverantwortliches Arbeiten im Team
  • Kommunikatives Geschick
  • Deutsch und Englisch in Wort und Schrift, Französischkenntnisse von Vorteil
  • sehr gute MS Office Kenntnisse (vor allem Word und Excel)
  • Freude an der Teamarbeit und Flexibilität 

Was wir bieten:

  • Projekterfahrung
  • Zusammenarbeit mit einem motivierten Team in Deutschland und als Teil unserer internationalen Netzwerke
  • Teilnahme an projektbezogenen Aktivitäten (Besprechungen, Veranstaltungen, Fortbildungen, Vernetzungstreffen)
  • Möglichkeit, eigenständig Aufgaben zu übernehmen
  • Attraktive Vergütung

Wenn Sie diese interessante Stelle reizt und sie Ihrem Profil entspricht, senden Sie bitte bis zum 15. November 2018 Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen als eine PDF-Datei bestehend aus Motivationsschreiben, Lebenslauf und Zeugnissen an Frau Dr. Susanne Schwalgin, Referentin für Flucht und Behinderung/Projektleitung: s.schwalgin@hi.org.

Die wöchentliche Arbeitszeit soll auf zwei Arbeitstage pro Woche aufgeteilt werden. Da der/die Werkstudent/-in enger Abstimmung mit der Projektassistenz und der zweiten Kraft zusammenarbeiten soll, möchten wir die Arbeitstage gerne aufeinander abstimmen. Geben Sie daher in Ihrer Bewerbung bitte Ihren frühestmögliches Eintrittsdatum und die präferierten Arbeitstage an.

Wir behalten uns vor, ggf. schon während der Ausschreibungsfrist Bewerbungsgespräche zu führen, da wir die Stellen bald möglichst besetzen wollen.

Wir freuen wir uns auf Ihre Bewerbung!

Bewerber/-innen mit Behinderung sowie Flucht/- und Einwanderungserfahrung werden bei gleicher Eignung bevorzugt.

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir uns aus Zeitgründen nur bei Bewerberinnen und Bewerbern zurückmelden können, die in die engere Auswahl gekommen sind.