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Stop Bombing Civilians Stop Bombing Civilians Stop Bombing Civilians Stop Bombing Civilians

STOP BOMBING CIVILIANS!

Die deutsche Regierung soll sich proaktiv gegen die Bombardierung von Wohngebieten einsetzen.

NEIN ZU BOMBEN AUF DIE ZIVILBEVÖLKERUNG

Für ein starkes Engagement der deutschen Regierung zum besseren Schutz der Zivilbevölkerung vor Bombenangriffen in bewohnten Gebieten. Erfahren Sie hier mehr zur Kampagne "Stop Bombing Civilians".

Mit dem untenstehenden Formular können Sie die Bundestagsabgeordneten Ihres Wahlkreises direkt anschreiben und auffordern, sich für den Schutz von Zivilist/-innen einzusetzen.*

 

Mehr zur Kampagne

Ethische und rechtliche Informationen
Bitte bleiben Sie höflich: Unsere Organisation distanziert sich von jeglichen hasserfüllten, diffamierenden oder beleidigenden Kommentaren, die von den Teilnehmer/-innen dieser Aktion abgegeben werden könnten. Vielen Dank für Ihre Sachlichkeit: Eine einzige E-Mail genügt.

Bild von Ali, ein kleiner Junge, der schwer verletzt wurde und beide Beine in Gips hat. Bild von Ali, ein kleiner Junge, der schwer verletzt wurde und beide Beine in Gips hat. Bild von Ali, ein kleiner Junge, der schwer verletzt wurde und beide Beine in Gips hat. Bild von Ali, ein kleiner Junge, der schwer verletzt wurde und beide Beine in Gips hat.

© HI

Ali wurde bei einer Bombardierung von Mossul 2017 schwer verletzt und sowohl seine Eltern als auch sein älterer Bruder starben. Er wurde in einem Krankenhaus im Süden der Stadt behandelt und erhält Hilfe von einem HI-Physiotherapeuten.

Mehr Informationen zur Kampagne

Handicap International (HI) ruft die Öffentlichkeit dazu auf, ihre Abgeordneten in Deutschland, aber auch in der Schweiz, Belgien, Frankreich, Luxemburg, Großbritannien und Kanada anzusprechen. Mit diesem Aufruf wollen wir Druck auf die Regierungen ausüben, damit diese sich gegen die Bombardierung von Wohngebieten einsetzen.. Fast 100 Parlamentarier/-innen aus Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Belgien und der Schweiz haben bereits ihre Unterstützung für unsere Kampagne bekundet: http://www.inew.org/parliamentary-appeal/.

Die Zivilgesellschaft hat momentan eine wichtige Chance, auf den Ablauf moderner Kriege einzuwirken, um die Zivilbevölkerung besser vor Bombenangriffen zu schützen:
Am 1. und 2. Oktober fand in Wien die Konferenz „Protecting Civilians in Urban Warfare“ (Schutz der Zivilbevölkerung vor Kriegshandlungen in Wohngebieten“ statt, an der die deutsche Regierung teilnahm. Im kommenden November und Januar werden nun in Genf zwei Runden mit diplomatischen Verhandlungen folgen, in denen die Staaten eine internationale Verpflichtung gegen den Einsatz von Explosivwaffen in bewohnten Gebieten diskutieren. Im Frühjahr 2020 wird dann voraussichtlich eine politische Verpflichtungserklärung veröffentlicht, die von allen Staaten unterzeichnet werden kann. Wir möchten erreichen, dass diese Erklärung den Einsatz von Explosivwaffen mit Flächenwirkung in bewohnten Gebieten wirkungsvoll beendet und die betroffenen Menschen mit konkreten Maßnahmen unterstützt.

Bomben- und Raketenangriffe in bewohnten Gebieten kommen in den aktuellen Konflikten in Syrien, im Irak, in Afghanistan, der Ukraine oder Jemen systematisch zum Einsatz. Laut AOAV (Action on Armed violence) stammten 70 Prozent dieser Opfer aus der Zivilbevölkerung, das entspricht 22.000 Menschen. Wenn Explosivwaffen hingegen in bewohnten Gebieten eingesetzt werden, sind sogar 90 Prozent der Opfer Zivilist/-innen.

Die humanitären Folgen von Explosivwaffeneinsätzen in Wohngebieten sind erschreckend. Die Angriffe hinterlassen schwere und zu Behinderung führende Verletzungen sowie starke psychologische Traumata, führen zur Vertreibung und Verarmung der Bevölkerung, zerstören grundlegende Infrastrukturen (Krankenhäuser, Häfen, Brücken usw.) und zerrütten das soziale und wirtschaftliche Gefüge. Handicap International unterstützt mit Projekten in Kriegs- und Nachkriegsregionen die betroffenen Menschen – und wendet sich gleichzeitig gemeinsam mit dem internationalen Netzwerk INEW an die Politik.

Setzen Sie sich gemeinsam mit uns dafür ein, die Bombardierung von Zivilist/-innen in Wohngebieten zu beenden!

*Unsere hier formulierten Forderungen sind entstanden aus unserem humanitären Engagement in vom Krieg betroffenen Regionen. Dieses Engagement beruht auf unseren grundsätzlichen Werten von Menschlichkeit und Inklusion, die auch besagen, dass alle Menschen gleichwertig sind und die gleichen Rechte haben.  Dies schließt das Recht auf Sicherheit und ein menschenwürdiges Leben ein sowie auf Flucht, wenn dieses gefährdet ist. Wir wenden uns mit unseren Forderungen deshalb nur an Parteien, die diese Werte im Grundsatz teilen.

Impressum
Foto : E. Fourt / HI