Ja, ich helfe!
Hygienekit
30€
Schutzmasken
60€
Aufklärung
90€

Für 30 € schenken Sie einer Familie ein Hygienekit. Es enthält Seife, Handtücher und Waschmittel für einen Monat und ermöglicht fünf Personen die dringend notwendigen Hygienemaßnahmen zum Schutz vor Ansteckung.

Mit 60 € finanzieren Sie 120 Schutzmasken gegen ansteckende Krankheiten für unsere Teams und die Menschen vor Ort.

Mit 90 € tragen Sie zu einer Aufklärungsveranstaltung für 15 Personen zu Hygiene und Schutzmaßnahmen gegen Covid-19 bei. Sehbehinderte, taube und schwerhörige Menschen erhalten von uns speziell angepasste Schulungen.

40

Hygieneschulung für 10 Personen

70

Kauf von 140 Schutz-
masken für HI-Teams

120

4 Hygiene-Kits für insgesamt 20 Personen

Arme Länder nicht vergessen

Die Coronavirus-Pandemie breitet sich immer schneller in Ländern aus, die von Armut, Konflikten oder Naturkatastrophen betroffen sind. Mehrere Millionen Fälle sind weltweit bestätigt.

Für die Länder, deren Gesundheitseinrichtungen bereits durch Konflikte oder große Armut beeinträchtigt sind, wird sich die Pandemie dramatisch auf die Bevölkerung auswirken. Die Fallzahlen steigen exponentiell an und die Menschen erleben jetzt, was wir vor einigen Wochen in Europa erlebt haben - mit katastrophalen Folgen. Dies gilt z.B. für Länder wie Kenia, Bangladesch oder den Libanon, wo viele Menschen in riesigen Flüchtlingscamps auf engstem Raum zusammenleben. 

Die Krankheit Covid-19 verschärft die humanitären Bedarfe. Gleichzeitig schränkt es aber die Möglichkeiten der Hilfsorganisationen ein, genau die Bevölkerungsgruppen zu erreichen, die dringend Versorgung und Hilfe benötigen. Viele Länder haben Ausgangssperren verhängt, was einen Teil der Bevölkerung von der humanitären Hilfe abriegelt, die sie zum Überleben benötigt.

Wie und wo wir jetzt helfen

Alle Länder, in denen Handicap International derzeit aktiv ist, sind betroffen. Das sind Länder in Afrika, Lateinamerika, Süd- und Südostasien und im Nahen Osten. Die Zahlen steigen dramatisch an.

In den Projektländern haben wir unsere Einsätze angepasst, um gegen die Ausbreitung des Coronavirus zu kämpfen:

  • Wir besorgen Schutzmasken für HI-Teams, damit diese einsatzfähig bleiben
  • Wir verteilen Hygiene-Kits für Familien
  • Wir schulen Personal hinsichtlich Hygienemaßnahmen
  • Wir helfen den Schutzbedürftigsten, Zugang zu lebenswichtigen Dienstleistungen zu erhalten
  • Wir bieten psychosoziale Hilfe in dieser schweren Zeit
  • Wir helfen Menschen mit Behinderung und/oder kognitiver Beeinträchtigung relevante Informationen zu erhalten bzw. zu erfassen
  • Wir bieten logistische Unterstützung für humanitäre Akteure beim Transport humanitärer Hilfe

Es ist unsere Aufgabe, uns um besonders gefährdete Risikogruppen zu kümmern. Dazu gehören nicht nur Menschen mit Behinderung, sondern auch ältere oder isolierte Menschen, welche mit chronischen oder psychischen Erkrankungen. 80 Prozent der Menschen mit Behinderung weltweit leben unterhalb der Armutsgrenze. Viele können sich die Kosten für eine Behandlung nicht leisten!

Auch für Menschen in Kriegsgebieten ist Corona nun eine weitere Bedrohung, vor der sie sich nur schwer schützen können. Krankenhäuser sind zerstört, es mangelt an medizinischem Personal und für humanitäre Akteure ist es nicht immer einfach, Zugang zur notleidenden Bevölkerung zu bekommen. Die Bewegungsfreiheit ist stark eingeschränkt, es kann zu Versorgungsengpässen bei lebenswichtigen Gütern kommen. Wie kann man sich die Hände waschen, wenn man keinen Zugang zu Wasser hat? Wie bleibt man zu Hause, wenn man kein Zuhause hat?

Unsere Appelle an Staaten, Geldgeber und humanitäre Akteure

Wir fordern:

  • Die Einhaltung von humanitären Prinzipien und uneingeschränkten Zugang für Humanitäre Helfer*innen
  • Finanzielle und operationelle Unterstützung der Arbeit von Hilfsorganisationen weltweit
  • Inklusive Ausgestaltung von allen Hilfsleistungen in den Bereichen Schutz, Gesundheit und Lebensunterhalt --> hier lesen Sie unsere vollständigen Botschaften

Aufruf von UN-Generalsekretär Guterres und zahlreichen NGOs zu einem weltweiten Waffenstillstand 

Wir sind nicht nur in unseren Einsatzländern aktiv, sondern auch in Deutschland. Erfahren Sie hier, was wir in Deutschland tun.

 

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Rund 15.000 Menschen leben nach Angaben des Sozialministeriums von Togo allein in der Hauptstadt Lomé auf der Straße – darunter sind etwa 5.000 Kinder. Meist schlagen sie sich mit Betteln durch, bekommen Essensreste der Restaurants oder gelegentlich einen kleinen Job auf den Märkten. Aufgrund der Einschränkungen und der finanziellen Folgen durch das Coronavirus ist ihre Lage nun aber besonders dramatisch.

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Wir feiern den Geburtstag von Handicap International am 19. Juli! Seit 38 Jahren unterstützen wir weltweit Menschen mit Behinderung und kämpfen für eine Welt ohne Minen und Streubomben sowie gegen Bombenangriffe auf die Zivilbevölkerung. 

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Auch Ruanda ist von der Coronavirus-Pandemie und Ausgangssperren betroffen. Unsere Teams klären auf und verteilen Schutzmasken sowie Lebensmittel. Außerdem bieten sie Online-Kurse im Fernsehen für Schüler/-innen mit Behinderung an.