Coronavirus:
den Schwächsten helfen

Coronavirus:

den Schwächsten helfen

Das kann Ihre Spende bewirken:

40

Hygieneschulung für 10 Personen

70

Kauf von 140 Schutz-
masken für HI-Teams

120

4 Hygiene-Kits für insgesamt 20 Personen

Arme Länder nicht vergessen

Die Coronavirus-Pandemie breitet sich in Ländern aus, die derzeit von Armut, Konflikten oder Naturkatastrophen betroffen sind. Mehrere hunderttausend Fälle sind weltweit bereits in rund 175 Ländern und Gebieten bestätigt.

Für die Länder, deren Gesundheitseinrichtungen bereits durch Konflikte oder große Armut beeinträchtigt sind, wird sich die Pandemie dramatisch auf die Bevölkerung auswirken. Dies gilt auch für Länder wie Kenia, Bangladesch oder den Libanon, wo viele Menschen in riesigen Flüchtlingscamps auf engstem Raum zusammenleben. Das Virus könnte sich dort schnell verbreiten und zu vielen Todesfällen führen. 

Die Krankheit Covid-19 verschärft die humanitären Bedarfe. Gleichzeitig schränkt es aber die Möglichkeiten der Hilfsorganisationen ein, genau die Bevölkerungsgruppen zu erreichen, die dringend Versorgung und Hilfe benötigen. Viele Länder haben Ausgangssperren verhängt, was einen Teil der Bevölkerung von der humanitären Hilfe abriegelt, die sie zum Überleben benötigt.

Wie und wo wir jetzt helfen

Nach aktuellem Stand sind alle Länder, in denen Handicap International derzeit aktiv ist, betroffen. Das sind Länder in Afrika, Lateinamerika, Süd- und Südostasien und im Nahen Osten. Auch wenn die Anzahl der offiziell bestätigten Fälle in vielen dieser Länder noch gering ist, muss nun sofort gehandelt werden.

In den Projektländern passen wir unsere Einsätze an, um gegen die Ausbreitung des Coronavirus zu kämpfen:

  • Wir besorgen Schutzmasken für HI-Teams, damit diese einsatzfähig bleiben
  • Wir verteilen Hygiene-Kits für Familien
  • Wir schulen Personal hinsichtlich Hygienemaßnahmen
  • Wir helfen den Schutzbedürftigsten, Zugang zu lebenswichtigen Dienstleistungen zu erhalten
  • Wir bieten psychosoziale Hilfe in dieser schweren Zeit
  • Wir helfen Menschen mit Behinderung und/oder kognitiver Beeinträchtigung relevante Informationen zu erhalten bzw. zu erfassen
  • Wir bieten logistische Unterstützung für humanitäre Akteure beim Transport humanitärer Hilfe

Es ist unsere Aufgabe, uns um besonders gefährdete Risikogruppen zu kümmern. Dazu gehören nicht nur Menschen mit Behinderung, sondern auch ältere oder isolierte Menschen, welche mit chronischen oder psychischen Erkrankungen. 80 Prozent der Menschen mit Behinderung weltweit leben unterhalb der Armutsgrenze. Viele können sich die Kosten für eine Behandlung nicht leisten!

Auch für Menschen in Kriegsgebieten ist Corona nun eine weitere Bedrohung, vor der sie sich nur schwer schützen können. Krankenhäuser sind zerstört, es mangelt an medizinischem Personal und für humanitäre Akteure ist es nicht immer einfach, Zugang zur notleidenden Bevölkerung zu bekommen. Die Bewegungsfreiheit ist stark eingeschränkt, es kann zu Versorgungsengpässen bei lebenswichtigen Gütern kommen. Wie kann man sich die Hände waschen, wenn man keinen Zugang zu Wasser hat? Wie bleibt man zu Hause, wenn man kein Zuhause hat?

Unsere Appelle an Staaten, Geldgeber und humanitäre Akteure

Wir fordern:

  • Die Einhaltung von humanitären Prinzipien und uneingeschränkten Zugang für Humanitäre Helfer/-innen
  • Finanzielle und operationelle Unterstützung der Arbeit von Hilfsorganisationen weltweit
  • Inklusive Ausgestaltung von allen Hilfsleistungen in den Bereichen Schutz, Gesundheit und Lebensunterhalt --> hier lesen Sie unsere vollständigen Botschaften

Aufruf von UN-Generalsekretär Guterres und zahlreichen NGOs zu einem weltweiten Waffenstillstand 

Wir sind nicht nur in unseren Einsatzländern aktiv, sondern auch in Deutschland. Erfahren Sie hier, was wir in Deutschland tun.

Coronavirus weltweit

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