Co-Preisträger Friedensnobelpreis

Ausstellungen

In Zusammenarbeit mit dem Journalisten und Fotografen Till Mayer haben wir zwei Ausstellung konzipiert, die deutschlandweit verliehen werden. "Barriere:Zonen" und "erschüttert" erzählen bewegende Geschichten von Menschen mit Behinderung und aus Krisengebieten weltweit.

Die Ausstellungen können bei uns ausgeliehen und zum Beispiel in Schulen, Universitäten, Museen, Bibliotheken, Kirchen/Religionsgemeinden oder kommunalen Ausstellungsorten gezeigt werden. Weitere Informationen hierzu finden Sie auf der jeweiligen Webseite. 
 

Barriere:Zonen -
Leben und überleben mit Behinderung weltweit

Konflikte und Kriege werfen einen langen Schatten. Sie hinterlassen körperlich und seelisch Versehrte. Sie rauben Leben, Zukunft und Hoffnung.

Die Ausstellung „Barriere:Zonen“ portraitiert Menschen, deren Schicksal ein Konflikt prägt oder bestimmt hat. Manche der Kriege sind seit Jahrzehnten vorbei, andere fordern noch immer neue Opfer. Die Portraitierten kämpfen als Menschen mit Behinderung um ein würdiges Leben. Jeden Tag aufs Neue. Im Gaza-Streifen, im Flüchtlingslager im Kongo, in der Ukraine, in den Dörfern von Uganda, Vietnam und Laos. Aber auch als Flüchtling in Deutschland und als Kriegstraumatisierter in den USA.

Ihre Lebensbereiche sind Zonen voller Barrieren. So manche konnten die Protagonist*innen schon überwinden. Andere werden noch viel Kraft fordern. Die Portraits geben Mut, andere stimmen traurig. Eines haben sie gemeinsam. „Sie alle fordern Respekt ein“, sagt Journalist und Fotograf Till Mayer.

„Barriere:Zonen“ besteht aus 19 Roll-Up-Displays. Als Begleitmaterial erhalten Sie Broschüren in leichter Sprache für Menschen mit Lern- und Verständnisschwierigkeiten. 

Auf der Webseite
www.barriere-zonen.org können Sie sich ausführlich über die Ausstellung informieren.

Hier finden Sie begleitende Schulmaterialien zur Ausstellung Barriere:Zonen für den Unterricht.

erschüttert – Einschläge, die alles ändern

„erschüttert“ portraitiert Menschen, die eines gemeinsam haben: Ihre Leben wurden durch den Krieg oder gewaltsame Konflikte erschüttert. 

Da ist der Bauer aus dem Kongo. Die Explosion einer Granate reißt sein Bein ab und die Familie in den Tod. Die alte Frau aus der Ostukraine aus dem Dorf nahe der Frontlinie, in dem fast nur noch Greise geblieben sind. Oder das Mädchen im Irak, das ein Bein, den Bruder, die Mutter verliert, weil ihre Heimat Mossul durch Bomben erschüttert und mit Sprengsätzen verseucht wurde. Die Explosionen von Bomben und Granaten erschüttern ein Leben lang. Weil Beine und Arme nicht nachwachsen können, geliebte Menschen nicht wiederkehren. Weil die Zeit eben nicht alle Wunden heilt, wenn die Seele tief verletzt ist.

Die Ausstellung besteht aus 20 Roll-Ups, auf denen die Portraits und die Hintergrundinfos eindrucksvoll abgebildet sind. Die Fotobanner werden außerdem durch weitere Elemente wie einer Broschüre in Leichter Sprache und einem Granatsplitter aus Uganda wirkungsvoll ergänzt.

Auf der Webseite www.erschuettert.org können Sie sich ausführlich über die Ausstellung informieren.

Hier finden Sie begleitende Schulmaterialien zur Ausstellung „erschüttert“ für den Unterricht.

Kontaktieren Sie uns gerne für weitere Informationen und Anfragen.

Marcel Ostermaier
Projektreferent Bildungsarbeit und Kampagnenevents
Mail: ausstellungen@deutschland.hi.org
Telefon: + 49 (0)89 / 54 76 06 23
mobil: + 49 (0)176 / 21 32 14 31