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Co-Preisträger Friedensnobelpreis 1997

Politische Kampagnenarbeit

Ein wichtiger Bereich des Engagements von Handicap International ist die politische Kampagnen- und Lobbyarbeit. Die Basis für unser politisches Engagement bilden unsere Programme. Durch regelmäßige Analyse der politischen Situation und der Missstände in den Ländern und auf internationaler Ebene leiten wir ab, für welche Maßnahmen wir uns politisch engagieren.

Eine Pyramide aus Schuhen in Lyon und eine Person die unsere Petition unterschreibt.

Mit öffenlichkeitswirksamen Kampagnen setzen wir uns gegen den Einsatz von explosiven Waffen in Wohngebieten ein! | © Pascal Grappin / Handicap International

In unserer politischen Kampagnenarbeit haben wir drei zentrale Anliegen:

  • Der Einsatz dafür, dass humanitäre Akteure Inklusion und Schutz von besonders schutzbedürftigen Bevölkerungsgruppen berücksichtigen.
  • Die Veränderung der großen internationalen und nationalen Rahmenbedingungen, um Menschen mit Behinderung in die Entwicklungszusammenarbeit mit einzubeziehen.
  • Die Förderung der Umsetzung internationaler Verträge und die Einflussnahme auf weitere Rahmenbedingungen, um die dramatischen Folgen von Waffen für die Zivilbevölkerung zu reduzieren.

Bitte unterstützen Sie unsere politische Arbeit und unterzeichnen Sie unsere aktuelle Petition STOP! Bombing Civilians!

Damit solche Szenen in Zukunft der Vergangenheit angehören:

Jetzt Petition "STOP! Bombing Civilians" unterzeichnen

Lesen Sie hier mehr zu unseren bisherigen Erfolgen der politischen Kampagnenarbeit:

20 Jahre Ottawa-Vertrag: Der Kampf gegen Landminen geht weiter

Genfer Konferenz zum Verbotsvertrag von Streubomben

Lesen sie weiter

Vernissage von „erschüttert“ in München
© Till Mayer/HI
Minen und andere Waffen Politische Kampagnenarbeit

Vernissage von „erschüttert“ in München

Nach der feierlichen Erstpräsentation der Fotoausstellung „erschüttert – Einschläge, die alles ändern“ von Till Mayer und Handicap International im Deutschen Bundestag in Berlin im März 2019 kommen die Porträts nun nach München. Am Montag, 27. Januar, um 17.30 Uhr laden wir zur Vernissage in das Kulturzentrum Gasteig ein. 

Landminen Monitor 2019:  Das vierte Jahr in Folge besonders viele Minenunfälle
© Gilles Lordet/HI
Minen und andere Waffen Politische Kampagnenarbeit

Landminen Monitor 2019: Das vierte Jahr in Folge besonders viele Minenunfälle

Der am heutigen Donnerstag veröffentlichte Landminen Monitor 2019 berichtet das vierte Jahr in Folge über außergewöhnlich hohe Unfallzahlen mit Landminen und Blindgängern. Der aktuelle Monitor verzeichnet für das Jahr 2018 6.897 getötete und verletzte Menschen, wobei die Dunkelziffer immer höher ist. Auffällig ist insbesondere, dass 3.789 Menschen durch improvisierte Minen getötet oder verletzt wurden – dies ist die höchste jemals vom Monitor registrierte Zahl. Die hohen Opferzahlen sind hauptsächlich auf bewaffnete Konflikte in Afghanistan, Libyen, Nigeria, Syrien und anderen aktuellen Konfliktgebieten zurückzuführen. Der Ottawa-Vertrag über das Verbot von Landminen ist vor 20 Jahren in Kraft getreten. Vom 25. bis 29. November treffen sich hierzu die Vertragsstaaten zur Überprüfungskonferenz in Oslo, Norwegen. Handicap International (HI) fordert die Staaten auf, das humanitäre Völkerrecht durchzusetzen und Druck auf die Kriegsparteien auszuüben, damit sie den Einsatz dieser menschenverachtenden Waffen beenden.

Wiener Konferenz: Mehrheit der Staaten für mehr Schutz der Zivilbevölkerung vor Bombardierungen
© B. Chapuis / HI
Minen und andere Waffen Politische Kampagnenarbeit

Wiener Konferenz: Mehrheit der Staaten für mehr Schutz der Zivilbevölkerung vor Bombardierungen

Wien, 2. Oktober 2019. Vertreter/-innen von 133 Staaten und der Zivilgesellschaft kamen für zwei Tage in Wien zur „Internationalen Konferenz zum Schutz der Zivilbevölkerung in der städtischen Kriegsführung“ zusammen. Die Mehrheit der Teilnehmer/-innen unterstützte die Notwendigkeit, dass das menschliche Leid, das durch den Einsatz von Explosivwaffen verursacht wird, beendet werden muss und zeigte sich dazu bereit, mit diesem Ziel an einem politischen Instrument zu arbeiten. Die Konferenz ebnete den Weg für einen Verhandlungsprozess, an dessen Ende im Frühjahr 2020 eine politische Erklärung zur Verabschiedung vorgelegt werden soll. Die Vertreter Deutschlands verpflichteten sich in Wien, konstruktiv an dem Prozess hin zu einer politischen Erklärung mit zu arbeiten. Handicap International hatte jahrelang auf die menschliche Tragödie durch die Bombardierung in Wohngebieten hingewiesen. Die Organisation begrüßte die große Anzahl an teilnehmenden Staaten und unterstrich, dass auch konkrete Maßnahmen zur Unterstützung der Opfer Teil der Erklärung sein müssen. 

Handicap International e.V. ist anerkannter Partner von folgenden öffentlichen Institutionen:

Aswärtiges Amt, BMZ, Europa, UNHCR, GIZ Aswärtiges Amt, BMZ, Europa, UNHCR, GIZ Aswärtiges Amt, BMZ, Europa, UNHCR, GIZ Aswärtiges Amt, BMZ, Europa, UNHCR, GIZ