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Co-Preisträger Friedensnobelpreis 1997

 

Politische Kampagnenarbeit

Ein wichtiger Bereich des Engagements von Handicap International ist die politische Kampagnen- und Lobbyarbeit. Die Basis für unser politisches Engagement bilden unsere Programme. Durch regelmäßige Analyse der politischen Situation und der Missstände in den Ländern und auf internationaler Ebene leiten wir ab, für welche Maßnahmen wir uns politisch engagieren.

Eine Pyramide aus Schuhen in Lyon und eine Person die unsere Petition unterschreibt.

Mit öffenlichkeitswirksamen Kampagnen setzen wir uns gegen den Einsatz von explosiven Waffen in Wohngebieten ein! | © Pascal Grappin / Handicap International

In unserer politischen Kampagnenarbeit haben wir drei zentrale Anliegen:

  • Der Einsatz dafür, dass humanitäre Akteure Inklusion und Schutz von besonders schutzbedürftigen Bevölkerungsgruppen berücksichtigen.
  • Die Veränderung der großen internationalen und nationalen Rahmenbedingungen, um Menschen mit Behinderung in die Entwicklungszusammenarbeit mit einzubeziehen.
  • Die Förderung der Umsetzung internationaler Verträge und die Einflussnahme auf weitere Rahmenbedingungen, um die dramatischen Folgen von Waffen für die Zivilbevölkerung zu reduzieren.

Bitte unterstützen Sie unsere politische Arbeit und unterzeichnen Sie unsere aktuelle Petition STOP! Bombing Civilians!

Damit solche Szenen in Zukunft der Vergangenheit angehören:

Jetzt Petition "STOP! Bombing Civilians" unterzeichnen

Lesen Sie hier mehr zu unseren bisherigen Erfolgen der politischen Kampagnenarbeit:

20 Jahre Ottawa-Vertrag: Der Kampf gegen Landminen geht weiter

Genfer Konferenz zum Verbotsvertrag von Streubomben

Lesen sie weiter

Überlebensgroße Opfer-Porträts auf Berliner Gendarmenmarkt mahnen zu Kampf gegen Bomben auf Zivilbevölkerung
© Marlene Gawrisch
Minen, Streubomben und andere Waffen Politische Kampagnenarbeit

Überlebensgroße Opfer-Porträts auf Berliner Gendarmenmarkt mahnen zu Kampf gegen Bomben auf Zivilbevölkerung

Die Porträt-Kunst-Aktion „90 Schicksalsschläge“ hat am Freitag, 5. Oktober in Berlin auf die Opfer der Bombardierungen von Wohngebieten aufmerksam gemacht. Die eindrücklichen Gesichter luden zum Betrachten ein, berührten die Passanten und gaben ein starkes Statement gegen die Bombardierung von Wohngebieten ab. Der Platz in der historischen Mitte Berlins verwandelte sich in eine Porträtgalerie von rund 110 Quadratmetern.

Aufruf an tausende Parlamentarier gegen Einsatz von Explosivwaffen in bevölkerten Gebieten
© B. Almeras / Handicap International
Minen, Streubomben und andere Waffen Öffentlichkeitsarbeit Politische Kampagnenarbeit

Aufruf an tausende Parlamentarier gegen Einsatz von Explosivwaffen in bevölkerten Gebieten

Humanity & Inclusion (die Dachorganisation, zu der Handicap International Deutschland gehört) startet eine internationale parlamentarische Initiative. Die acht nationalen Vereine von HI haben in den letzten Tagen einen gemeinsamen Brief an insgesamt 4.500 Parlamentsabgeordnete ihrer Länder geschickt. Darin fordern sie die Abgeordneten auf, sich gegen den Einsatz von Explosivwaffen in bevölkerten Gebieten (EWIPA=explosive weapons in populated areas) einzusetzen. 92 Prozent der Opfer bei derartigen Einsätzen sind Zivilist/-innen. Die Aktion findet in Belgien, Deutschland, Frankreich, Kanada, Luxemburg, UK, USA und der Schweiz statt.

Veränderungen in der militärischen Kriegspraxis
© HI
Politische Kampagnenarbeit

Veränderungen in der militärischen Kriegspraxis

HI nimmt heute in Genf an Gesprächen[1] teil, in denen es um Einsätze von Explosivwaffen in bewohnten Gebieten geht. Einer der Schwerpunkte der Gespräche ist, mit welchen Maßnahmen Streitkräfte die humanitären Auswirkungen solcher Einsätze minimieren können. Mit der internationalen Kampagne „Stop Bombing Civilians“ verfolgt HI das Ziel, dem Einsatz von explosiven Waffen in Wohngebieten ein Ende zu setzen. Gemeinsam mit dem internationalen Netzwerk INEW[2] verweist HI deshalb auch bei der heutigen Diskussion besonders auf die humanitären Folgen von Kriegen und präsentiert auf dem Podium über die Notwendigkeit von Opferhilfe für die betroffenen Menschen.