Co-Preisträger Friedensnobelpreis

Erwachsenenbildung

Minen, Streubomben, Bombardierungen in Wohngebieten haben dramatische Folgen für die Zivilbevölkerung – was können Staaten und Kampagnen dagegen tun? Menschen mit Behinderung sind ein Fünftel der Weltbevölkerung – wo kommen sie in den UN-Nachhaltigkeitszielen vor?

Auf der Erfahrung unserer weltweiten Projektarbeit sind zwei spannende Veranstaltungskonzepte für die Arbeit mit erwachsenen Gruppen entstanden. Diese Veranstaltungen der Erwachsenenbildung führen wir gerne begleitend zu unseren Ausstellungspräsentationen, bei Hochschulgruppen, an Lehrkräftefortbildungen, Kirchengruppen, FSJ-Seminaren oder weiteren interessierten Gruppen durch. 

Folgen von Krieg und Rechte von Menschen mit Behinderung in einer globalisierten Welt

Dieser Workshop erklärt zum einen die Wirkungen und Funktionsweisen zweier „Waffenarten“ – Landminen und Streubomben - sowie die Folgen des Einsatzes von Explosivwaffen in Wohngebieten.

Dabei wird auch die Bedeutung zivilgesellschaftlichen Engagements sichtbar: die erfolgreichen Kampagnen gegen Landminen und Streubomben und die aktuelle Kampagne gegen Bombardierungen in Wohngebieten, deren aktuelle Brisanz auch mit dem Krieg in der Ukraine verdeutlicht wird.

Die Teilnehmer*innen erfahren in interaktiven Methoden mit verschiedenen Erfahrungsberichten, welche (langjährigen) Folgen Krieg hat und wie wir alle dazu beitragen können, dass Rechte der betroffenen Menschen geachtet werden.

Globale soziale Ungleichheiten im Kontext von Behinderung und Flucht

Spätestens seit der Agenda 2030 mit ihren 17 Zielen taucht der Begriff „Nachhaltigkeit“ immer wieder auf. Mit dem Grundsatz „Leave no one behind“ schreibt die Agenda 2030 klar, dass die Ziele für wirklich alle Menschen gelten sollen und besonders schutzbedürftige Menschen, wie Menschen mit Behinderung und Menschen auf der Flucht, die stärker von sozialer Ungerechtigkeit betroffen sind, in den Fokus gestellt werden müssen. 

Wir beleuchten in diesem Workshop die Ziele, die besonders für Menschen mit Behinderung und Menschen auf der Flucht relevant sind.

  • Wir stellen uns die Frage, ob diese auch Menschen mit Behinderung auf der Flucht gerecht werden?
  • Wie wird dem Grundsatz „Leave no one behind“ Rechnung getragen?
  • Und wie können wir dazu beitragen, soziale Ungleichheiten/Ungerechtigkeiten zu verringern?  

Die Teilnehmer*innen arbeiten selbst aktiv ein eigenen Vorstellungen von Ungerechtigkeiten. Ein eigens gedrehter Dokumentarfilm einer syrischen Frau, die im Rollstuhl nach Deutschland geflohen ist, gibt Einblicke in Herausforderungen und wichtige Ziele für Menschen mit Behinderung auf der Flucht.  

Kontaktieren Sie uns gerne für weitere Informationen und Anfragen.

Marcel Ostermaier
Projektreferent Bildungsarbeit und Kampagnenevents
Mail: bildungsarbeit@hi.org
mobil: + 49 (0)176 / 21 32 14 31