Gehe zum Hauptinhalt

Co-Preisträger Friedensnobelpreis 1997

ComIn und die UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung

Eine Aufgabe des Projekts ComIn für Flüchtlinge mit Behinderung in München ist die Umsetzung der UN-Konvention, die die Rechte der Menschen mit Behinderung einfordert und von Deutschland 2009 ratifiziert wurde. Diese muss nun in einen bundesweiten Aktionsplan münden, ebenso wie auf Landes- bzw. lokaler Ebene.

Eine Frau nutzt den Rollstuhlaufzug vor dem alten ComIn-Büro.

Eine Frau nutzt den Rollstuhlaufzug vor dem alten ComIn-Büro. | © Till Mayer / Handicap International

Auch die UN-Konvention, die die Rechte behinderter Menschen einfordert und von Deutschland 2009 ratifiziert wurde, mußte in einen Aktionspläne münden: Auf Bundes- ebenso wie auf Landes- bzw. lokaler Ebene. Dabei soll ebenfalls die schwierige Situation von Asylsuchenden mit Behinderung oder chronischer Erkrankung berücksichtigt werden, was unter anderem mit Forderungspapieren von Handicap International für zwei Ausschüsse im Bundestag erreicht werden konnte.

Das Projekt Comin, setzt sich direkt für Flüchtlinge mit Behinderung in München ein, möchte aber auch die politischen Rahmenbedingungen verändern und setzt sich für die Rechte von Menschen mit Behinderung ein. So konnte auf lokaler Ebene einige Punkte für erste Beratungen zum lokalen Aktionsplan eingebracht werden, wobei gesetzliche Änderungen auf Bundesebene mit Bezug zur UN Behindertenrechtskonvention vorrangig sind. Voraussichtlich noch dieses Jahr soll ein lokaler Aktionsplan intern zusammen mit der Verwaltung für die Stadt München formuliert werden, in der v.a. die Stadtverwaltung Punkte der Konvention konkret und praxisnah umsetzen soll.

Auf Landesebene konnten ebenfalls in einem Positionspapier Forderungen für Flüchtlinge und AsylbewerberInnen mit Behinderung eingebracht werden. Welche gesellschaftliche Veränderungen sie bringen, wird die Zukunft zeigen.

Haben Sie noch weitere Fragen?

Ricarda Wank steht Ihnen gerne zur Verfügung.

Projekt ComIn
Türkenstr. 21
80799 München

Tel.: 089 / 411 09 573
Fax: 089 / 54 76 06 20

E-Mail:rwank(at)handicap-international.de

Helfen
Sie mit

Lesen sie weiter

Humanitärer Kongress Berlin am 17. und 18. Oktober 2019:  Klimakrise verstärkt Barrieren für Menschen mit Behinderung / Umdenken bei humanitären Helfern notwendig
© C.Briade/HI
Inklusion Nothilfe

Humanitärer Kongress Berlin am 17. und 18. Oktober 2019: Klimakrise verstärkt Barrieren für Menschen mit Behinderung / Umdenken bei humanitären Helfern notwendig

Auf dem Humanitären Kongress in Berlin diskutieren Expert/-innen über die humanitären Herausforderungen der Klimakrise. Der Klimawandel verstärkt die Anzahl der Katastrophen und Konflikte weltweit. Für Menschen mit Behinderung sind die Barrieren nach Naturkatastrophen oder in Konfliktregionen besonders hoch und oftmals werden sie in der humanitären Hilfe übersehen. Handicap International fordert mehr Teilhabe für die, die am meisten Schutz benötigen. Humanitäre Helfer müssen im Notfall inklusiv denken und diejenigen erreichen, die sie am dringendsten benötigen.

#school4all – für barrierefreie Bildung
© Erwan Rogard/ HI
Inklusion Rechte von Menschen mit Behinderung

#school4all – für barrierefreie Bildung

In allen Bundesländern sind die Sommerferien nun endgültig vorbei. In Deutschland drücken die Kinder wieder die Schulbank. Doch nicht in allen Ländern können Kinder zur Schule gehen. 32 Millionen Kinder mit Behinderung haben keinen Zugang zu Bildung. Manche werden sogar vor der Außenwelt versteckt oder eingesperrt. Wir möchten, dass alle Kinder in allen Ländern lernen können. Denn alle Kinder haben ein Recht auf Bildung! #school4all!

Tombola zugunsten von Handicap International
HI
Öffentlichkeitsarbeit

Tombola zugunsten von Handicap International

Über 60 begeisterte Golfspieler und Golfspielerinnen, herrliches Wetter und eine großzügige Spende für unsere Begünstigten: Im Land- und Golfclub St.Eurach bei Iffeldorf im oberbayerischen Voralpenland spielten am Freitag, den 13. September die HONourables ihre diesjährigen Clubmeister aus und spendeten insgesamt 15.000 Euro für unsere Projektarbeit.

Handicap International e.V. ist anerkannter Partner von folgenden öffentlichen Institutionen:

Aswärtiges Amt, BMZ, Europa, UNHCR, GIZ Aswärtiges Amt, BMZ, Europa, UNHCR, GIZ Aswärtiges Amt, BMZ, Europa, UNHCR, GIZ Aswärtiges Amt, BMZ, Europa, UNHCR, GIZ