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Co-Preisträger Friedensnobelpreis 1997

Mehr Sicherheit in der Sahelzone

Bewaffnete Auseinandersetzungen führen nicht nur zu Tod und Verletzungen, sondern auch zu instabilen Gemeinschaften und Armut. Zivilist/-innen oder gar Kriegstreiber sollen keinen Zugang zu Waffen der staatlichen Sicherheitsorgane haben. Mit finanzieller Unterstützung des Auswärtigen Amtes arbeiten wir im Niger daran, den Zugang zu Klein- und Leichtwaffen zu beschränken.

Risikoaufklärungsschulungen im Niger

Risikoaufklärungsschulungen in Niger | © Johanna de Tessières/HI

Der Niger befindet sich in einer unsicheren Region mit aktiven Terroristengruppen wie Ansar Dine, Boko Haram oder Al-Qaida im islamischen Maghreb (AQMI). In Anbetracht dieser Bedrohung ist es für die nigrische Regierung schwer, innere Sicherheit zu garantieren. Dies hat verheerende Auswirkungen auf die soziale und wirtschaftliche Entwicklung des Landes und führt zur Vertreibung einzelner Bevölkerungsgruppen. Zudem verstärkt die unsichere Lage Spannungen und befeuert lokale Konflikte. Die Verbreitung und Verfügbarkeit von unerlaubten Waffen in der Region wird hauptsächlich von zwei Faktoren vorangetrieben: dem illegalen Handel in Libyen, Mali und Nigeria nach Jahren der Instabilität in diesen Ländern sowie der Entwendung von Waffen aus nationalen Beständen.

Seit 2014 unterstützt HI das Nationale Komitee zur Einsammlung und Kontrolle unerlaubter Waffen sowie die nigrischen Streitkräfte dabei, illegale sowie nicht mehr gebrauchsfähige Kleinwaffen zu zerstören sowie die Lagerung und Verwaltung von gebrauchsfähigen Waffen zu verbessern – seit 2016 können wir die Aktivitäten dank finanzieller Unterstützung des Auswärtigen Amtes umsetzen.  

So führen wir Schulungen zu Lagermanagement nach den internationalen Normen und Vorschriften durch oder helfen die bestehenden Waffenarsenale noch besser zu sichern. Auch konnten wir bereits Waffenvernichtungsmaschinen anschaffen und somit die Zerstörung nicht mehr gebrauchsfähiger Waffen durch die nigrischen Streitkräfte sicherstellen.

 

Das Projekt wird gefördert vom Auswärtigen Amt

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