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Co-Preisträger Friedensnobelpreis 1997

 

Vor der nächsten Katastrophe: Stärkung und Vorbereitung für die Schutzbedürftigsten

Nothilfe
International

Naturkatastrophen passieren immer wieder und sind selten vorhersehbar. Deshalb hilft HI in 16 besonders gefährdeten Ländern, um die Menschen besser darauf vorzubereiten und beispielsweise die Häuser widerstandsfähiger zu machen. Im Fokus unserer Unterstützung: Hilfe für Menschen mit Behinderung, ältere Personen und Kinder. In einem unserer Projekte fördern wir nachhaltige Baumethoden, die starken Stürmen standhalten können.

Die wirbelsturmresistente lokale Bauweise hat dem Zyklon ENAWO in Madagaskar standgehalten

Die wirbelsturmresistente lokale Bauweise hat dem Zyklon ENAWO in Madagaskar standgehalten | ©CARE, 2017

Die Katastrophenvorsorge will erreichen, dass die Menschen vor Ort weniger in Gefahr sind, indem die Schutzbedürftigkeit der Menschen und ihrer Besitztümer verringert wird und sie beispielsweise durch eine bessere Vorbereitung widerstandsfähiger werden.

HI arbeitet in 16 katastrophengefährdeten Ländern auf der ganzen Welt. Florence Le Paulmier hat als Beraterin für inklusive Katastrophenvorsorge in Projekten in Madagaskar gearbeitet, die alle Menschen miteinbeziehen:

„Seit 2017 arbeiten HI und unser Partner CARE in drei Teilen des Landes – an der Ost-  West- und Nordküste – mit Gemeinden, die durch Wirbelstürme gefährdet sind, zusammen. In einem unserer Projekte fördern wir zum Beispiel nachhaltige Baumethoden, die starken Stürmen standhalten können.“

Das obige Bild zeigt zwei Häuser nach dem Zyklon ENAWO im Jahr 2017. Das erhaltene Gebäude zeigt deutlich, wie gut die wirbelsturmresistenten Bauweisen mit lokalen Materialien funktionieren können.
Einfache Maßnahmen wie diese tragen dazu bei, die Gemeinden widerstandsfähiger und inklusiver zu machen, um das Leben aller Menschen zu schützen – unabhängig von Alter, Geschlecht oder Behinderung. Es gilt die Verpflichtung, im Katastrophenfall niemanden zurückzulassen.
 

11 Oktober 2019
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Kolumbien hat über eine Million Venezolaner und Venezolanerinnen aufgenommen, die aus ihrem Land geflüchtet sind. HI leistet dort Nothilfe für diese schutzbedürftigen Menschen. Seit 2013 herrscht in Venezuela eine schwere ökonomische, politische und soziale Krise. Der Zugang der Bevölkerung zur Gesundheitsversorgung, zu Lebensmitteln und sanitären Einrichtungen ist erheblich zurückgegangen. Die humanitären Bedürfnisse sind beträchtlich. Mindestens 3,4 Millionen Venezolaner sind aus ihrem Land geflohen, davon 2,7 Millionen in die Länder Lateinamerikas und der Karibik. Über eine Million von ihnen haben Zuflucht im Nachbarland Kolumbien gefunden.
 

Wiener Konferenz: Mehrheit der Staaten für mehr Schutz der Zivilbevölkerung vor Bombardierungen
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Wien, 2. Oktober 2019. Vertreter/-innen von 133 Staaten und der Zivilgesellschaft kamen für zwei Tage in Wien zur „Internationalen Konferenz zum Schutz der Zivilbevölkerung in der städtischen Kriegsführung“ zusammen. Die Mehrheit der Teilnehmer/-innen unterstützte die Notwendigkeit, dass das menschliche Leid, das durch den Einsatz von Explosivwaffen verursacht wird, beendet werden muss und zeigte sich dazu bereit, mit diesem Ziel an einem politischen Instrument zu arbeiten. Die Konferenz ebnete den Weg für einen Verhandlungsprozess, an dessen Ende im Frühjahr 2020 eine politische Erklärung zur Verabschiedung vorgelegt werden soll. Die Vertreter Deutschlands verpflichteten sich in Wien, konstruktiv an dem Prozess hin zu einer politischen Erklärung mit zu arbeiten. Handicap International hatte jahrelang auf die menschliche Tragödie durch die Bombardierung in Wohngebieten hingewiesen. Die Organisation begrüßte die große Anzahl an teilnehmenden Staaten und unterstrich, dass auch konkrete Maßnahmen zur Unterstützung der Opfer Teil der Erklärung sein müssen. 

Handicap International e.V. ist anerkannter Partner von folgenden öffentlichen Institutionen:

Aswärtiges Amt, BMZ, Europa, UNHCR, GIZ Aswärtiges Amt, BMZ, Europa, UNHCR, GIZ Aswärtiges Amt, BMZ, Europa, UNHCR, GIZ Aswärtiges Amt, BMZ, Europa, UNHCR, GIZ