Co-Preisträger Friedensnobelpreis

Welt ohne Minen bis 2025: Geht das?

Minen und andere Waffen Nothilfe
International

Unsere Leiterin der politischen Abteilung Dr. Eva Maria Fischer hat in dem Podcast „Eine Welt ohne Landminen bis 2025: Geht das?“ von detektor.fm über das Ziel des Ottawa-Vertrages gesprochen.

Entminer arbeiten auf einer durch explosive Kriegsreste kontaminierten Fläche in der Nähe des Dorfes Delbo, Tschad.

Entminer arbeiten auf einer durch explosive Kriegsreste kontaminierten Fläche in der Nähe des Dorfes Delbo, Tschad. | © Gwenn Dubourthoumieu / HI

Das Ziel bis 2025 eine Welt ohne Landminen zu schaffen, wurde im Jahr 1999 im Ottawa-Vertrag festgelegt. Der Vertrag verbietet den Einsatz und die Produktion von Antipersonenminen – Minen, die gegen Menschen eingesetzt werden – und ist mittlerweile von 164 Ländern unterzeichnet worden. Noch nicht unterzeichnet haben allerdings große Nationen wie die USA, Russland und China.

Trotz des engagierten Einsatzes vieler Regierungen und humanitärer Organisationen, werden jährlich tausende Menschen durch Landminen getötet. Die Minenräumung wird durch selbstgebaute Minen und nicht-katalogisierte Minenfelder erschwert. 
Im Podcast gibt sich unsere HI-Expertin aber optimistisch. Seit dem Inkrafttreten des Vertrages im Jahr 1999 ist sowohl die Zahl der klassischen Antipersonenminen als auch die Zahl der Opfer zurückgegangen. 

Hören Sie hier das ganze Gespräch.

22 Juni 2021
Einsatz weltweit:
Helfen
Sie mit

Lesen sie weiter

Überschwemmungen in Rohingya-Lagern
HI
Nothilfe

Überschwemmungen in Rohingya-Lagern

Überschwemmungen und Erdrutsche haben in den Lagern für Rohingya-Flüchtlinge in Cox's Bazar, Myanmar, schlimme Verwüstungen angerichtet. Unsere Teams helfen bereits tausenden Schutzbedürftigen. Acht der 16 Flüchtlingslager in denen Handicap International arbeitet, sind betroffen. 

Tschad: Drohnentests für Minenräumung
© John Fardoulis/HI
Minen und andere Waffen

Tschad: Drohnentests für Minenräumung

Im vergangenen März schloss Handicap International (HI) seine zweijährigen Drohnenversuche im Norden des Tschad mit seinen Partnern Mobility Robotics und FlyingLabs ab. Damit wurden zum ersten Mal in der Geschichte der humanitären Minenräumung Drohnenflüge mit Infra-Rot in einer realen Umgebung zusammen mit Räumungsarbeiten durchgeführt. 

Laos: 25 Jahre Minen-Räumung
© N. Lozano Juez I HI
Minen und andere Waffen

Laos: 25 Jahre Minen-Räumung

Laos ist Jahrzehnte nach Ende des Krieges weltweit das Land mit der höchsten Verseuchung durch Streumunition. Noch immer sind einige Gebiete voller explosiver Kriegsreste. Vor 25 Jahren, im Juni 1996, begann die humanitäre Hilfsorganisation Handicap International (HI) mit der Räumung.