Co-Preisträger Friedensnobelpreis

Elephantitis

Die Elephantitis – auch lymphatische Filariose – ist eine Infektionskrankheit, die sehr oft zu Behinderungen führt. Mehr als 120 Millionen Menschen sind weltweit infiziert, über 40 Millionen haben deswegen eine Behinderung. Handicap International hilft bei der Bekämpfung und Prävention der lymphatischen Filariose.

Elephantitis

Die Elephantitis – auch lymphatische Filariose – ist eine Infektionskrankheit, die sehr oft zu Behinderungen führt. Mehr als 120 Millionen Menschen sind weltweit infiziert, über 40 Millionen haben deswegen eine Behinderung. Handicap International hilft bei der Bekämpfung und Prävention der lymphatischen Filariose.

Beine und Füße von Kindern, die an Elephantitis erkrankt sind. Beine und Füße von Kindern, die an Elephantitis erkrankt sind. Beine und Füße von Kindern, die an Elephantitis erkrankt sind. Beine und Füße von Kindern, die an Elephantitis erkrankt sind.

Zweithäufigste Ursache für Behinderungen

Lymphatische Filariose (kurz: Filariose), besser bekannt unter dem Namen Elephantitis oder auch Elephantiasis, bedroht mehr als eine Milliarde Menschen in rund 80 Ländern. Bei der verheerenden Infektion mit Parasiten gelangen die Larven von Fadenwürmern (Filarien) durch Stiche von Mücken oder Bremsen in den menschlichen Körper. Sobald die Würmer sich entwickelt haben, nisten sie sich vor allem in den Lymphgefäßen des Menschen ein und verstopfen diese. Die Folge: eine permanente Entzündung, die den Lymphabfluss erheblich drosselt. Die möglichen Symptome – entzündete, geschwollene Lymphknoten und Fieberschübe – sind relativ unscheinbar im Gegensatz zu ihren Folgen: anschwellende Gliedmaßen, Brüste oder Genitalien und/oder eine Ansammlung von Flüssigkeit um den Hoden (Hydrozele). Diese Beschwerden treten oft erst drei Monate nach der Infektion auf. Ist der Lymphstau erst einmal chronisch, geht die Schwellung nicht mehr zurück. Die Haut verhärtet sich und vernarbt, was der tropischen Erkrankung das „elefantenartige“ Attribut beschert.

Beine werden in Schüsseln gewaschen. Beine werden in Schüsseln gewaschen. Beine werden in Schüsseln gewaschen. Beine werden in Schüsseln gewaschen.

Waschen lindert Schmerzen

Im Zusammenhang mit Filariose treten starke Schmerzen auf. Gründliches Waschen mit Seife kann diese lindern.

Mit Filariose erkrankte Menschen sitzen auf einer Bank und unterhalten sich. Mit Filariose erkrankte Menschen sitzen auf einer Bank und unterhalten sich. Mit Filariose erkrankte Menschen sitzen auf einer Bank und unterhalten sich. Mit Filariose erkrankte Menschen sitzen auf einer Bank und unterhalten sich.

Aufklärung

Mit Aufklärungskampagnen informieren wir die Bevölkerung in unseren Projektländern über das Krankheitsbild der Filariose und wie man sie vermeiden kann.

Ihre Spende hilft im Kampf gegen Elephantitis. Jeder Euro wirkt!


Ihre Spende hilft im Kampf gegen Elephantitis. Jeder Euro wirkt!  
 

Wo und wie helfen wir?

Derzeit begleiten wir Projekte in Burkina Faso, Benin, Äthiopien und Madagaskar. Dort kümmern wir uns um Menschen, die unter den Spätschäden der lymphatischen Filariose leiden, sowie um deren Familien und Gemeinden. Wir arbeiten eng mit Gesundheitszentren und Sozialarbeitenden zusammen und fördern eine leichtere Erreichbarkeit von Gesundheitszentren sowie die Bewusstseinsbildung in Schulen (Hygiene, Krankheitsvermeidung, bewährte Vorgehensweisen).

Auch leisten wir Unterstützung bei medikamentöser Behandlung. Wir kooperieren aber auch mit Menschen, die im Gesundheitsbereich tätig sind, sowie mit anderen Akteuren wie Fachleuten in den Gemeinden, die angepasste Schuhe anfertigen können, oder Schulklassen und Lehrkräfte. Zudem bieten wir beispielsweise in Äthiopien eine professionelle Ausbildung der Verbände im Bereich Prävention gegen Filariose an.

„Mit der Suzuki gegen die Elephantiasis“ - Lesen Sie hier den Artikel von Till Mayer auf Spiegel Online, der unsere Projekte gegen Filariose auf Madagaskar besucht hat 

Warum arbeiten wir dagegen?

Unsere Projekte zur Prävention von Filariose zielen darauf ab, mögliche dadurch verursachte Behinderungen gar nicht erst entstehen zu lassen.  Auch unterstützen wir bereits Erkrankte durch psychologische Betreuung und Pflege.
Gesundheit ist eine der wichtigsten Voraussetzungen für eine Inklusion in die Gesellschaft: Jedem Menschen sollte eine angemessene medizinische Versorgung zuteilwerden!

Prävention ist die Basis für den langfristigen Erfolg - doch die Betroffenen benötigen unsere direkte Unterstützung.

Bitte helfen Sie uns dabei!