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Liberia

In Liberia fördert Handicap International die schulische Inklusion von Kindern mit Behinderung. Diese Aktivitäten waren im Herbst 2014 wegen der Ebola-Epidemie unterbrochen worden.

HI - Liberia

Mobilitätshilfe-Workshop in Monrovia, Liberia | © S. Bonnet / HI

Laufende Aktivitäten

Seit 2008 arbeitet HI an der Inklusion von Kindern mit Behinderungen in das liberianische Bildungssystem. Dazu arbeitet HI mit institutionellen Interessengruppen zusammen, um eine inklusive Bildungspolitik zu entwickeln. Darüber hinaus werden die Familien von Kindern mit Behinderungen unterstützt und die Lehrer/-innen in Strategien zur Lernunterstützung geschult. HI betreibt auch ein spezifisches Projekt für gefährdete Jungen und Mädchen, die keinen Zugang zu Grundschulbildung haben.

Einsatzbebreiche

Neues aus den Projekten

Westafrika: Inklusion von Kindern mit Behinderung
© Studio Cabrelli / Handicap International
Inklusion

Westafrika: Inklusion von Kindern mit Behinderung

Seit 2012 leitet Handicap International das Projekt APPEHL für die volle Teilhabe von Kindern mit Behinderung an Bildungsmaßnahmen. Unser Ziel ist es, damit die schulische Situation von 170.000 Kindern mit Behinderung in neun westafrikanischen Ländern zu verbessern. Sandra Boisseau, die unser Projekt von Dakar (Senegal) aus koordiniert, berichtet uns von den Aktionen, die bereits durchgeführt wurden, um die Barrieren im Bereich der Bildung für diese Kinder abzubauen.

Sierra Leone: Ebola ist besiegt!
© J-B. Richardier / Handicap International
Nothilfe Vorsorge und Gesundheit

Sierra Leone: Ebola ist besiegt!

Nach Liberia feiert nun auch Sierra Leone das offizielle Ende der Ebola-Epidemie auf seinem Staatsgebiet. Handicap International hat intensiv an diesem Erfolg mitgearbeitet.

Ebola: “Die Epidemie muss mit Aufklärung bekämpft werden”
© J-B. Richardier / Handicap International
Nothilfe Öffentlichkeitsarbeit Vorsorge und Gesundheit

Ebola: “Die Epidemie muss mit Aufklärung bekämpft werden”

Unter hohen Sicherheitsvorkehrungen beteiligt sich Handicap International an der Aufklärung der Bevölkerung - um die fatale Epidemie endlich einzudämmen.

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Hintergrund

Karte des HI-Einsatzes in Liberia

Liberia leidet noch immer unter den Spätfolgen eines Bürgerkrieges, der 14 Jahre andauerte. Ab 2014 kam noch der schwierige Kampf gegen die Ebola-Epidemie hinzu.

Obwohl Liberia reich an natürlichen Ressourcen ist - insbesondere an Diamanten und Gold - weist es eine sehr hohe Armutsrate auf und belegt im Human Development Index Rang 177 (von 188 Ländern). Das Land hat nur 200 km asphaltierte Straßen und in der Hauptstadt sind Strom- und Wasserversorgung mangelhaft. Die Gesundheitsinfrastrukturen sind ebenfalls äußerst unzureichend und wurden zweifellos durch die Ebola-Epidemie weiter geschwächt.

Weltweites Engagement: