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Co-Preisträger Friedensnobelpreis 1997

Republik Zentralafrika

In der Zentralafrikanischen Republik unterstützt HI humanitäre Organisationen durch die Bereitstellung von Logistiklösungen zur Verbesserung der Lagerung und Verteilung der humanitären Hilfe.

Ein Fahrer, der für HI in der Zentralafrikanischen Republik arbeitet

Ein Fahrer, der für HI in der Zentralafrikanischen Republik arbeitet | © Handicap International

Laufende Aktivitäten

Wir starteten im Dezember 2015 ein Projekt in der Zentralafrikanischen Republik, um vor Ort tätige humanitäre Organisationen bei der Logistik zu unterstützen, mit dem Ziel die Reichweite und Wirksamkeit der humanitären Hilfe zu verbessern und den durch die Krise geschwächten Menschen, einschließlich der Vertriebenen, zu helfen.

Um dies zu bewerkstelligen, verbessern wir auch die Transportmittel in der Hauptstadt Bangui und dem Rest des Landes, setzen Landebahnen für Flugzeuge wieder instand und verbessern die logistische Organisation von Lagern für humanitäre Hilfsmittel (Medikamente, Gegenstände zur Sicherung der Grundbedürfnisse etc.).

 


 

Einsatzbebreiche

Neues aus den Projekten

Das ärmste Land der Welt
© HI
Öffentlichkeitsarbeit

Das ärmste Land der Welt

Handicap International (HI) koordiniert den Transport von Hilfsgütern in besonders isolierte Gebiete der Zentralafrikanischen Republik, einem Staat der von jahrzehntelanger Gewalt verwüstet ist. Die Beförderung ist eine große logistische Herausforderung. Die Sandpisten verwandeln sich während der Regenzeit in matschige Wege, viele Landebahnen sind überwuchert oder zerstört und ein Großteil der abgelegenen Dörfer ist nur schwer erreichbar. Die Sicherheitslage ist prekär. Trotz dieser widrigen Umstände organisiert HI die Lieferungen für Dutzende Orte, die sonst von jeglicher Hilfe abgeschnitten wären. Allein 2017 waren es 8.590 Tonnen Lebensmittel und Medikamente.

Rehabilitation in der Zentralafrikanischen Republik

Rehabilitation in der Zentralafrikanischen Republik

Ein gewaltsamer, langjähriger Konflikt wie in der Zentralafrikanischen Republik hinterlässt meist viele Verletzte, die auf kaum noch funktionierende Gesundheitsstrukturen treffen. Diesen Patient/-innen ihre funktionelle Unabhängigkeit wiederzugeben, ist unser großes Ziel.

Hilfsgüter per Flugzeug in das ärmste Land der Welt
© Paul Lorgerie/HI

Hilfsgüter per Flugzeug in das ärmste Land der Welt

Handicap International (HI) koordiniert den Transport von Hilfsgütern in besonders isolierte Gebiete der Zentralafrikanischen Republik – einem Staat, der von jahrzehntelanger Gewalt verwüstet ist. Allein 2017 waren es 8.590 Tonnen Lebensmittel und Medikamente.

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Hintergrund

Karte der HI Intervention in RZA

Laut den Vereinten Nationen ist die Zentralafrikanischen Republik das ärmste Land der Welt. Seit 2012 ist ethnische und religiöse Gewalt in der Zentralafrikanischen Republik an der Tagesordnung - vor allem seit dem Putsch der Seleka-Rebellen im März 2013.

Die Zentralafrikanische Republik steht in der Rangliste des Entwicklungsprogramms der Vereinten Nationen (UNDP) des Human Development Indexes mit 188 Länder an letzter Stelle. Die Bevölkerungsanzahl liegt bei knapp 5 Millionen Einwohnern. Die Wirtschaft der Zentralafrikanischen Republik besteht größtenteils aus Landwirtschaft.

Seit der Unabhängigkeit 1958 leidet das Land unter chronischer Instabilität. Im Jahr 2013 brach die Gewalt zwischen den Gruppen Anti-Balaka (Christen) und Seleka (Muslime) aus und brachte das Land in eine Spirale des Chaos. Zahlreiche Zivilisten wurden Opfer von Gewalttaten. Fast 700.000 Menschen wurden vertrieben, eine halbe Million flohen in die Nachbarländer. Die Hälfte der Bevölkerung benötigt humanitäre Hilfe. Der im Jahr 2014 entsandten Friedensmission der Vereinten Nationen (MINUSCA) mit fast 12.000 Mann ist es nicht gelungen, die Stabilität wiederherzustellen.

Weltweites Engagement:

Handicap International e.V. ist anerkannter Partner von folgenden öffentlichen Institutionen: