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Republik Zentralafrika

Geprägt von einer chronischen Instabilität zählt die  Zentralafrikanische Republik (Zentralafrika) zu den ärmsten Ländern der Welt und ist auf einem der letzten Plätze des Human Development Index. Wir sind vor Ort seit Dezember 2015 im Einsatz – aufgrund der humanitären Krise, die das Land seit 2012 lähmt.

Chauffeur engagé par Handicap International en RCA.

© Handicap International

Laufende Aktivitäten

Unser Projekt begann im Dezember 2015 und zielt darauf ab, ein logistisches Netzwerk zwischen den humanitären Organisationen, die vor Ort aktiv sind, zu etablieren. Damit soll zum einen die humanitäre Hilfe effektiver organisiert werden und zum anderen den besonders stark von der Krise Betroffenen (Geflüchtete oder Dörfer, die von der Außenwelt abgeschnitten wurden) geholfen werden.

Um dies zu bewerkstelligen, verbessern wir auch die Transportmittel in der Hauptstadt Bangui und dem Rest des Landes, setzen Landebahnen für Flugzeuge wieder instand und verbessern die logistische Organisation von Lagern für humanitäre Hilfsmittel (Medikamente, Gegenstände zur Sicherung der Grundbedürfnisse).

Einsatzbebreiche

Neues aus den Projekten

Das ärmste Land der Welt
© HI

Das ärmste Land der Welt

Handicap International (HI) koordiniert den Transport von Hilfsgütern in besonders isolierte Gebiete der Zentralafrikanischen Republik, einem Staat der von jahrzehntelanger Gewalt verwüstet ist. Die Beförderung ist eine große logistische Herausforderung. Die Sandpisten verwandeln sich während der Regenzeit in matschige Wege, viele Landebahnen sind überwuchert oder zerstört und ein Großteil der abgelegenen Dörfer ist nur schwer erreichbar. Die Sicherheitslage ist prekär. Trotz dieser widrigen Umstände organisiert HI die Lieferungen für Dutzende Orte, die sonst von jeglicher Hilfe abgeschnitten wären. Allein 2017 waren es 8.590 Tonnen Lebensmittel und Medikamente.

Hilfsgüter per Flugzeug in das ärmste Land der Welt
© Paul Lorgerie/HI

Hilfsgüter per Flugzeug in das ärmste Land der Welt

Handicap International (HI) koordiniert den Transport von Hilfsgütern in besonders isolierte Gebiete der Zentralafrikanischen Republik – einem Staat, der von jahrzehntelanger Gewalt verwüstet ist. Allein 2017 waren es 8.590 Tonnen Lebensmittel und Medikamente.

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Hintergrund

Seit 2012 ist Gewalt in der Zentralafrikanischen Republik an der Tagesordnung - vor allem seit dem Putsch der Séléka-Rebellen im März 2013.

Die Unsicherheit im Land addiert sich zu der extremen Armut und verschlimmert die bereits ernste humanitäre Lage des Landes. Politisch ist das Land sehr instabil und regelmäßige  Militärputsche ließen einen demokratischen Übergang immer wieder scheitern. Im Jahr 2015 setzte das UN-Entwicklungsprogramm das Land auf Platz 187 von 188 des Human Development Index. Die Bevölkerung beträgt 5 Millionen Menschen und die Lebenserwartung liegt bei etwa 50 Jahren.

Weltweites Engagement: