Gehe zum Hauptinhalt

Co-Preisträger Friedensnobelpreis 1997

 

20 Jahre Ottawa-Vertrag

Minen und andere Waffen Politische Kampagnenarbeit
International

Der Vertrag gegen Anti-Personenminen wird 20 Jahre alt. Seitdem sind die Opferzahlen drastisch gesunken.

Auch heute müssen noch in vielen Ländern Minen entfernt werden, wie hier in der  Demokratischen Republik Kongo

Auch heute müssen noch in vielen Ländern Minen entfernt werden, wie hier in der Demokratischen Republik Kongo | © Brice Blondel/HI

Am 1. März 1999 trat der sogenannte Ottawa-Vertrag in Kraft. Dieser verbietet Produktion, Einsatz, Weitergabe und Lagerung von Anti-Personen-Minen und verpflichtet die Vertragsstaaten zu Entminung und Opferhilfe. Heute werden Anti-Personen-Minen bis auf wenige Aufnahmen nicht mehr eingesetzt und die internationale Staatengemeinschaft hat das ehrgeizige Ziel ausgegeben, die Welt bis 2025 von sämtlichen Minen zu befreien. Damals lagen die jährlichen Opferzahlen noch bei rund zwanzig Tausend Menschen pro Jahr – zwischenzeitlich fielen die Zahlen auf rund 3.500 pro Jahr.


Handicap International hat als Gründungsmitglied der „Internationalen Kampagne für das Verbot von Landminen“ (ICBL) entscheidend zum erfolgreichen Abschluss des Ottawa-Vertrags beigetragen. Für unser politisches Engagement und die erfolgreiche Kampagne erhielten wir gemeinsam mit der ICBL den Friedensnobelpreis.
 

4 März 2019
Weltweites Engagement:
Helfen
Sie mit

Lesen sie weiter

Überlebensgroße Opfer-Porträts klagen an
© Christian POGO Zach / HI
Minen und andere Waffen

Überlebensgroße Opfer-Porträts klagen an

Die Porträt-Kunst-Aktion „90 Schicksalsschläge“ hat am Donnerstag, 18. Juli am Münchner Odeonsplatz auf die Opfer der Bombardierungen von Wohngebieten aufmerksam gemacht. Die 90 eindringlichen, ernsten, oftmals traurigen Gesichter und ihre Schicksale machten viele Passanten betroffen. Der Platz vor der Feldherrenhalle verwandelte sich in eine Porträtgalerie von rund 110 Quadratmetern.

Streetart-Aktion „90 Schicksalsschläge“ in München
© Marlene Gawrisch
Minen und andere Waffen Politische Kampagnenarbeit

Streetart-Aktion „90 Schicksalsschläge“ in München

Mit der Streetart-Aktion „90 Schicksalsschläge“ verwandelt Handicap International am 18. Juli 2019 den Münchner Odeonsplatz in eine riesige Porträtgalerie, um damit auf die Opfer der Bombardierungen von Wohngebieten aufmerksam zu machen. Jeden Tag werden 90 Zivilist/-innen durch Explosivwaffen getötet oder verletzt. 90 Prozent der Opfer stammen aus der Zivilbevölkerung – darunter viele Frauen und Kinder. Die Aktion ist Teil des „Inside Out Projekts“ und unterstützt die weltweite Kampagne „Stop bombing civilians“ von Handicap International.

10. Juli: Jahrestag des Kampfes um Mossul
© Martin ?rep/HI
Minen und andere Waffen

10. Juli: Jahrestag des Kampfes um Mossul

Zwei Jahre nach der Rückeroberung der Stadt Mossul am 10. Juli 2017 liegt der westliche Teil der Stadt weiterhin in Trümmern und ist mit tausenden explosiven Kriegsresten verseucht. Noch immer harren etwa 500.000 Geflüchtete in Flüchtlingscamps aus. Die Versorgung tausender Verletzter ist äußerst schlecht. Die Hilfsorganisation Handicap International (HI) ruft die internationale Gemeinschaft dazu auf, endlich auf diese humanitäre Tragödie zu reagieren. Außerdem muss die internationale Gemeinschaft dafür sorgen, dass explosive Waffen nicht länger in Städten und Dörfern eingesetzt werden.

Handicap International e.V. ist anerkannter Partner von folgenden öffentlichen Institutionen:

Aswärtiges Amt, BMZ, Europa, UNHCR, GIZ Aswärtiges Amt, BMZ, Europa, UNHCR, GIZ Aswärtiges Amt, BMZ, Europa, UNHCR, GIZ Aswärtiges Amt, BMZ, Europa, UNHCR, GIZ