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Co-Preisträger Friedensnobelpreis 1997

 

Schauspielerin Andrea Spatzek spielt Golf für Minenopfer

Öffentlichkeitsarbeit
Deutschland

Am Montag, 16. Juli, hieß es für Schauspielerin Andrea Spatzek „Golfplatz“ statt „TV-Set“. Bekannt als Gabi Zenker aus der ARD-Erfolgsserie Lindenstraße engagiert sich die 59-Jährige als Botschafterin der humanitären Hilfsorganisation Handicap International. Beim diesjährigen FINANCIAL GOLF CUP in Wolfratshausen verwandelte das Team von Handicap International zwei der Golf-Bunker in künstliche Minenfelder. So machte die Organisation gemeinsam mit Andrea Spatzek auf die unzähligen Opfer aufmerksam, die durch Landminen und Blindgänger getötet oder verstümmelt werden.

Andrea Spatzek, die Gabi Zenker aus der „Lindenstraße“ beim Golfspielen für Minenopfer

Andrea Spatzek, die Gabi Zenker aus der „Lindenstraße“ beim Golfspielen für Minenopfer | © HI

Bereits zum 3. Mal organisierte die GoingPublic Media AG den FINANCIAL GOLF CUP im Golf- und Landclub Bergkramerhof in Wolfratshausen. Schauspielerin Andrea Spatzek glänzte auf dem Par 72-Kurs und war besonders beeindruckt von den künstlichen Minenfeldern. Der Kampf gegen Landminen und die Hilfe für die Opfer liegen ihr am Herzen: „Wenn ein Kind durch eine Mine ein Bein verloren hat, ist es wichtig, dass es eine Prothese bekommt“, unterstrich Frau Spatzek. „Es ist mir ein Anliegen, darauf aufmerksam zu machen und auch andere Leute zu sensibilisieren.“

Mit herrlichem Blick auf die Alpen erwartete die Teilnehmer/-innen ein buntes Programm: Nach dem Golfturnier fanden eine Tombola und eine Versteigerung statt, deren Erlöse an Handicap International gespendet wurden. Unter den Preisen waren auch mehrere Bilder des syrischen Künstlers Mohamed Zalt.

HI unterstützt in rund 60 Ländern mit mehr als 300 Projekten Menschen mit Behinderung und setzt sich für deren Integration in die Gesellschaft ein. Ein Schwerpunkt der Hilfsorganisation ist der Kampf gegen Minen und Streubomben.

Die Schauspielerin Andrea Spatzek engagiert sich als Botschafterin für die Hilfsorganisation Handicap International © HI

17 Juli 2018
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Nothilfe Öffentlichkeitsarbeit

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Am 30. September läuft das deutsche Rüstungsexportmoratorium gegenüber Saudi-Arabien offiziell aus. Deshalb fordert ein breites Bündnis von 56 zivilgesellschaftlichen Organisationen die Bundesregierung mit Nachdruck dazu auf, das Rüstungsexportmoratorium dringend auszuweiten.

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Minen und andere Waffen Öffentlichkeitsarbeit

Streubomben: Die tödliche Gefahr im Fokus

München, 28. August 2019. Der am 29. August veröffentlichte Streubomben Monitor 2019 zeigt, dass es weiterhin weltweit Opfer durch Streubomben gibt. In Syrien wurden erneut Angriffe mit diesen menschenverachtenden Waffen verzeichnet. In insgesamt acht Ländern und einem Gebiet wurden Menschen durch explosive Reste getötet oder verletzt. 99 Prozent der Opfer stammten aus der Zivilbevölkerung. Vom 2. bis 4. September fand in Genf die Konferenz der Mitgliedsstaaten des Oslo-Vertrags statt. Dieser Vertrag verbietet den Mitgliedsstaaten den Einsatz, die Herstellung, die Lagerung und Weitergabe von Streumunition. Gemeinsam mit der internationalen Kampagne CMC war HI in Genf dabei, um die Staaten an ihre Verpflichtungen zu erinnern. Erfreulicherweise sind bereits 99 Prozent der Streubomben aus Beständen der Vertragsstaaten vernichtet und auch die Räumung betroffener Gebiete macht Fortschritte - selbst wenn erste Verlängerungsanträge gestellt werden mussten. Die Räumung ist lebensnotwendig, da Streubomben durch ihre vielen Blindgänger eine tödliche und langfristige Bedrohung für die lokale Bevölkerung darstellen.  

Handicap International e.V. ist anerkannter Partner von folgenden öffentlichen Institutionen:

Aswärtiges Amt, BMZ, Europa, UNHCR, GIZ Aswärtiges Amt, BMZ, Europa, UNHCR, GIZ Aswärtiges Amt, BMZ, Europa, UNHCR, GIZ Aswärtiges Amt, BMZ, Europa, UNHCR, GIZ