Gehe zum Hauptinhalt

Co-Preisträger Friedensnobelpreis 1997

 

Beirut drei Monate danach

Nothilfe
Libanon

Die Lage in Beirut ist aufgrund der Explosion im August 2020 weiterhin angespannt. Das Land steht zudem vor großen gesellschaftlichen und finanziellen Herausforderungen.

Die 82-jährige Donia Awad wurde bei der Explosion verletzt. Jetzt wird sie von HI unterstützt.

Die 82-jährige Donia Awad wurde bei der Explosion verletzt. Jetzt wird sie von HI unterstützt. | © Tom Nicholson/ HI

Nachsorge für die Opfer

Auch die schwere Wirtschaftskrise stellt den Libanon und seine Menschen vor große Herausforderungen – ein Viertel der libanesischen Bevölkerung lebt unter der Armutsgrenze. Viele Familien haben keinen Zugang zu medizinischer Versorgung und kein Geld für Lebensmittel. Aufgrund der politischen Umstände ist die Bevölkerung gespalten. Die Corona-Pandemie ist in der bereits instabilen Situation eine zusätzliche Belastung.
Unsere Teams kümmern sich vor allem um die Nachsorge für Opfer mit langfristigem Reha-Bedarf nach Operationen oder Amputationen. Das Ziel ist es, langfristigen Beeinträchtigungen vorzubeugen. Zusätzlich bietet HI psychosoziale Unterstützung für Menschen an, die durch die Explosion traumatisiert sind. Beschädigte Häuser, die katastrophale Wirtschaftslage und die politischen Unruhen sind eine große psychische Belastung. Mit unserem lokalen Partner Mousawat arbeiten wir in einem Projekt zu psychischer Gesundheit und Versorgung von Menschen mit Verletzungen oder bereits bestehenden Behinderungen. Der Zugang zu psychosozialer Unterstützung bestärkt die gefährdeten Menschen in ihrer Unabhängigkeit und verringert so das Risiko langfristiger psychischer Erkrankungen. Spenden Sie jetzt, um HI in Beirut zu unterstützen!

Barrierefreie Umsiedlungszentren

Wir unterstützen den Wiederaufbau und stellen sicher, dass die Bedürfnisse von Menschen mit Behinderung berücksichtigt werden. So sollen zum Beispiel die temporären Umsiedlungszentren so barrierefrei wie möglich gestaltet werden. Handicap International teilt dabei sein Fachwissen mit anderen Organisationen und leistet auch technische Unterstützung.
Bei der Explosion in Beirut am 4. August 2020 wurden mehr als 200 Menschen getötet, mehr als 6.500 wurden verletzt und große Teile der Stadt sind zerstört. Rund 220.000 Menschen sind direkt betroffen. 73.000 Wohnungen in 9.100 Gebäuden wurden beschädigt oder zerstört. Informieren Sie sich jetzt über HIs Einsatz in Beirut.

Weltweites Engagement:
Helfen
Sie mit

Lesen sie weiter

Hilfe für venezolanische Geflüchtete in Kolumbien
© Coalición LACRMD
Nothilfe Rechte von Menschen mit Behinderung Rehabilitation und Orthopädie Vorsorge und Gesundheit

Hilfe für venezolanische Geflüchtete in Kolumbien

Die Corona-Pandemie verschärft die ohnehin schon schwierige Lage für venezolanische Geflüchtete in Kolumbien. Der Lockdown, die Sicherheitslage, der psychische Stress und die geringe staatliche Hilfe belasten viele der rund 4 Millionen Venezolaner*innen schwer. Unsere Teams helfen mit Lebensmittel- oder Hygienekits und kümmern sich um die, die besonders viel Unterstützung brauchen: Menschen mit Behinderung, alleinerziehende Mütter oder Ältere.

Welttag der Katastrophenvorsorge
© J. Claudel Pierre Jeanty/HI
Nothilfe

Welttag der Katastrophenvorsorge

Bereits seit 20 Jahren hilft HI in vielen Ländern bei der Vorbereitung auf Naturkatastrophen. Da extreme Wetterereignisse aufgrund des Klimawandels immer mehr zunehmen, wird auch die Vorsorge immer wichtiger. Unsere Teams schulen Behörden, wie sie Risiken erkennen und wie sie Menschen mit Behinderung und andere besonders Schutzbedürftige in Notfallpläne besser integrieren können. So wie beispielsweise in Haiti, wo wir dafür sorgen, dass Notunterkünfte barrierefrei gestaltet werden. Außerdem wurde spezielle Technik zur Verfügung gestellt, damit Hurrikans und Wirbelstürme besser vorausgesagt werden.

Das Leben wird ein wenig leichter für einen jungen Geflüchteten in Beirut
© Tom Nicholson / HI
Nothilfe Rehabilitation und Orthopädie

Das Leben wird ein wenig leichter für einen jungen Geflüchteten in Beirut

Viele Einwohner Beiruts sind weiterhin von den Folgen der Explosionen betroffen, die am 4. August eine unvorstellbare Verwüstung angerichtet haben. Viele kämpfen mit Verletzungen und sind traumatisiert. Unsere Teams suchen diese Menschen in den betroffenen Stadtteilen auf, um ihnen zu helfen. Der 23-jährige Ramadan aus dem syrischen Aleppo, der heute in Beirut lebt, ist einer von ihnen.

Handicap International e.V. ist anerkannter Partner von folgenden öffentlichen Institutionen:

Aswärtiges Amt, BMZ, Europa, UNHCR, GIZ Aswärtiges Amt, BMZ, Europa, UNHCR, GIZ Aswärtiges Amt, BMZ, Europa, UNHCR, GIZ Aswärtiges Amt, BMZ, Europa, UNHCR, GIZ