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Der Mapping-Wettbewerb von HI: mit Innovation humanitäre Hilfe unterstützen

Nothilfe Öffentlichkeitsarbeit
International

Karten enthalten wichtige Informationen für den Einsatz von humanitären Teams in betroffenen Regionen. Doch in Gegenden, die durch Naturkatastrophen, Konflikte oder Krisensituationen isoliert sind, sind Karten oft entweder unvollständig oder nicht vorhanden. Um jeden Teil dieser Welt zu kartieren, haben HI und CrowdAI einen Mapping-Wettbewerb ins Leben gerufen. Die erste Phase wurde Ende Mai abgeschlossen.

© HI / Dank Technologie ist es einfacher, Karten anhand von Satellitenbildern zu erstellen

Dank Technologie ist es einfacher, Karten anhand von Satellitenbildern zu erstellen | © HI

Ohne Karten fehlen den humanitären Teams im Feld häufig die notwendigen Informationen, um ihren Einsatz zu planen und richtige Entscheidungen zu treffen. Welche Transportwege können zum Beispiel genommen werden? Und wo liegen die am meisten betroffenen Gebiete? Mit einer aktuellen und umfassenden Karte sind die humanitären Hilfsakteure besser in der Lage, ihre Aktivitäten vor Ort zu organisieren.

Das Problem mit den Karten ist, dass ihre Erstellung und Aktualisierung sehr aufwendig ist. Derzeit werden Karten basierend auf Satellitenbildern von Hand gezeichnet. Dies wird von spezialisierten Organisationen oder Ehrenamtlichen geleistet, die an sogenannten „Mapathons“ teilnehmen. Beispielsweise organisierte HI im Dezember 2017 so einen Workshop, um Laos zu kartieren.

Mapping-Wettbewerb mit 300 Teilnehmern

Am aktuellen Mapping-Wettbewerb nehmen rund 300 Menschen teil. Sie entwickeln effiziente Algorithmen für die automatische Erstellung von Karten anhand von Satellitenbildern. Der Prozess wird dadurch schneller und es können Karten entwickelt werden, die die notwendigen Informationen für humanitäre Hilfseinsätze beinhalten.

Somit präsentiert sich HI als entscheidender Akteur in der Entwicklung innovativer Lösungen für den humanitären Sektor. Die zweite Phase des Wettbewerbs hat gerade begonnen und dauert bis Ende Juli. Am Ende dieser Phase werden die Algorithmen von UN Global Pulse und UNOSAT[1] getestet und die fünf besten Teilnehmer ermittelt. Sie werden dazu eingeladen, ihre Ergebnisse auf der 5. International Conference on Data Science and Advanced Analytics (Internationale Konferenz zu Datenwissenschaft und Modernen Analyseverfahren) vorzustellen. So erhalten sie die verdiente Anerkennung für ihre Innovationen, die sie in den Dienst der humanitären Hilfe stellen.

 

[1]Ein Technologieprogramm von UNITAR (United Nations Institute for Training and Research) zur Analyse von Satellitenbildern

27 Juni 2018
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