Gehe zum Hauptinhalt

Co-Preisträger Friedensnobelpreis 1997

 

Golf-Handicap meets Handicap International

Inklusion Minen, Streubomben und andere Waffen Öffentlichkeitsarbeit
Deutschland

Wie bereits im letzten Jahr veranstaltete die GoingPublic Media AG im Juli ein Golfturnier mit Handicap International als Non-Profit-Partner. Mit einem einarmigen Putt-Turnier sensibiliserten wir für das Thema Behinderung, eine Tombola brachte Erlöse im Wert von 18.265 Euro für unsere Projekte.

 

Ein Sandloch auf einem Golfplatz, in dem einige Danger Mines Schilder stecken.

Ein "verminter" Golf-Bunker beim Financial Golf Cup 2017 | © Handicap International

Beim Financial Golf Cup 2017 der GoingPublic Media AG war Handicap International auch in diesem Jahr wieder als Non-Profit-Partner dabei. Bei sonnigen Bedingungen folgten rund 100 Teilnehmer mit unterschiedlichen Spielstärken der Einladung zum Golfclub Bergkramerhof bei Wolfratshausen. Während alle Teilnehmer des Turniers das Glück hatten, mit zwei Armen und Beinen Golf spielen zu können, ist diese Begebenheit für viele Menschen weltweit keine Selbstverständlichkeit.

Opfer von Krankheiten und explosiven Waffen verlieren ohne eigene Schuld Gliedmaßen. Trotzdem schaffen sie es jeden Tag, ihren Alltag zu bewältigen, und viele verwirklichen sich auch den Traum, eine Sportart zu betreiben. In diesem Kontext wollten wir die Teilnehmenden des Financial Golf Cups dafür sensibilisieren, was es bedeutet, nur mit einem Arm oder Bein Golf zu spielen.

Teilnehmende des Putt-Turniers stehen um einen gut gemähten Rasen

Deshalb veranstalteten wir ein Putt-Turnier in dessen Rahmen auf einen Arm und ein Bein verzichtet werden musste. Zusätzlich zu dem Putt-Turnier waren durch Handicap International noch zwei Minenfelder errichtet worden, um auch auf die weltweite Verseuchung durch explosive Waffen hinzuweisen. Eines dieser Minenfelder war wie im letzten Jahr in einem Golf-Bunker aufgebaut und somit direkt in das Golfturnier integriert. 

Am Abend erwartete die Teilnehmer dann neben dem Abendessen und der Siegerehrung noch eine Tombola sowie eine Versteigerung. Die Erlöse aus der Tombola und Versteigerung kamen komplett Handicap International zu Gute und wir möchten uns bei allen bedanken, die uns mit Preisen geholfen haben.

Insgesamt sind unglaubliche 18.265€ für die Unterstützung von Menschen mit Behinderung weltweit und die Bekämpfung von explosiven Waffen zusammengekommen. Bedanken möchten wir uns als Handicap International bei allen Teilnehmenden bedanken und ganz besonders bei der GoingPublic Media AG sowie unserem Botschafter Mark Stevenson.

26 Juli 2017
Weltweites Engagement:
Helfen
Sie mit

Lesen sie weiter

Verkauf von „Bienenhotels“ bei Kaufland zugunsten von Handicap International
© Kaufland
Öffentlichkeitsarbeit

Verkauf von „Bienenhotels“ bei Kaufland zugunsten von Handicap International

Die Supermarktkette Kaufland hat sogenannte Bienenhotels in ihr Sortiment aufgenommen. Für jedes verkaufte Bienenhotel spendet Kaufland 1 Euro an Handicap International und unterstützt dadurch Menschen mit Behinderung weltweit. 

Die hölzernen „Häuser“ erinnern  an Vogelhäuschen und werden in 650 Filialen angeboten. Diese bieten den Bienen einen perfekten Lebensraum und leisten einen wichtigen Beitrag zum Schutz der Umwelt. Die Bienenhotels werden in ausgewählten Behinderten-Werkstätten in Handarbeit gefertigt. Mit dem Kauf eines Bienenhäuschens wird nicht nur den wichtigen Insekten geholfen, sondern auch Menschen mit Behinderung in HI-Projekten.

Inklusive Arbeitsmöglichkeiten für die Schutzbedürftigsten
©HI
Inklusion

Inklusive Arbeitsmöglichkeiten für die Schutzbedürftigsten

Handicap International (HI) fördert die inklusive Beschäftigung von besonders schutzbedürftigen Menschen in Sri Lanka

HI warnt: Entminung immer schwieriger
Till Mayer/HI
Minen, Streubomben und andere Waffen

HI warnt: Entminung immer schwieriger

München, 4. April 2019. Anlässlich des Internationalen Tags der Aufklärung über die Minengefahr äußert sich die gemeinnützige NGO Handicap International (HI) besorgt über die große Anzahl an Blindgängern durch den weit verbreiteten Einsatz von Explosivwaffen in aktuellen Konflikten. Außerdem ist der Einsatz von improvisierten Minen gestiegen. Die verminten Zonen befinden sich häufig in städtischen Gebieten, sie sind schwieriger zu räumen und stellen die humanitären Räumexpert/-innen vor neue Herausforderungen. HI führt in sieben Ländern Räumungsprojekte durch: Kolumbien, Irak, Laos, Libanon, Libyen, Senegal und Tschad. Die Organisation testet auch innovative Wege, um die Entminungsarbeit zu erleichtern wie beispielsweise den Einsatz von Drohnen, um betroffene Gebiete schneller zu erkennen und zu vermessen. Insgesamt sind 60 Staaten und andere Gebiete durch Minen und explosive Kriegsreste in der ganzen Welt verseucht.

Handicap International e.V. ist anerkannter Partner von folgenden öffentlichen Institutionen:

Logos Geldgeber