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Handicap International im Westen von Ruanda

Inklusion Rechte von Menschen mit Behinderung Vorsorge und Gesundheit
Ruanda

Handicap International Mitarbeiter Stefan Lorenzkowski ist für einige Tage in den Distrikt Rutsiro im Westen Ruandas gereist, um mit der Bevölkerung und Partnern vor Ort über die Situation von Menschen mit Behinderung sowie die lokalen Projekte zu sprechen. Handicap International engagiert sich in Ruanda unter anderem in den Bereichen Inklusion, Zugang zu Bildung, Mutter-Kind- Gesundheit, psychosoziale Gesundheit und Schutz von Flüchtlingen mit Behinderung.

Behindertenverband im Dorf Remara in Ruanda

In dem Dorf Remara hat unser Mitarbeiter sich mit dem lokalen Behindertenverband getroffen. | © Stefan Lorenzkowski / HI

6 Dezember 2017
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Die Grundpfeiler unserer Arbeit sind Menschlichkeit und Inklusion. Handicap International wurde vor fast 40 Jahren gegründet aus der Empörung über die Ungerechtigkeit, der Menschen mit Behinderung weltweit ausgesetzt sind. Seither setzt sich Handicap International für eine Welt ein, in der jeder Mensch in Sicherheit und Würde leben kann, in der Gleichberechtigung und Inklusion selbstverständlich sind und in der alle Menschen durch die Vielfalt bereichert werden.

Weltbildungsbericht: Kinder mit Behinderung nicht vergessen
© Neil Thomas / HI
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Die UNESCO hat am 23. Juni den Weltbildungsbericht veröffentlicht. Er dokumentiert den Fortschritt der Bildung in der ganzen Welt. Der diesjährige Schwerpunkt des Berichts ist die Forderung nach Inklusion aller Kinder in Bildungsmaßnahmen. Dank unserer langjährigen Erfahrung im Bereich inklusive Bildung in 27 Projektländern haben wir maßgeblich zum diesjährigen Dokument beigetragen und unterstützen die Forderung, dass insbesondere Kinder mit Behinderung nicht vergessen werden dürfen.

Geflüchtete mit Behinderung haben es besonders schwer
© Dieter Telemans / HI
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Anlässlich des Weltflüchtlingstags am 20. Juni fordert die humanitäre Hilfsorganisation Handicap International (HI), dass Geflüchtete mit Behinderung eine echte Chance haben müssen, sich vor dem Coronavirus zu schützen. Von 79,5 Millionen Flüchtlingen weltweit haben etwa 15 % eine Behinderung. Sie kämpfen oftmals mit Isolation, Diskriminierung und Ausgrenzung. Die Corona-Pandemie und die damit verbundenen Einschränkungen verschärfen die Lebensbedingungen, wie der HI-Bericht „Das Coronavirus im humanitären Kontext: Leave no one behind!” dokumentiert. Menschen mit Behinderung brauchen mehr Unterstützung, so wie beispielsweise Lina, die seit drei Jahren im Flüchtlingslager in Juba (Südsudan) lebt. Mit ihrem Rollstuhl kommt sie kaum durch die engen Gassen. HI verhandelt derzeit mit den Behörden, damit Lina mit ihrer Familie umziehen darf, wo sie sich leichter und sicherer bewegen kann.