Gehe zum Hauptinhalt

Co-Preisträger Friedensnobelpreis 1997

 

Minenräumung: der Erfahrungsaustausch ist lebenswichtig

Minen und andere Waffen

Vom 7. bis 10. Februar findet in Genf das jährliche internationale Treffen von Fachkräften, die in der weltweiten Minenaktion tätig sind, statt. Es bietet Gelegenheit für rund 400 Organisationen und Institutionen, um ihre Erfahrungen auszutauschen. Daher ist es auch für Handicap International ein besonders wichtiges Event.

In voller Schutzkleidung kniet ein Entminer in der Erde, hinter ihm ein rotes Warnschild, das die Einwohner vor Minen warnt

Ausbildung von Fachkräften für Minenräumung von Handicap International in Kolumbien: Hier sind Einsätze in drei Regionen des Landes geplant | © J.M. Vargas/Handicap International

Geldgeber, Staaten, die sich zur Minenräumung oder Opferhilfe verpflichtet haben, nationale Zentren für Minenräumung, private Unternehmen und humanitäre Entminungsorganisationen befinden sich unter den Akteuren der Minenaktion, die sich diese Woche in Genf treffen.

Sie teilen ihre Erfahrungen miteinander, präsentieren die neuesten Techniken der Minenräumung und sprechen über die Zukunftsperspektiven in der Minenaktion. Dieses Jahr werden improvisierte Sprengsätze, wie sie regelmäßig in Syrien und im Irak zum Einsatz kommen, den Schwerpunkt der Gespräche darstellen – ebenso der Einsatz von Drohnen, neue Instrumente zur Geolokalisierung von Minen sowie der Informationsaustausch zwischen Partnern während der Minenräumeinsätze.

Für Handicap International, das bei der Konferenz von einer großen Delegation vertreten wird, bietet dieses viertägige Event eine gute Gelegenheit, um Analysen weiterzugeben, Einsatzmethoden zu vergleichen, Kontakte zu nationalen Behörden zu knüpfen und neue Partnerschaften einzugehen.

6 Februar 2017
Weltweites Engagement:
Helfen
Sie mit

Lesen sie weiter

Kundgebung in Genf gegen US-Entscheidung für Minen
© B. Barbey /HI
Minen und andere Waffen Politische Kampagnenarbeit

Kundgebung in Genf gegen US-Entscheidung für Minen

Anlässlich des 23. Internationalen Treffens der Leiter nationaler Minenaktionsprogramme im Palais des Nations in Genf appelierten Handicap International und HI-Botschafterin und Minenopfer Gnep Smoeun am 13.02.2020 an die Bevölkerung. Unter dem Broken Chair, dem symbolischen Denkmal für die Opfer von Landminen in Genf, riefen wir die Unterzeichnerstaaten des Ottawa-Vertrags auf, geschlossen eine Rücknahme der Entscheidung der US-Regierung zur Wiedereinführung von Landminen zu fordern. 

Verhandlungen gegen Bombenangriffe in Wohngebieten
© HI
Minen und andere Waffen

Verhandlungen gegen Bombenangriffe in Wohngebieten

Am Montag, dem 10. Februar, treffen sich bei den Vereinten Nationen in Genf staatliche Delegationen, Militärs, UNO-Organisationen und die Zivilgesellschaft, um über eine politische Erklärung gegen den Einsatz von Explosivwaffen in bevölkerten Gebieten zu diskutieren. Handicap International und Mitglieder des Internationalen Netzwerks für Explosivwaffen (INEW) arbeiten mit den Staaten zusammen, um sie zu überzeugen, eine starke politische Erklärung zur Beendigung des menschlichen Leidens, das durch den Einsatz von Explosivwaffen in bevölkerten Gebieten verursacht wird, auszuarbeiten und die Opfer zu unterstützen.

Empörung über Entscheidung der Trump-Administration zu Minen
© ICBL
Minen und andere Waffen

Empörung über Entscheidung der Trump-Administration zu Minen

Die Trump-Administration hat heute einen tödlichen Wechsel in der Landminenpolitik angekündigt. Danach erklären sich die USA dazu bereit, den Einsatz und die Lagerung von Antipersonenminen wiederaufzunehmen. Landminen sind verheerende Waffen, die von ihren Opfern selbst ausgelöst werden und dabei nicht zwischen den Schritten eines Kindes oder eines Soldaten unterscheiden. Die humanitäre Organisation Handicap International (HI), Co-Preisträger des Friedensnobelpreises für das Verbot der Landminen, prangert einen historischen Rückschlag für den Schutz der Zivilbevölkerung in bewaffneten Konflikten an.

Handicap International e.V. ist anerkannter Partner von folgenden öffentlichen Institutionen:

Aswärtiges Amt, BMZ, Europa, UNHCR, GIZ Aswärtiges Amt, BMZ, Europa, UNHCR, GIZ Aswärtiges Amt, BMZ, Europa, UNHCR, GIZ Aswärtiges Amt, BMZ, Europa, UNHCR, GIZ