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Co-Preisträger Friedensnobelpreis 1997

 

Minensuchdrohnen

Minen und andere Waffen
Tschad

In Faya-Largeau (Nord-Tschad) hat HI begonnen, Minensuchdrohnen zu testen. Das Ziel ist, genauer herauszufinden, welche Gefahren in und auf dem Boden lauern – Die neuen Drohnen sind eine Revolution in der Minenräumung! HI-Projektleiter Xavier Depreytere erklärt mehr zum Projekt.

HI testet Minensuchdrohnen im nördlichen Tschad | © John Fardoulis/HI

Ein großer Schritt Richtung Zukunft

Die ersten Tests fanden im Januar in der Wüste südlich von Faya statt, einem durch den Konflikt mit Libyen in den 1980er Jahren stark mit explosiven Kriegsresten verseuchtem Gebiet. Die Drohne fliegt in Rekordzeit über weite Gebiete: 300 Hektar in zwei Stunden! Dies bedeutet eine erhebliche Zeitersparnis für die Minensuchteams.

Aufnahme einer Minensuchdrohne

Visualisierung und Daten

Die Drohne liefert mit einer Kamera ein detailliertes Bild von dem, was auf dem Boden liegt. Darüber hinaus erfasst sie jede Menge nützliche Daten, wie zum Beispiel Geolokalisierungskoordinaten.

Was ist die optimale Höhe für eine Drohne? Welche Art von Drohne sollte verwendet werden? Welche Daten sind für die Minenräumungsexperten nützlich? Diese Fragen müssen wir uns während der Tests stellen, um die Technologie optimal zu nutzen. Bei den ersten Versuchen machte die Drohne alle zwei Meter ein Foto vom Gelände. Schneidet man diese Bilder zusammen, liefern sie eine hochdetaillierte Karte.Eine Minensuchdrohne im Einsatz

Internationales Treffen von Minenräumungsexperten

Vom 5. bis 7. Februar kommen Expert/-innen für Minenräumung in Genf zum jährlichen Minenaktionstreffen der Vereinten Nationen zusammen. Auch HI wird vor Ort sein, um mit Fachleuten über innovative neue Minenräumungsmethoden zu sprechen und auf das aktuelle Testprogramm unserer Organisation aufmerksam zu machen.

Ein Schwerpunktthema werden auch Räumungsmethoden für improvisierte Sprengkörper sein – eine große Herausforderung bei der modernen Minenräumung unserer Zeit.

 

4 Februar 2019
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Porträts von Till Mayer erschüttern
© Catherina Hess/HI
Minen und andere Waffen

Porträts von Till Mayer erschüttern

Rund 100 Interessierte besuchten am Montag, 27. Januar 2020 die Vernissage der Ausstellung „erschüttert – Einschläge, die alles ändern“ im Gasteig. Die eindrücklichen Roll-Up-Displays des preisgekrönten Fotojournalisten Till Mayer dokumentieren die Folgen des Krieges für die Zivilbevölkerung und sind bis zum 09.02.2020 im Foyer der Glashalle West zu sehen. Zur Ausstellung gehören auch eine Stele mit einem echten Granatsplitter sowie ein Schreibpult, das Besucher/-innen zu einer interaktiven Postkartenaktion einlädt. Organisatorin ist die gemeinnützige Hilfsorganisation Handicap International (HI). Die NGO kämpft mit ihrer Kampagne „Stop Bombing Civilians“ gegen den Einsatz von Explosivwaffen in bevölkerten Gebieten und ist in vielen Kriegs- und Krisenregionen in der Opferhilfe und in der Räumung explosiver Kriegsreste tätig.

Vernissage von „erschüttert“ in München
© Till Mayer/HI
Minen und andere Waffen Politische Kampagnenarbeit

Vernissage von „erschüttert“ in München

Nach der feierlichen Erstpräsentation der Fotoausstellung „erschüttert – Einschläge, die alles ändern“ von Till Mayer und Handicap International im Deutschen Bundestag in Berlin im März 2019 kommen die Porträts nun nach München. Am Montag, 27. Januar, um 17.30 Uhr laden wir zur Vernissage in das Kulturzentrum Gasteig ein. 

Hightech für Minenräumung im Tschad Minen und andere Waffen

Hightech für Minenräumung im Tschad

Die Hilfsorganisation Handicap International (HI) setzt im Norden des Tschads eine ferngesteuerte Minenräummaschine ein und lokalisiert Minen dank einer Drohne mit Infrarotkamera. Erst wenn Bomben, Munitionen und Minen geräumt sind, kann die Bevölkerung zurückkehren, Landwirtschaft und Handel betreiben. Erst dann ist die Grundlage für ein sicheres Leben gelegt.

Handicap International e.V. ist anerkannter Partner von folgenden öffentlichen Institutionen:

Aswärtiges Amt, BMZ, Europa, UNHCR, GIZ Aswärtiges Amt, BMZ, Europa, UNHCR, GIZ Aswärtiges Amt, BMZ, Europa, UNHCR, GIZ Aswärtiges Amt, BMZ, Europa, UNHCR, GIZ