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Mosambik: Regionale Afrika-Konferenz gegen die Verwendung von explosiven Waffen in bevölkerten Gebieten

Minen, Streubomben und andere Waffen Politische Kampagnenarbeit
Mosambik

Handicap International (HI) organisiert eine regionale Konferenz über die Bombardierung ziviler Bevölkerungen am 27. und 28. November in Maputo, der Hauptstadt von Mosambik. Bei dieser Konferenz nehmen 20 Staaten, zehn Organisationen der afrikanischen Zivilgesellschaft sowie internationale Nichtregierungsorganisationen teil. Ziel der Konferenz ist es, das Bewusstsein der afrikanischen Staaten zu diesem entscheidenden Thema zu erhöhen.  Außerdem soll zum Engagement gegen den Einsatz von explosiven Waffen auf Wohngebiete und zum Schutz der Bevölkerung aufgerufen werden.   

Minenräumungsübung in Mozambik

Polizeikräfte werden in Mozambik im Umgang mit Minen geschult. | © HI / Adérito Ismael

28 November 2017
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Im Rahmen ihrer Reise nach Jordanien besucht die HI-Botschafterin und Tatort-Schauspielerin Ulrike Folkerts Frauen, die Opfer von Angriffen mit Explosivwaffen wurden. Hier erhalten Sie Einblick in die berührenden Geschichten.

Aufruf an tausende Parlamentarier gegen Einsatz von Explosivwaffen in bevölkerten Gebieten
© B. Almeras / Handicap International
Minen, Streubomben und andere Waffen Öffentlichkeitsarbeit Politische Kampagnenarbeit

Aufruf an tausende Parlamentarier gegen Einsatz von Explosivwaffen in bevölkerten Gebieten

Humanity & Inclusion (die Dachorganisation, zu der Handicap International Deutschland gehört) startet eine internationale parlamentarische Initiative. Die acht nationalen Vereine von HI haben in den letzten Tagen einen gemeinsamen Brief an insgesamt 4.500 Parlamentsabgeordnete ihrer Länder geschickt. Darin fordern sie die Abgeordneten auf, sich gegen den Einsatz von Explosivwaffen in bevölkerten Gebieten (EWIPA=explosive weapons in populated areas) einzusetzen. 92 Prozent der Opfer bei derartigen Einsätzen sind Zivilist/-innen. Die Aktion findet in Belgien, Deutschland, Frankreich, Kanada, Luxemburg, UK, USA und der Schweiz statt.

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HI nimmt heute in Genf an Gesprächen[1] teil, in denen es um Einsätze von Explosivwaffen in bewohnten Gebieten geht. Einer der Schwerpunkte der Gespräche ist, mit welchen Maßnahmen Streitkräfte die humanitären Auswirkungen solcher Einsätze minimieren können. Mit der internationalen Kampagne „Stop Bombing Civilians“ verfolgt HI das Ziel, dem Einsatz von explosiven Waffen in Wohngebieten ein Ende zu setzen. Gemeinsam mit dem internationalen Netzwerk INEW[2] verweist HI deshalb auch bei der heutigen Diskussion besonders auf die humanitären Folgen von Kriegen und präsentiert auf dem Podium über die Notwendigkeit von Opferhilfe für die betroffenen Menschen.