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Co-Preisträger Friedensnobelpreis 1997

 

Mosambik: Regionale Afrika-Konferenz gegen die Verwendung von explosiven Waffen in bevölkerten Gebieten

Minen und andere Waffen Politische Kampagnenarbeit
Mosambik

Handicap International (HI) organisiert eine regionale Konferenz über die Bombardierung ziviler Bevölkerungen am 27. und 28. November in Maputo, der Hauptstadt von Mosambik. Bei dieser Konferenz nehmen 20 Staaten, zehn Organisationen der afrikanischen Zivilgesellschaft sowie internationale Nichtregierungsorganisationen teil. Ziel der Konferenz ist es, das Bewusstsein der afrikanischen Staaten zu diesem entscheidenden Thema zu erhöhen.  Außerdem soll zum Engagement gegen den Einsatz von explosiven Waffen auf Wohngebiete und zum Schutz der Bevölkerung aufgerufen werden.   

Minenräumungsübung in Mozambik

Polizeikräfte werden in Mozambik im Umgang mit Minen geschult. | © HI / Adérito Ismael

28 November 2017
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„Bringen Sie die Geschütze zum Schweigen; stoppen Sie die Artillerie; beenden Sie die Luftangriffe!“ - UN-Generalsekretär Guterres

Handicap International ruft alle Akteure auf, den Appell des UN-Generalsekretärs Antonio Guterres nach einem weltweiten Waffenstillstand zu unterstützen und sich ihm anzuschließen.

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Fünf Jahre nach Beginn des Konflikts in Jemen verurteilt die Hilfsorganisation Handicap International (HI) den massiven Einsatz von Explosivwaffen, darunter auch Landminen, die seit 1999 durch den Ottawa-Vertrag verboten sind. Die Gewalt durch Explosivwaffen hat verheerende Auswirkungen auf die Zivilbevölkerung. Bei Explosivwaffeneinsätzen in Wohngebieten sind 95 Prozent der Opfer Zivilist/-innen. Handicap International fordert außerdem alle beteiligten Parteien auf, die unangemessenen bürokratischen Auflagen zu beseitigen und der betroffenen Bevölkerung Zugang zu humanitärer Unterstützung zu ermöglichen. 80 Prozent der Bevölkerung brauchen humanitäre Hilfe, um zu überleben.

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Das Rüstungsexportmoratorium muss ausgeweitet werden, da 24 Millionen Jemenit/-innen seit 5 Jahren leiden. Dafür riefen NGOs europaweit die Mitglieder des Bundessicherheitsrates in einem offenen Brief zum Handeln auf. Am 31.03.2020 endet das Rüstungsexportmoratorium gegen Saudi-Arabien. Deswegen fordern 32 deutsche und internationale Organisationen erneut einen umfassenden Rüstungsexportstopp für alle Länder der von Saudi-Arabien geführten Militärkoalition im Jemen-Krieg.

Handicap International e.V. ist anerkannter Partner von folgenden öffentlichen Institutionen:

Aswärtiges Amt, BMZ, Europa, UNHCR, GIZ Aswärtiges Amt, BMZ, Europa, UNHCR, GIZ Aswärtiges Amt, BMZ, Europa, UNHCR, GIZ Aswärtiges Amt, BMZ, Europa, UNHCR, GIZ