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MünchnerStiftungsFrühling 2017

Deutschland

Im März fanden einige Veranstaltungen von Handicap International und Kooperationspartnern im Rahmen des MünchnerStiftungsFrühlings statt.

 

Das Logo der Veranstaltungsreihe Münchner Stiftungs Frühling

Münchner Kultur GmbH

Der MünchnerStiftungsFrühling wurde vor einigen Jahren ins Leben gerufen, um Menschen mit Stiftungen zu vernetzen, die sich bereits für unsere Gesellschaft engagieren oder zukünftig engagieren wollen.

Samstag, 25. März 2017, BMW Welt

Stiften für Menschen mit Behinderung weltweit

Mit der Gründung des Handicap International Stiftungsfonds haben interessierte Personen nun auch die Möglichkeit, für Menschen mit Behinderung weltweit zu stiften. Die humanitäre Hilfsorganisation setzt sich weltweit in rund 60 Ländern mit mehr als 300 Projekten für Menschen mit Behinderung ein. Die Programme fördern deren Autonomie und echte Integration in die Gesellschaft für ein aufrechtes Leben. Der Stifter Thomas Peters stellte dabei die unterschiedliche Stiftungsformen und Projektförderungen vor. 

 

Erlebnisbericht von einer Projektreise nach Marokko

Der Stifter Thomas Peters erzählte anhand beeindruckender Bildern von seiner Projektreise mit Handicap International nach Marokko. Er traf in Casablanca, Agadir und Marrakesch Vertreter der marokkanischen Regierung und besuchte Kinderheime, Waisenhäuser und Behindertenwerkstätten. In seinem Vortrag berichtete er von der Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention nach dem arabischen Frühling in einem orientalischen Land sowie dem heutigen Umgang mit und die Chancen für Menschen mit Behinderung. 

Film „Unter dem Sand – das Versprechen der Freiheit“

Mai 1945. Der Zweite Weltkrieg ist zu Ende, nicht jedoch für ein knappes Dutzend junger Soldaten aus Deutschland. Kurz zuvor waren sie für Hitlers letztes Aufgebot eingezogen worden, den Volkssturm. Sie sind noch fast Kinder, doch nun Kriegsgefangene in Dänemark und für ein Himmelfahrtskommando eingeteilt: die Säuberung eines Nordseestrandes von 45.000 Nazi-Tretminen. Es beginnt eine schier unlösbare Aufgabe. Das Einzige, was ihren Lebenswillen erhält, ist die Hoffnung auf Freiheit. 

 

 

 

 

Dienstag, 28. März 2017, GOP Varieté-Theater

Benefizvorstellung

Das GOP Varieté-Theater München spielte die fulminante Show„backSTAGE“ als Benefizvorstellung zu Gunsten von Handicap International. Diese erbrachte einen Erlös von über 2000€. Nach der Vorstellung wurde ebenfalls zu Gunsten unserer Projekte für Menschen mit Behinderung eine von Sonnenklar TV gespendete Reise nach Marokko versteigert. Neben der Benefizvorstellung wird während der gesamten Spielzeit (15.3. bis 23.4.) für jedes Ticket, das mit dem Stichwort „MünchnerStiftungsFrühling“ gekauft wird, zusätzlich ein Betrag von 5 Euro an Menschen mit Behinderung gespendet.

 

Donnerstag, 30. März 2017, Münchner Künstlerhaus

Zum Ende des MünchnerStiftungsFrühlings luden wir am 30. März noch einmal zu Vorträgen und einer Ausstellung ein.

Die Ausstellung „Barriere:Zonen“ von Till Mayer macht anschaulich deutlich, um wen es bei der Arbeit von Handicap International geht. Sie zeigt Menschen mit Behinderung, die in Krisenregionen der Erde leben und gegen Barrieren ankämpfen. Der Fotograf erzählte bei unserer Abschlussveranstaltung zum MünchnerStiftungsFrühling im Münchner Künstlerhaus von seinen Begegnungen mit den Menschen, die er in seiner Ausstellung portraitiert hat. Thomas Peters, der Gründer des Handicap International Stiftungsfonds, outete sich als Fan von Till Mayer – und von der Arbeit von Handicap International. Er lud ein, gemeinsam mit ihm die wichtige Arbeit unserer Organisation zu unterstützen.

 
 
18 Januar 2017
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Berlin, 08.10.2020. Unter der Schirmherrschaft von Berlins Regierendem Bürgermeister Michael Müller haben Dr. Klaus Lederer, Bürgermeister von Berlin und Senator, Dr. Inez Kipfer-Didavi, Geschäftsführerin von Handicap International Deutschland, und Nivin Almaksour, syrische Überlebende von Explosivwaffeneinsätzen, am „Mahnmal für die unbekannten Zivilistinnen und Zivilisten“ vor dem Brandenburger Tor einen Kranz niedergelegt. Stellvertretend wurden Namen getöteter und verletzter Zivilist*innen verlesen, während Bundestagsabgeordnete die überlebensgroßen Porträts von Betroffenen präsentierten. Im Rahmen ihrer weltweiten Kampagne „Stop Bombing Civilians“ forderte die gemeinnützige Organisation die internationale Staatengemeinschaft auf, die Zivilbevölkerung endlich besser gegen Bombardierungen zu schützen.

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Am Donnerstag, den 8. Oktober um 12:30 am Brandenburger Tor in Berlin werden Dr. Klaus Lederer, Bürgermeister und Senator, Dr. Inez Kipfer-Didavi, Geschäftsführerin von Hl Deutschland, und Nivin Almaksour, syrische Überlebende von Explosivwaffeneinsätzen, einen Kranz am „Mahnmal für die unbekannten Zivilistinnen und Zivilisten“ niederlegen. Stellvertretend werden Namen getöteter und verletzter Zivilist*innen verlesen, während Bundestagsabgeordnete die überlebensgroßen Porträts von Betroffenen präsentieren.