Gehe zum Hauptinhalt

Co-Preisträger Friedensnobelpreis 1997

 

Neue Geschäftsführerin für Hilfsorganisation Handicap International Deutschland

Öffentlichkeitsarbeit
Deutschland

Dr. Inez Kipfer-Didavi ist die neue Geschäftsführerin von Handicap International Deutschland. Sie folgt auf Susanne Wesemann, die zum 1. Dezember die Leitung der Johanniter-Auslandshilfe übernehmen wird. Inez Kipfer-Didavi hat langjährige Erfahrungen in der humanitären Hilfe. In den letzten Jahren leitete sie eine Stabsstelle der Johanniter-Auslandshilfe. Die 49-Jährige ist außerdem im Vorstand von VENRO (Verband Entwicklungspolitik und Humanitäre Hilfe) und dort für den Sektor Humanitäre Hilfe zuständig. Kipfer-Didavi hat ihre neue Funktion am 1. September 2018 übernommen.

Die neue Geschäftsführerin von HI: Dr. Inez Kipfer-Didavi

Die neue Geschäftsführerin von HI: Dr. Inez Kipfer-Didavi | © Dr. Inez Kipfer-Didavi

Der Vorstandsvorsitzende des Vereins Handicap International e.V., Cedric Kemayou, sagte anlässlich der Übergabe: „Wir freuen uns sehr, dass wir mit Dr. Inez Kipfer-Didavi eine sehr gut vernetzte und ausgewiesene Fachfrau gewinnen konnten, die unsere strategische Weiterentwicklung vorantreiben wird. Ich bin überzeugt, dass wir mit der Besetzung an die bisherige Erfolgsgeschichte anknüpfen können und gemeinsam weitere spannende Kapitel der Vereinsgeschichte schreiben werden.“

Kemayou würdigte die Leistung von Susanne Wesemann und bedauerte ihren Weggang. „Mit Susanne Wesemann verlieren wir eine wertvolle Führungsperson. Sie hat HI (Handicap International) Deutschland einen entscheidenden Schritt vorangebracht. Wir sind in allen Bereichen in den vergangenen Jahren gewachsen und haben zusammen erfolgreich das 20-jährige Jubiläum von HI Deutschland gefeiert.“

Susanne Wesemann hob hervor, dass Dr. Kipfer-Didavi die positive Entwicklung von HI Deutschland sicherlich noch ausbauen werde. „Mit über 10 Jahren Tätigkeit als Managerin im NGO-Bereich sowie durch ihre Rolle als stellvertretende Vorsitzende des VENRO-Vorstandes bringt sie wertvolle Erfahrungen gepaart mit einem breiten Netzwerk und ein übergreifendes Verständnis der deutschen NGO-Landschaft mit.“

Inez Kipfer-Didavi betonte, dass sie sich sehr auf die künftige Arbeit freue: „Ich sehe vor allem drei Ziele als besonders wichtig an: 1. Ausbau der inklusiven humanitären Hilfe 2. Die Durchsetzung der Rechte von Menschen mit Behinderung. 3. Politische Lobbyarbeit gegen den Einsatz von Bomben auf Zivilisten.“

Beruflicher Werdegang von Inez Kipfer-Didavi

Inez Kipfer-Didavi promovierte in Soziologie, arbeitete unter anderem für den Bevölkerungsfonds der Vereinten Nationen (UNFPA) in Togo und leitete die Abteilung Afrika der Johanniter-Auslandshilfe. Seit 2015 stand sie der Stabsstelle Policy und Liaison der Johanniter-Auslandshilfe vor und vertrat diese in relevanten nationalen und internationalen Gremien und Netzwerken. 2016 war sie für den humanitären Weltgipfel als Focal Point eine wichtige Ansprechpartnerin für alle deutschen Organisationen.

Inez Kipfer-Didavi ist verheiratet und hat eine Tochter.

Weltweites Engagement:
Helfen
Sie mit

Lesen sie weiter

Stars im Einsatz für Handicap International am Nikolaustag
HI
Öffentlichkeitsarbeit

Stars im Einsatz für Handicap International am Nikolaustag

Die Volksmusik-Legenden Marianne und Michael, Schauspielerin Andrea Spatzek und Profis des FC Bayern Basketball zählen zu den Gästen des großen sonnenklar.TV Spendentags für Handicap International am 6. Dezember 2019.

HI bei der „Ein Herz für Kinder“-Spendengala
© HI
Öffentlichkeitsarbeit

HI bei der „Ein Herz für Kinder“-Spendengala

Wir sind dabei: Die große „Ein Herz für Kinder“-Spendengala am 7. Dezember, 20:15 Uhr live im ZDF. Schalten Sie ein und erfahren Sie mehr über unsere Hilfe für Kinder in Kambodscha.

Humanitärer Kongress Berlin am 17. und 18. Oktober 2019:  Klimakrise verstärkt Barrieren für Menschen mit Behinderung / Umdenken bei humanitären Helfern notwendig
© C.Briade/HI
Inklusion Nothilfe

Humanitärer Kongress Berlin am 17. und 18. Oktober 2019: Klimakrise verstärkt Barrieren für Menschen mit Behinderung / Umdenken bei humanitären Helfern notwendig

Auf dem Humanitären Kongress in Berlin diskutieren Expert/-innen über die humanitären Herausforderungen der Klimakrise. Der Klimawandel verstärkt die Anzahl der Katastrophen und Konflikte weltweit. Für Menschen mit Behinderung sind die Barrieren nach Naturkatastrophen oder in Konfliktregionen besonders hoch und oftmals werden sie in der humanitären Hilfe übersehen. Handicap International fordert mehr Teilhabe für die, die am meisten Schutz benötigen. Humanitäre Helfer müssen im Notfall inklusiv denken und diejenigen erreichen, die sie am dringendsten benötigen.

Handicap International e.V. ist anerkannter Partner von folgenden öffentlichen Institutionen:

Aswärtiges Amt, BMZ, Europa, UNHCR, GIZ Aswärtiges Amt, BMZ, Europa, UNHCR, GIZ Aswärtiges Amt, BMZ, Europa, UNHCR, GIZ Aswärtiges Amt, BMZ, Europa, UNHCR, GIZ