Co-Preisträger Friedensnobelpreis

Nothilfeprojekte im Jemen

Nothilfe Rehabilitation und Orthopädie
Jemen

HI arbeitet seit Anfang 2019 auch im Süden des Jemen und leistet dort dringend notwendige Unterstützung für Menschen in Not. Dank der Finanzierung durch die SKala Initiative konnte Handicap International ein neues Büro in Aden eröffnen, um auch dort Hilfe leisten zu können. Bis Ende 2018 war HI nur im Norden des Landes vertreten.

© HI

In und um Aden unterstützt HI nun verwundete Menschen und Menschen mit Behinderung mit physischer Rehabilitation, Mobilitätshilfen und psychosozialen Leistungen. Wir arbeiten mit lokalen Gesundheitseinrichtungen, um die Fähigkeiten und Kenntnisse des Personals zu verbessern und eine nachhaltig qualitativ hochwertige Arbeit zu ermöglichen.

In Krankenhäusern, in denen keine Rehabilitationsmaßnahmen angeboten werden, arbeitet HI mit eigenem Personal, um entsprechende Stationen aufzubauen. Diese sollen nach Ende des Projekts in Eigenverantwortung durch die Krankenhäuser weiterbetrieben werden. Ein großes Problem im Jemen ist aber auch, dass Gehälter nicht mehr von der Regierung gezahlt werden. HI unterstützt deshalb die Krankenhausmitarbeiter/-innen finanziell, damit diese ihre Arbeit fortsetzen können.

Logo der Skala-Initiative

8 Oktober 2019
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Rashid kann wieder laufen
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Nothilfe

Rashid kann wieder laufen

Rashids Familie musste 2018 aus dem Kongo fliehen und lebt seither im Flüchtlingslager Kakuma in Kenia. Der Junge konnte schon als Kleinkind nicht richtig laufen, da seine Knie verformt waren. Er hatte keine Freunde und wurde oftmals von anderen Kindern gehänselt. 2021 wurde Rashid operiert und bekommt nun regelmäßig Physiotherapie. Er ist einer von 15.000 Geflüchteten in Kakuma, die HI betreut.

Leben für Menschen mit Behinderung im Jemen katastrophal
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Rechte von Menschen mit Behinderung Rehabilitation und Orthopädie

Leben für Menschen mit Behinderung im Jemen katastrophal

Im Jemen ist das Leben für Menschen mit Behinderung besonders prekär und gefährlich. Viele leben in ständiger Angst, verletzt zu werden, da sie nicht in der Lage sind, vor Explosionen oder bewaffneten Zusammenstößen zu fliehen. Außerdem werden sie oftmals ausgegrenzt, nicht ausreichend versorgt und haben kaum Zugang zu Hilfsmaßnahmen.

Mali: Handicap International unterstützt vom Klimawandel betroffene Haushalte
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Nothilfe

Mali: Handicap International unterstützt vom Klimawandel betroffene Haushalte

Die Menschen in Mali leiden stark unter den Folgen des Klimawandels. Viele Bauern können wegen der Dürren nicht mehr wie früher von ihrer Ernte leben und müssen neue Einnahmequellen erschließen. Unsere Teams unterstützen betroffene Familien wie beispielweise die Bäuerin Fadimata, die zehn Personen versorgen muss, und führen Vorsorge-Beratungen gegen Unterernährung durch.