Gehe zum Hauptinhalt

Co-Preisträger Friedensnobelpreis 1997

Jemen

Wir unterstützen im Jemen besonders schutzbedürftige Menschen und Menschen mit Behinderung, sowie die Betroffenen der regionalen Konflikte, die im Land seit März 2015 stattfinden. HI unterstützt NGOs bei der besseren Einbeziehung von gefährdeten Menschen und Menschen mit Behinderungen in Notfallmaßnahmen.

© HI

Laufende Aktivitäten

Seit wir 2014 wieder im Jemen aktiv wurden, setzen wir uns dafür ein, die verheerende Auswirkungen der Krise auf das Land und die Bevölkerung zu vermindern. Verletzte und besonders schutzbedürftige Menschen haben dabei Priorität.

Wir arbeiten in Krankenhäusern und Rehabilitationszentren und bieten Ausrüstung und Pflege für die Opfer der Konflikte. Außerdem bieten wir Schulungen für Physiotherapeut/-innen und andere Fachkräfte an und betreiben Aufklärungsarbeit über die Nachsorge von Kriegsverletzten. 

Allgemein unterstützen wir sämtliche humanitären Akteure vor Ort dabei, besonders Schutzbedürftige (Ältere Menschen, Kinder, Menschen mit Behinderung etc.) besser zu berücksichtigen und geeignete Maßnahmen zu ergreifen.

Neues aus den Projekten

Gemeinsame Erklärung internationaler NGOs zu den Vereinbarungen der Kriegsparteien im Jemen
© Camille Gillardeau / HI
Nothilfe

Gemeinsame Erklärung internationaler NGOs zu den Vereinbarungen der Kriegsparteien im Jemen

Humanitäre Organisationen im Jemen beglückwünschen die Konfliktparteien zu ihrer Zusammenarbeit und Beharrlichkeit, die zum vielversprechendsten Abkommen für die jemenitische Zivilbevölkerung seit mehr als drei Jahren geführt haben. Diese Vereinbarungen stellen einen wichtigen Schritt auf dem Weg zu einem echten und dauerhaften Frieden im Jemen dar und könnten sich positiv auf eine humanitäre Krise auswirken, die Millionen von Menschen betrifft.

Nichtregierungsorganisationen begrüßen bevorstehende Gespräche in Schweden zu Jemen
© Camille Gillardeau/HI
Nothilfe

Nichtregierungsorganisationen begrüßen bevorstehende Gespräche in Schweden zu Jemen

Internationale NGOs, die im Jemen tätig sind, begrüßen die bevorstehenden politischen Gespräche in Schweden.

Neues Projekt im Jemen – gefördert von der SKala-Initiative
© Martin Tinega / HI
Nothilfe Rehabilitation und Orthopädie

Neues Projekt im Jemen – gefördert von der SKala-Initiative

Seit Ausbruch des Krieges 2015 spielt sich die schwerste humanitäre Krise unserer Zeit im Jemen ab. Rund 75 Prozent der Bevölkerung des Landes sind aktuell auf Leistungen von humanitären Akteuren, wie zum Beispiel Handicap International angewiesen. Bisher konnte HI nur um die Hauptstadt Sana’a herum aktiv sein. Dank der finanziellen Unterstützung durch die Skala-Initiative können jetzt die Leistungen auf den Süden des Landes ausgeweitet werden. Auch dort können wir nun den Verwundeten und anderen schutzbedürftigen Menschen helfen.

Helfen
Sie mit

Hintergrund

Karte des HI-Einsatzes im Jemen

Seit der Wiedervereinigung im Jahr 1991 befindet sich der Jemen in einer chronisch instabilen politischen und einer katastrophalen wirtschaftlichen Lage. Seit 2011 hat der Jemen eine neue Spirale der Gewalt erlebt. Sie endete in einem Bürgerkrieg, in dem verschiedene politische Gruppen versuchen die Macht zu erlangen. 

Diese Spirale der Gewalt erreichte ihren Höhepunkt, als der Konflikt regional wurde. Seit März 2015 interveniert eine Koalition arabischer Länder militärisch im Land. Der Konflikt brach aus und hat den Jemen mit improvisierten Sprengsätzen und Streumunition in die Knie gezwungen.

Große Teile der Infrastruktur wurden durch Kämpfe und Bombenangriffe beschädigt oder zerstört. Ende Oktober 2016 waren weniger als die Hälfte der Gesundheitseinrichtungen des Landes (Krankenhäuser oder Gesundheitszentren) in Betrieb.

Das Hauptopfer ist die Zivilbevölkerung. Im November 2016 benötigten vier von fünf Jemenit/-innen (fast 19 Millionen Menschen) sofortige humanitäre Hilfe. 4,5 Millionen Jemenit/-innen benötigen Lebensmittel-Hilfe. Mehr als 2 Millionen sind aufgrund der Gewalt immer noch Flüchtlinge. Im Jahr 2017 brach in mehreren Provinzen eine schwere Cholera-Epidemie aus und humanitäre Organisationen stehen nach wie vor vor enormen Schwierigkeiten im Land zu operieren.

file/include : file/size : in function dosize, can't stat file /usr/local/website/hidev1/sn_uploads/federation/country/201707_CC_Yemen_EN_1.pdf : No such file or directory.

line=23,file=/usr/local/website/hidev1/site/widget/country/usine_country_file.sn
function=size

Error while executing function: size, retcode: 14

line=23,file=/usr/local/website/hidev1/site/widget/country/usine_country_file.sn
function=size

Error while executing template /usr/local/website/hidev1/site/widget/country/usine_country_file.sn.

line=99,file=/usr/local/website/hidev1/extenso/module/sed/site/page/usine_page_template.sn
function=include
Weltweites Engagement: