Co-Preisträger Friedensnobelpreis

Rahel Klein erhält Preis der ADH für Nepal-Beitrag

Öffentlichkeitsarbeit
Deutschland Nepal

In Nepal hat die junge Journalistin unter anderem Überlebende des Erdbebens getroffen, die von Handicap International betreut werden. Für ihren eindrucksvollen Bericht wurde Rahel Klein am 28.4. in Berlin ein erster Preis im Journalistenwettbewerb Humanitäre Hilfe der Aktion Deutschland Hilft verliehen. 

Rahel Klein bei der Preisverleihung in Berlin

Rahel Klein bei der Preisverleihung in Berlin | © Handicap International

Wie kann über Humanitäre Katastrophen informativ und gleichzeitig spannend berichtet werden? Zu dieser Frage lobte „Aktion Deutschland Hilft“ vor dem Hintergrund des ersten Weltgipfels für Humanitäre Hilfe (World Humanitarian Summit) den ersten „Journalistenwettbewerb Humanitäre Hilfe“ aus. Finanzielle Unterstützungen erhielt das Bündnis deutscher Hilfsorganisationen, zu dem Handicap International gehört, dabei vom Auswärtigen Amt. Mit ihrer multimedialen Reportage aus Nepal erhielt die Nachwuchsjournalistin Rahel Klein aus Bonn einen der beiden ersten Preise. Bei der Preisverleihung im ARD-Hauptstadtstudio am gestrigen Donnerstag, 28. April, überreichte Christoph Strässer, ehemaliger Beauftragter der Bundesregierung für Menschenrechtspolitik und Humanitäre Hilfe als Schirmherr des Wettbewerbs den Preis: Die Teilnahme am ersten Weltgipfel für Humanitäre Hilfe in Istanbul am 23. und 24. Mai 2016.

In Nepal hat Rahel Klein unter anderem Überlebende des Erdbebens getroffen, die von Handicap International betreut werden. Z.B. Sandesh, dessen Körper beim Erdbeben unter den Trümmern eines einstürzenden Hauses zerquetscht wurde. Wenige Tage nach dem Erdbeben wurde erst sein rechtes Bein amputiert, später dann auch sein linkes. Drei Monate lang bekam Sandesh Physiotherapie, stärkte seine Muskeln für die Prothesen. Im National Disabled Fund (NDF), der von Handicap International unterstützt wird, wurden seine neuen Prothesen dann angepasst. Bald kann er ganz ohne Hilfe wieder laufen. „Jetzt fühle ich mich wieder nützlich. Ich kann wieder etwas machen, meine Schwestern und meine Mutter unterstützen!“ 
Den ganzen Beitrag finden Sie hier: http://www.nepal-earthquake.de

1 Jahr nach dem Erdbeben - so engagiert sich Handicap International

29 April 2016
Einsatz weltweit:
Helfen
Sie mit

Lesen sie weiter

Weltmeister Floors: „Prothesen bedeuten Freiheit“
© Actinia Photography
Öffentlichkeitsarbeit Rechte von Menschen mit Behinderung

Weltmeister Floors: „Prothesen bedeuten Freiheit“

Johannes Floors ist einer der schnellsten Para-Sprinter der Welt. Der 26-Jährige hat auf seinen zwei Unterschenkelprothesen die Paralympics gewonnen und ist Weltmeister auf den Sprintstrecken. „Prothesen bedeuten für mich Freiheit“, sagt der Sportler, der aus Steyerberg, Landkreis Nienburg, stammt und für TSV Bayer 04 Leverkusen startet. 

Wir ziehen um
HI
Öffentlichkeitsarbeit

Wir ziehen um

Unser Münchener Büro befindet sich ab jetzt in der Lindwurmstr. 101, 80337 München.

Mehr Unterstützung für geflüchtete Menschen mit Behinderung
© Figstudio
Rechte von Menschen mit Behinderung

Mehr Unterstützung für geflüchtete Menschen mit Behinderung

Berlin, 09.06.2021. Expert*innen und Selbstvertreter*innen diskutierten am 9. Juni mit Vertretern und Vertreterinnen einiger Bundestagsfraktionen über die vielfältigen Probleme und Herausforderungen geflüchteter Menschen mit Behinderung in Deutschland.