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Co-Preisträger Friedensnobelpreis 1997

 

So hilft Fußball Menschen mit Amputationen

Rehabilitation und Orthopädie
Deutschland

In den nächsten Wochen wird der Fußball europaweit die Menschen begeistern. Und auch in unseren Projekten spielt er – genauso wie viele andere Sportarten – eine große Rolle. Die Bewegungen und der Spaß helfen Menschen mit Amputationen dabei, sich an ihre neue Situation zu gewöhnen und wieder mobil zu werden. Isabelle Urseau, Rehabilitationsspezialistin bei Handicap International, gibt uns einen tieferen Einblick in die Thematik.

Ein kleines Mädchen mit Prothese wird von einer Frau gehalten und versucht einen Ball zu treten.

Die 17 Monate alte Blaurah auf dem besten Weg zum Fußball-Star. Hier in einem Reha-Zentrum von Handicap International auf Haiti. | © William Daniels / Handicap International

„In vielen der Polikliniken, die durch Handicap International unterstützt werden, spielen Ballspiele und vor allem Fußball eine zentrale Rolle in der Rehabilitation von Patientinnen und Patienten mit einer Amputation der unteren Extremitäten.“

 

Zu sehen ist Qusay ein vierzehnjähriger Junge, der beide Beine bei einem Angriff auf sein Heimatdorf in Syrien verlor. Auf dem Bild sieht man, wie er unter Anleitung einer Physiotherapeutin auf eine Krücke gestützt

Mutig stellt sich der vierzehnjährige Qusay aus Syrien dem Parcours © B. Almeras / Handicap International

„Während der Physiotherapie können Ballübungen den Menschen dabei helfen, sich besser an ihre Prothesen oder Orthesen zu gewöhnen. Wir beginnen mit einem Schritt, dann kommt ein Pass oder ein vorsichtiges Dribbling und am Ende gibt es sogar ein richtiges Match...“

 

 

„Dieses spielerische Lernen hilft den Menschen auch emotional. Die Ballspiele sind unterhaltsamer und einfacher als Standardübungen. Und gerade Kinder merken, dass sie wieder ein „normales“ Leben führen können und unbeschwert mit anderen spielen können...“

 

Ein Junge mit amputiertem Bein steht vor einer Wand  auf Krücken und sieht einen Ball auf sich zufliegen. Er blickt gespannt und lächelnd nach oben. Links von ihm befindet sich ein Holzgerüst und rechts von ihm eine Tür. Die Wand ist verwittert.

Der Blick zeigt klar nach oben - Fußball als Wegbereiter in ein neues Leben © William Daniels / Handicap International

7 Juni 2016
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Verkauf von „Bienenhotels“ bei Kaufland zugunsten von Handicap International
© Kaufland
Öffentlichkeitsarbeit

Verkauf von „Bienenhotels“ bei Kaufland zugunsten von Handicap International

Die Supermarktkette Kaufland hat sogenannte Bienenhotels in ihr Sortiment aufgenommen. Für jedes verkaufte Bienenhotel spendet Kaufland 1 Euro an Handicap International und unterstützt dadurch Menschen mit Behinderung weltweit. 

Die hölzernen „Häuser“ erinnern  an Vogelhäuschen und werden in 650 Filialen angeboten. Diese bieten den Bienen einen perfekten Lebensraum und leisten einen wichtigen Beitrag zum Schutz der Umwelt. Die Bienenhotels werden in ausgewählten Behinderten-Werkstätten in Handarbeit gefertigt. Mit dem Kauf eines Bienenhäuschens wird nicht nur den wichtigen Insekten geholfen, sondern auch Menschen mit Behinderung in HI-Projekten.

Lenna Bahule singt für Mosambik: Reinerlös des Konzerts kommt direkt den Opfern des Tropensturms zugute
© Lenna Bahule
Nothilfe

Lenna Bahule singt für Mosambik: Reinerlös des Konzerts kommt direkt den Opfern des Tropensturms zugute

Der Wirbelsturm Idai hat verheerende Schäden in Mosambik angerichtet. Die Situation ist weiterhin kritisch. Die Komponistin, Sängerin und Tänzerin Lenna Bahule aus Maputo/Mosambik gibt gemeinsam mit Musikern aus München ein Benefizkonzert - ganz im Sinne des UBUNTO (Ich bin, weil wir sind). Das Konzert findet am Samstag, dem 30. März um 19:00 Uhr im Bildungszentrum der Münchner Volkshochschule statt.

„erschüttert – Einschläge, die alles ändern“
© Till Mayer/ HI
Öffentlichkeitsarbeit

„erschüttert – Einschläge, die alles ändern“

Am 20. März findet die Eröffnung von Till Mayers neuer Ausstellung „erschüttert" im Paul-Löbe-Haus des Deutschen Bundestags statt. Im Mittelpunkt der Ausstellung in Kooperation mit Handicap International stehen von Konflikten betroffene Menschen aus verschiedenen Ländern. Ihre persönlichen Geschichten veranschaulichen die Folgen der Einsätze von Explosivwaffen auf bewohnte Gebiete. Auf begleitenden Informationsbannern werden historische, politische und völkerrechtliche Aspekte von Bombardierungen dargestellt.

 

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