Gehe zum Hauptinhalt

Co-Preisträger Friedensnobelpreis 1997

 

Nichtregierungsorganisationen begrüßen bevorstehende Gespräche in Schweden zu Jemen

Nothilfe

Internationale NGOs, die im Jemen tätig sind, begrüßen die bevorstehenden politischen Gespräche in Schweden.

Der 16-jähriger Kindersoldat wurde während des Konflikts verletzt und verlor sein Bein. | © Camille Gillardeau/HI

Nach fast vier Jahren Konflikt im Jemen wissen bis zu 14 Millionen Menschen - 50 Prozent der Bevölkerung im Jemen - nicht, woher sie die nächste Mahlzeit bekommen sollen. Schätzungsweise 85.000 Kinder unter fünf Jahren sind seit 2015 mutmaßlich an Hunger oder an Krankheiten gestorben. 

Das Ausmaß des anhaltenden Konflikts im Jemen und seine Folgen haben zur weltweit größten humanitären Krise geführt. Der Koordinator für humanitäre Angelegenheiten und Nothilfe, Mark Lowcock, warnte in einem kürzlich veröffentlichten Briefing des UN-Sicherheitsrates vor der akuten Gefahr einer massiven Hungersnot und schlug fünf dringende Maßnahmen vor, um diese Katastrophe abzuwenden. Zu diesen Maßnahmen gehören vor allem die Beendigung der anhaltenden Gewalt im ganzen Land, die Lockerung der Einfuhrbedingungen sowie die einfachere Verteilung lebenswichtiger Güter, um eine extreme Hungersnot zu verhindern.

Wir hoffen sehr, dass diese  Gespräche der erste Schritt zu einem Friedensprozess sind, der dazu beitragen wird, der Gewalt und den dramatischen Lebensmittel- und Gesundheitskrisen im Jemen ein Ende zu setzen und der zu positiven Entwicklungen für die jemenitische Bevölkerung führen wird.

5 Dezember 2018
Weltweites Engagement:
Helfen
Sie mit

Lesen sie weiter

Corona: HI Projektländer praktisch alle betroffen
© Quinn Neely / HI
Inklusion Nothilfe Vorsorge und Gesundheit

Corona: HI Projektländer praktisch alle betroffen

Weltweit steigen die bestätigten Fälle des Coronavirus sprunghaft an. Vierundneunzig Prozent der 55 Länder, in denen HI arbeitet, sind betroffen. Es ist nun von entscheidender Bedeutung, die unkontrollierte Ausbreitung der Pandemie zu verhindern. Auch wenn bisher nur eine geringe Zahl an Infizierten festgestellt wurde, müssen wir jetzt sofort handeln. Schließlich sind in vielen Regionen gar keine Tests möglich.

Mit Expertise gegen Covid-19
© Dominique Pichard / HI (Archive HI)
Nothilfe Vorsorge und Gesundheit

Mit Expertise gegen Covid-19

Handicap InternationaI (HI) prüft derzeit die Einsatzmöglichkeiten, um Menschen mit Behinderung und andere Risikogruppen sowie die eigenen Teams vor dem Coronavirus zu schützen. Dabei soll das Fachwissen aus früheren Nothilfeaktionen und die Erfahrung aus Cholera oder Ebola-Epidemien für den Schutz der besonders gefährdeten Menschen eingesetzt werden.

HI-Teams im Kampf gegen Covid-19
© B. Blondel / HI
Nothilfe

HI-Teams im Kampf gegen Covid-19

Europa ist momentan das Epizentrum der Coronavirus-Pandemie. Doch das Virus breitet sich  auch in Entwicklungs- und Schwellenländern aus und verursacht weltweit Beunruhigung. Die Zahl der betroffenen Menschen nimmt täglich zu.

Handicap International e.V. ist anerkannter Partner von folgenden öffentlichen Institutionen:

Aswärtiges Amt, BMZ, Europa, UNHCR, GIZ Aswärtiges Amt, BMZ, Europa, UNHCR, GIZ Aswärtiges Amt, BMZ, Europa, UNHCR, GIZ Aswärtiges Amt, BMZ, Europa, UNHCR, GIZ