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Co-Preisträger Friedensnobelpreis 1997

 

Stop Bombing Civilians – Start der neuen Online-Kampagne

Minen und andere Waffen
Deutschland

Explosive Waffen – Mörser, Granaten, Raketen – werden in den aktuellen Konflikten in Syrien, im Irak oder im Jemen fast systematisch in bewohnten Gebieten eingesetzt. 92 Prozent der Opfer dieser Bombardierungen sind Zivilisten. Die Auswirkungen auf das zivile Leben sind verheerend. Seit 2011 ruft  Handicap International Staaten dazu auf, auf diesen völkerrechtswidrigen Einsatz zu verzichten. Anfang 2017 starteten wir eine internationale Kampagne, die den Bombardierungen von Wohngebieten ein Ende setzen will. Eine Petition begleitet diese Kampagne – bis Ende 2018 wollen wir eine Million Unterschriften sammeln.

Neymar Jr. macht die STOP-Geste

Fußballstar Neymar Jr. macht die STOP!-Geste. | Neymar Jr. Instagram @neymarjr

Was ist unser Ziel?

Wir wollen erreichen, dass möglichst viele Staaten sich mit einer politischen Erklärung dazu verpflichten, die Bombardierung der Zivilbevölkerung zu beenden, die dramatischen Folgen anzuerkennen und die betroffenen Menschen zu unterstützen. 2011 haben wir dazu mit anderen Organisationen wie Oxfam und Human Rights Watch das Netzwerk INEW gegründet.

 

Stop Bombing Civilians – Die Online-Aktion

Am 12. September startete unsere internationale Online-Kampagne „Stop Bombing Civilians“. Wir rufen Bürgerinnen und Bürger der ganzen Welt dazu auf, sich in den sozialen Netzwerken zu mobilisieren, indem sie ein Porträt mit dem Wort STOP! auf ihrer Hand auf unserer Kampagnen-Seite online stellen. Jeder Post auf Twitter, Facebook oder Instagram soll mit dem Hashtag #StopBombingCivilians begleitet werden.

Untersützung durch bekannte Persönlichkeiten:

1. Reihe: Neymar Jr., Fußballstar und internationaler Botschafter für Handicap International, unterstützt die Kampagne.
2. Reihe: Ulrike Folkerts und ihr Schauspielkollege Simon Boer sind bereits dabei.
3. Reihe: Ebenso entschlossen: Das Model Mario Galla und der Opernsänger Michael Volle.

„Bomben auf die Zivilbevölkerung – das ist ein Verbrechen. Ich hoffe, dass sich auch in Deutschland viele Menschen dagegen stark machen!“, ruft Tatort-Schauspielerin Ulrike Folkerts anlässlich der neuen Kampagne auf.

Hier finden Sie eine begleitende Online-Fotoausstellung zur Kampagne mit Arbeiten von Till Mayer, Ursula Meissner und Hosam Katan.

Hier finden Sie Erfahrungsberichte von zwölf Frauen, die aus Syrien fliehen mussten.

Machen Sie mit!

Sagen auch Sie „STOP!“ zur Bombardierung der Zivilbevölkerung:

… stellen Sie Ihr Foto auf unserer Fotoseite online und unterzeichnen Sie unsere Petition.

... posten Sie bitte Ihr Foto mit dem Hashtag #StopBombingCivilians auf Ihren Kanälen in den sozialen Medien.

…nominieren Sie 3 bis 5 Freunde, es Ihnen gleichzutun.

5 September 2017
Weltweites Engagement:
Helfen
Sie mit

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Militäreinsatz im Nordosten Syriens: Der Schutz der Zivilbevölkerung und humanitären Helfer/-innen ist lebensnotwendig
© Armelle Toucour
Minen und andere Waffen

Militäreinsatz im Nordosten Syriens: Der Schutz der Zivilbevölkerung und humanitären Helfer/-innen ist lebensnotwendig

Die jüngste Militäroffensive im Nordosten Syriens droht tausende Zivilist/-innen von Hilfe abzuschneiden und treibt viele in die Flucht, die oft schon vorher innerhalb Syriens geflohen waren. Davor warnen 15 Hilfsorganisationen, darunter Handicap International. CARE, Ärzte der Welt und Oxfam. Sie fordern die Konfliktparteien dazu auf, das humanitäre Völkerrecht uneingeschränkt zu respektieren und in dicht besiedelten Gebieten keine explosiven Waffen einzusetzen. 


 

Wiener Konferenz: Mehrheit der Staaten für mehr Schutz der Zivilbevölkerung vor Bombardierungen
© B. Chapuis / HI
Minen und andere Waffen Politische Kampagnenarbeit

Wiener Konferenz: Mehrheit der Staaten für mehr Schutz der Zivilbevölkerung vor Bombardierungen

Wien, 2. Oktober 2019. Vertreter/-innen von 133 Staaten und der Zivilgesellschaft kamen für zwei Tage in Wien zur „Internationalen Konferenz zum Schutz der Zivilbevölkerung in der städtischen Kriegsführung“ zusammen. Die Mehrheit der Teilnehmer/-innen unterstützte die Notwendigkeit, dass das menschliche Leid, das durch den Einsatz von Explosivwaffen verursacht wird, beendet werden muss und zeigte sich dazu bereit, mit diesem Ziel an einem politischen Instrument zu arbeiten. Die Konferenz ebnete den Weg für einen Verhandlungsprozess, an dessen Ende im Frühjahr 2020 eine politische Erklärung zur Verabschiedung vorgelegt werden soll. Die Vertreter Deutschlands verpflichteten sich in Wien, konstruktiv an dem Prozess hin zu einer politischen Erklärung mit zu arbeiten. Handicap International hatte jahrelang auf die menschliche Tragödie durch die Bombardierung in Wohngebieten hingewiesen. Die Organisation begrüßte die große Anzahl an teilnehmenden Staaten und unterstrich, dass auch konkrete Maßnahmen zur Unterstützung der Opfer Teil der Erklärung sein müssen. 

Mahnmal für den unbekannten Zivilisten in Wien eingeweiht
© BMEIA Eugenie Berger
Minen und andere Waffen

Mahnmal für den unbekannten Zivilisten in Wien eingeweiht

Auf der Wiener Konferenz für mehr Schutz für die Zivilbevölkerung vor Bombardierungen hat die Hilfsorganisation Handicap International (HI) das „Mahnmal für den unbekannten Zivilisten“ eingeweiht. Es soll an die unzähligen zivilen Opfer bewaffneter Konflikte erinnern. HIs Kampagnendirektorin Anne Héry, der Präsident der Konferenz, Thomas Hajnoczi, der Vizepräsident des Internationalen Komitees des Roten Kreuzes (IKRK) Gilles Carbonnier und Hansjörg Strohmeyer aus dem Amt für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten der Vereinten Nationen (OCHA) legten Blumenschmuck nieder und wiesen auf das enorme Leid der Zivilbevölkerung hin.

 

Handicap International e.V. ist anerkannter Partner von folgenden öffentlichen Institutionen:

Aswärtiges Amt, BMZ, Europa, UNHCR, GIZ Aswärtiges Amt, BMZ, Europa, UNHCR, GIZ Aswärtiges Amt, BMZ, Europa, UNHCR, GIZ Aswärtiges Amt, BMZ, Europa, UNHCR, GIZ