Gehe zum Hauptinhalt

Südsudan: Hunderttausende sind auf der Flucht

Minen und andere Waffen Nothilfe
Südsudan

Seit Beginn der Kämpfe im Südsudan im Dezember 2013 mussten 740.000 Menschen innerhalb ihres eigenen Landes die Flucht antreten und weitere 123.000 ins Ausland fliehen. Handicap International kümmert sich um die Versorgung der besonders Schutzbedürftigen.

Insbesondere die Kämpfe in Bor und Malakal führten zu einem Zustrom von Flüchtlingen in die Camps der Hauptstadt Juba. Dort hat Handicap International eine mobile Anlaufstelle für Menschen mit Behinderung und besonders schutzbedürftige Menschen eingerichtet.

Unterdessen berichten die UN, dass im Südsudan auch Streubomben zum Einsatz kamen. Von welcher Seite diese Waffen, die die zivile Bevölkerung besonders gefährden, eingesetzt wurden, ist noch unbekannt. Lesen Sie hier mehr.

19 Februar 2014
Weltweites Engagement:
Helfen
Sie mit

Lesen sie weiter

Trotz globalem Waffenstillstand viele Tote Minen und andere Waffen Politische Kampagnenarbeit

Trotz globalem Waffenstillstand viele Tote

Sechs Monate nach dem Appell für einen weltweiten Waffenstillstand von UN-Generalsekretär Antonio Guterres warnt Handicap International zusammen mit anderen Hilfsorganisationen vor den mangelnden Fortschritten auf dem Weg zum weltweiten Frieden. Millionen von Menschen leiden unter den Auswirkungen sowohl von kriegerischen Konflikten als auch der globalen Corona-Pandemie.

Libyen: Unerträgliche Zustände
© Till Mayer / HI
Nothilfe Rehabilitation und Orthopädie

Libyen: Unerträgliche Zustände

Die Situation für Zivilist*innen ist in vielen Regionen lebensgefährlich und unerträglich: Tägliche Angriffe, verminte Straßen und Wohnungen, zusammengebrochenes Gesundheitssystem, traumatisierte Menschen. Die Menschen leiden unter Depressionen, der Missbrauch von Alkohol, Drogen und Medikamenten nimmt zu, die zwischenmenschliche Gewalt steigt. Viele Geflüchtete können nicht in ihre Häuser zurückkehren, da diese mit nicht explodierten Munitionsresten oder Minen verseucht sind. Eine ganze Generation ist betroffen, vor allem jüngere Menschen sehen keine Zukunft.

HI-Mitarbeiterin Zeina berichtet aus Beirut
© HI
Nothilfe

HI-Mitarbeiterin Zeina berichtet aus Beirut

Die Libanesin Zeina koordiniert ein Nothilfe-Team von 25 Experten und Expertinnen in Beirut. Die Situation ist schlimmer, als sie es für möglich gehalten hat.