Gehe zum Hauptinhalt

Co-Preisträger Friedensnobelpreis 1997

 

Taifun Haima auf den Philippinen: Wir ermitteln die Bedürfnisse der betroffenen Bevölkerung

Nothilfe
Philippinen

Taifun Haima verwüstete am Mittwoch, den 19. Oktober, weite Landstriche im Norden des Landes Haima war der stärkste Sturm seit 3 Jahren auf den Philippinen und mehr als 90.000 Menschen mussten evakuiert werden. Unsere Teams sind in den betroffenen Zonen unterwegs, um die Bedürfnisse der Bevölkerung zu bewerten.

Zerstörte Strandabschnitte

Archivbild: Philippinen nach Taifun Hayan 2013 | © B. Blondel / Handicap International

Besonders schlimm hat es die Provinz Cagayen, im Norden der Philippinen, getroffen. Der Taifun hat Starkregen, Erdrutsche, Baumfällungen, Beschädigung von Häusern und Zerstörung von elektrischen Anlagen verursacht.

"Viele Straßen, die in die betroffenen Gebiete führen, sind abgeschnitten, dadurch können wir die Auswirkungen des Taifuns noch nicht einschätzen.. Vermutlich verursacht diese Katastrophe erhebliche Schäden, vor allem in den landwirtschaftlichen Plantagen, wie Mais und Reisfelder. Da dies bereits der zweite Taifun innerhalb einer Woche in der Provinz Cagayen ist, hat es die Menschen dort besonders schwer getroffen"

- Edith van Wijngaarden, Direktorin von Handicap International in den Philippinen.

Ein Notfall-Experte von Handicap International ist auf dem Weg in die betroffenen Gebiete, um in Zusammenarbeit mit anderen NGOs die Bedürfnisse der betroffenen Bevölkerung zu beurteilen, einen möglichen Einsatz zu planen.

Haima ist nicht der erste Sturm seiner Art und so hat Handicap International große Erfahrung im Engagement für die Betroffenen von Hurrikanen und Taifunen.Nachdem ein Hurrikan Haiti, eines der ärmsten Länder der Welt, erschüttert hat, sind unsere Notfallteams bereits seit 15 Tagen in Einsatzbereitschaft. Auf den Philippinen starteten wir im November 2013  einen groß angelegten Nothilfeeinsatz nach dem Taifun Haiyan. Dieser Taifun betraf mehr als 14 Millionen Menschen, 6000 Menschen starben damals.
20 Oktober 2016
Weltweites Engagement:
Helfen
Sie mit

Lesen sie weiter

Vor der nächsten Katastrophe: Stärkung und Vorbereitung für die Schutzbedürftigsten
©CARE, 2017
Nothilfe

Vor der nächsten Katastrophe: Stärkung und Vorbereitung für die Schutzbedürftigsten

Naturkatastrophen passieren immer wieder und sind selten vorhersehbar. Deshalb hilft HI in 16 besonders gefährdeten Ländern, um die Menschen besser darauf vorzubereiten und beispielsweise die Häuser widerstandsfähiger zu machen. Im Fokus unserer Unterstützung: Hilfe für Menschen mit Behinderung, ältere Personen und Kinder. In einem unserer Projekte fördern wir nachhaltige Baumethoden, die starken Stürmen standhalten können.

HI hilft den Geflüchteten aus Venezuela
© HI
Nothilfe

HI hilft den Geflüchteten aus Venezuela

Kolumbien hat über eine Million Venezolaner und Venezolanerinnen aufgenommen, die aus ihrem Land geflüchtet sind. HI leistet dort Nothilfe für diese schutzbedürftigen Menschen. Seit 2013 herrscht in Venezuela eine schwere ökonomische, politische und soziale Krise. Der Zugang der Bevölkerung zur Gesundheitsversorgung, zu Lebensmitteln und sanitären Einrichtungen ist erheblich zurückgegangen. Die humanitären Bedürfnisse sind beträchtlich. Mindestens 3,4 Millionen Venezolaner sind aus ihrem Land geflohen, davon 2,7 Millionen in die Länder Lateinamerikas und der Karibik. Über eine Million von ihnen haben Zuflucht im Nachbarland Kolumbien gefunden.
 

NGOs fordern: Keine Rüstungsexporte für gesamte Jemen-Militärkoalition
© ISNA Agency / HI
Nothilfe Öffentlichkeitsarbeit

NGOs fordern: Keine Rüstungsexporte für gesamte Jemen-Militärkoalition

Über 56 deutsche und internationale Organisationen fordern: Keine Rüstungsexporte für gesamte Jemen-Militärkoalition

Am 30. September läuft das deutsche Rüstungsexportmoratorium gegenüber Saudi-Arabien offiziell aus. Deshalb fordert ein breites Bündnis von 56 zivilgesellschaftlichen Organisationen die Bundesregierung mit Nachdruck dazu auf, das Rüstungsexportmoratorium dringend auszuweiten.

Handicap International e.V. ist anerkannter Partner von folgenden öffentlichen Institutionen:

Aswärtiges Amt, BMZ, Europa, UNHCR, GIZ Aswärtiges Amt, BMZ, Europa, UNHCR, GIZ Aswärtiges Amt, BMZ, Europa, UNHCR, GIZ Aswärtiges Amt, BMZ, Europa, UNHCR, GIZ