Gehe zum Hauptinhalt

Co-Preisträger Friedensnobelpreis 1997

 

Taifun Haima bedroht die Philippinen

Nothilfe
Philippinen

Tausende Menschen könnten von dem Hurrikan der Stufe 4 von 5 bedroht sein. Unsere Teams sind unterwegs in die Region Luzon, um die Schäden und Bedürfnisse zu evaluieren.

Eine zerstörte Stadt - aus der Luft aufgenommen. Auf einer Straße sind viele Verkehrsteilnehmende

Die Stadt Guiuan nach dem Taifun Haiyan 2013 | © B. Blondel / Handicap International

Am Samstag, 15. Oktober, war bereits der Taifun Sarika über die Philippinen hinweggezogen und hatte dabei mehr als 8 000 Menschen betroffen, Tausende zur Flucht gezwungen und schwere Überschwemmungen verursacht. Nun bereiten sich die Menschen auf einen neuen Taifun vor: Taifun Haima. Dieser Taifun, der sich im Pazifik zusammengebraut hat und derzeit Windspitzen von 128 Stundenkilometern erreicht, könnte auf seinem Verwüstungszug im Norden der Philippinen ab dem 20. Oktober abermals Tausende von Menschen treffen.

Unsere Teams engagieren sich seit 30 Jahren auf den Philippinen und stehen bereit, um den Schutzbedürftigsten beizustehen. Nach dem Abzug des Taifuns könnten Evaluationen durchgeführt werden, um die am schwersten betroffenen Gebiete und Bevölkerungen zu ermitteln. Ab dem 20. Oktober starten unsere Expertinnen und Experten auf ihre Evaluierungsmission.

"Bei einem Taifun können heftige Sturmböen Wohngebäude ganz oder teilweise zerstört. Für die lokale Bevölkerung gehen von davonfliegenden Blechdächern, fallenden Steinen und der Zerstörung von Infrastrukturen und Häusern ernsthafte Verletzungsgefahren aus, und dies ganz besonders in den dicht besiedelten städtischen Gebieten."
Eric Weerts, Rehabilitations- und Nothilfe-Experte von Handicap International.

"Der Taifun könnte starke Überschwemmungen und Landrutsche verursachen – und dabei die Ernten massiv bedrohen. Der Norden der Philippinen ist abhängig von der Landwirtschaft. Zerstörte Plantagen hätten katastrophele Folgen für die Bevölkerung."
Laura Giani, Desk officer von Handicap International für Asien.

Handicap International setzt sich in den Philippinen regelmässig für die von Naturkatastrophen betroffene Bevölkerung ein. Der Verein ist insbesondere an der Seite der Gemeinden und der lokalen Behörden aktiv und ergreift Massnahmen zur Vorbereitung auf die Gefahren durch Naturkatatastrophen, damit Schutzbedürftige und insbesondere Personen mit Behinderungen berücksichtigt werden.

Nach dem letzten Wirbelsturm sind in Haiti, einem der ärmsten Länder der Welt, seit zwei Wochen Notfallteams im Einsatz. Der Verein hat auch im November 2013 nach dem Taifun Haiyan, der mehr als 14 Millionen Menschen betroffen und über 6 000 Menschen das Leben gekostet hat, einen grösseren Einsatz geleistet.

19 Oktober 2016
Weltweites Engagement:
Helfen
Sie mit

Lesen sie weiter

UN-Sicherheitsrat erkennt die Rechte von Menschen mit Behinderung in bewaffneten Konflikten an
© Martin Crep/HI
Inklusion Nothilfe Rechte von Menschen mit Behinderung

UN-Sicherheitsrat erkennt die Rechte von Menschen mit Behinderung in bewaffneten Konflikten an

Zum ersten Mal überhaupt hat der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen eine Resolution über Menschen mit Behinderung in bewaffneten Konflikten verabschiedet. Dies ist ein bedeutender Fortschritt für Menschen mit Behinderung, die in Krisensituationen besonders gefährdet sind und bei der humanitären Hilfe oft übersehen werden.

HI unterstützt venezolanische Migranten in Kolumbien
© HI
Nothilfe

HI unterstützt venezolanische Migranten in Kolumbien

Kolumbien beherbergt derzeit mehr als eine Million Migrant/-innen aus Venezuela. Handicap International leistet Nothilfe für die besonders Schutzbedürftigen unter ihnen.

Zweiter Zyklon richtet große Schäden in Mosambik an
© C.Briade / HI (IMAGE ARCHIVES 2019)
Nothilfe

Zweiter Zyklon richtet große Schäden in Mosambik an

Mosambik kämpft noch mit den verheerenden Auswirkungen des Zyklons Idai vor sechs Wochen und ist erneut von einem heftigen Wirbelsturm getroffen worden.  Der Zyklon Kenneth fegte über den Norden des Landes und richtete große Schäden an. Allein 35.000 Häuser wurden beschädigt. Mehrere Dörfer wurden komplett zerstört.

Handicap International e.V. ist anerkannter Partner von folgenden öffentlichen Institutionen:

Aswärtiges Amt, BMZ, Europa, UNHCR, GIZ Aswärtiges Amt, BMZ, Europa, UNHCR, GIZ Aswärtiges Amt, BMZ, Europa, UNHCR, GIZ Aswärtiges Amt, BMZ, Europa, UNHCR, GIZ