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Co-Preisträger Friedensnobelpreis 1997

 

Unsere Arbeit in Libyen: ein aktueller Lagebericht

Minen und andere Waffen Öffentlichkeitsarbeit
Libyen

Seit März 2011 ist Handicap International mit mehreren Entminungsteams und einer Kampagne zur Aufklärung über explosive Kriegsreste in Libyen im Einsatz und hat dabei schon über 110.000 Menschen in Libyen erreicht. Doch es bleibt noch viel zu tun.

Mehr als zwei Jahre nach Ende des Konfliktes lebt die Bevölkerung immer noch in ständiger Gefahr. Unfälle mit explosiven Kriegsresten und Kleinwaffen, die in großen Mengen im Land verteilt sind, fordern täglich zahlreiche Opfer, darunter viele Kinder und Jugendliche.
Handicap International arbeitet mit mehreren Entminungsteams an der Räumung der kontaminierten Gebiete. Darüber hinaus wird die Bevölkerung über die Gefahren von explosiven Überresten und die unsachgemäße Handhabung von Kleinwaffen aufgeklärt, um Unfälle zu vermeiden.

Unsere Aktivitäten im Überblick:
 

  • 66 nationale Mitarbeitende und 10 Auslandsmitarbeitende arbeiten für Handicap International in Libyen
  • 30 km² Land wurden gesichert und an die Bevölkerung zurückgegeben. Das entspricht fast 4.000 Fußballfeldern. Dabei wurden über 100.000 Stück explosiver Kriegsreste neutralisiert.
  • Mit Hilfe einer Telefonhotline wurden über 300 gefährliche Zonen identifiziert
  • Über 110.000 Menschen wurden über die Gefahren explosiver Kriegsreste und die unsachgemäße Handhabung von Kleinwaffen aufgeklärt, davon waren die Mehrzahl Kinder und Jugendliche.
  • Über 240.000 Broschüren wurden in den großen Städten im Norden des Landes verteilt (Tripolis, Misrata, Sirte, Bengasi, Adjabiya, Brega).
14 Februar 2014
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Aswärtiges Amt, BMZ, Europa, UNHCR, GIZ Aswärtiges Amt, BMZ, Europa, UNHCR, GIZ Aswärtiges Amt, BMZ, Europa, UNHCR, GIZ Aswärtiges Amt, BMZ, Europa, UNHCR, GIZ