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Was passiert ohne Testament?

Wenn Sie keine letztwillige Verfügung verfassen, gilt die gesetzliche Erbfolge. Danach erben grundsätzlich nur Blutsverwandte, Adoptivkinder, Ehepartner und eingetragene Lebenspartner. Mit einem Testament oder Erbvertrag können Sie die Erbfolge beliebig ändern. Dies ist sinnvoll, denn die gesetzlich geregelte Erbfolge ist oft nicht im Interesse des Erblassers. Mit einem Testament können Sie die Personen absichern, die Ihnen am Herzen liegen, und gleichzeitig mögliche Auseinandersetzungen vermeiden.

Bestimmte Personenkreise können jedoch nicht völlig ausgeschlossen werden. Diese haben zumindest einen Anspruch auf Zahlung ihres sogenannten Pflichtteils:

  • Abkömmlinge (leibliche Kinder, Adoptivkinder oder Enkel, sofern deren Elternteil, der vom Erblasser abstammt, bereits verstorben ist)
  • Ehegatte oder eingetragener Lebenspartner
  • Eltern des Erblassers, wenn keine Abkömmlinge vorhanden sind

Die Höhe des Pflichtteils entspricht dem Wert der Hälfte des gesetzlichen Erbteils. Nicht pflichtteilsberechtigt sind hingegen Stiefkinder und Stiefeltern, Geschwister sowie entfernte Verwandte wie beispielsweise Großeltern, Onkel, Tanten, Neffen und Nichten.

Die Gestaltungsmöglichkeiten eines Testaments bieten Ihnen auch die Chance, Ihr soziales Engagement fortzusetzen und sich über Ihr eigenes Leben hinaus für Menschen mit Behinderung einzusetzen.

Gern stehen wir Ihnen für Fragen zur Verfügung und senden Ihnen unsere Broschüre „Für Menschen mit Behinderung weltweit. Mit Ihrem Testament Zukunft schenken“ zu. Sie können diese hier kostenlos bestellen.

Haben Sie noch weitere Fragen?

Ich helfe Ihnen gerne weiter und freue mich auf Ihre Nachricht.

Laura Stanischeff
Engagement-Beraterin
Tel.: 089 / 54 76 06 24
Mail: l.stanischeff(at)hi.org