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Co-Preisträger Friedensnobelpreis

Algerien

HI hat seine Projekte in Algerien im Juli 2021 beendet.

In Algerien arbeitete Handicap International (HI) daran, die Inklusion und die sozioökonomische Inklusion von besonders schutzbedürftigen Menschen, insbesondere von Menschen mit Behinderung zu verbessern. Wir unterstützten die Interessen der Zivilgesellschaft und förderten Themen wie inklusive Bildung, soziale Integration sowie inklusive lokale Entwicklung.

HI Algerien, inklusives Schulprojekt

HI Algerien, inklusives Schulprojekt | © L.Thisy / HI

Laufende Aktivitäten

Handicap International arbeitete bis Juli 2021 mit Menschen aus dem Gesundheitssektor zusammen, um die Reha-Versorgung von Menschen mit Behinderung in sahrauischen Flüchtlingslagern zu verbessern. Wir schulten medizinische Fachkräfte und ermöglichten Menschen mit Behinderung Zugang zu elementaren Dienstleistungen.

Wir verbesserten den Zugang zu Bildung für Kinder mit Behinderung in das Regelschulwesen und in sonderpädagogische Schulzentren. Dazu gehört die Schulung von Lehrern in inklusiven Unterrichtsmethoden und die Aufklärung der Eltern sowie Mitschüler*innen über die Bedeutung von Bildung.

HI führte in Algerien von 2018 bis Juli 2021 Projekte zur Verbesserung der Lebensgrundlagen von schutzbedürftigen Menschen und Menschen mit Behinderung durch. Dabei geht es um die Ausbildung und Begleitung von Kleinbauern und Handwerkern aus gefährdeten Bevölkerungsgruppen, damit sie sich leichter beruflichen Netzwerken anschließen und die Qualität und Rentabilität ihrer Produktionen und Wirtschaftskanäle verbessern zu können.

Neues aus den Projekten

Zinedine Zidane besucht Projekte von Handicap International
© Handicap International
Öffentlichkeitsarbeit

Zinedine Zidane besucht Projekte von Handicap International

Im Dezember 2006 besuchte der französische Fußballstar Zinedine Zidane drei Projekte von Handicap International in einer Region Algeriens, die durch das Erdbeben im Mai 2003 stark zerstört worden war und in der es 2.300 Tote und Tausende von Verletzen gegeben hatte. Diese Projekte werden von der Fondation de France durch den Erlös eines Benefizfußballspiel finanziert, das nach dem Erdbeben zwischen dem französischen Weltmeisterteam und der Weltauswahl ausgetragen wurde.

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Hintergrund

Karte des HI-Einsatzes in Algerien

Obwohl sich das Leben von Menschen mit Behinderung und die Art, wie sie in Algerien gesehen werden, verändert, werden sie nicht ausreichend in die Gesellschaft einbezogen.

Algerien hat große soziale Fortschritte gemacht, insbesondere im Bereich des Sozialschutzes. Das Land hat ein Sozialversicherungssystem eingeführt, das europäischen Modellen ähnelt, welches aber noch Lücken aufzeigt und es gibt große Unterschiede in Bezug auf die versorgten Bevölkerungsgruppen und die verfügbaren Dienstleistungen.

Die Rechtsvorschriften zum Schutz von Menschen mit Behinderung sind relativ weit fortgeschritten, aber es muss noch daran gearbeitet werden, um sie in der Praxis vollständig umzusetzen. Im Jahr 2009 hat Algerien die UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung ratifiziert.

Anzahl der HI-Mitarbeiter*innen: 25
Eröffnungsdatum des Programms: 1998
 

Einsatz weltweit: