Co-Preisträgerin Friedensnobelpreis

Bolivien und Andenländer (Einsatz beendet)

Das Programm von Handicap International in Bolivien wurde 2025 eingestellt.

Ein Mann in traditioneller Kleidung auf dem internationalen Tag der Menschen mit Behinderung in Bolivien, mit Musik und Tanzfestival.

Internationaler Tag der Menschen mit Behinderung in Bolivien, Musik und Tanzfestival | © J. Tusseau / HI

Laufende Aktivitäten

Handicap International (HI) engagierte sich fast 15 Jahre lang in Bolivien für eine bessere Versorgung und einen besseren Zugang zu Gesundheitsdiensten für Menschen mit Behinderungen. Der Fokus lag dabei auf Regionen, in denen Gesundheitsdienste rar und für die Bevölkerung nur schwer zugänglich sind. Ein Beispiel sind die Dörfer des Altiplano in der Region La Paz.

In den letzten Jahren hat HI Familien mit kleinen Kindern dabei unterstützt, Zugang zu Gesundheitsdiensten zu erhalten. Dabei hat die Organisation eng mit Fachkräften vor Ort zusammengearbeitet. Handicap International bot zudem Schulungen für medizinisches Fachpersonal an, um eine bessere Versorgung von Kindern mit Behinderungen zu gewährleisten, und unterstützte Rehabilitationszentren mit Equipment. Die HI unterstützte außerdem Eltern und pflegende Angehörige von Menschen mit Behinderungen durch ein psychosoziales Betreuungsprogramm. Es wurden Treffen organisiert, um Angehörigen zu zeigen, wie sie die Schwierigkeiten bewältigen können, denen sie täglich begegnen. Zudem organisierte HI Sensibilisierungsveranstaltungen zum Thema Behinderung in den Gemeinden, um Menschen mit Behinderungen und ihre Betreuer über ihre Rechte und die ihnen zur Verfügung stehenden Angebote zu informieren.


 

 

Neues aus den Projekten

Bolivien: Jairs erste Schritte geben Hoffnung
© M. Campos / HI
Rehabilitation und Orthopädie Vorsorge und Gesundheit

Bolivien: Jairs erste Schritte geben Hoffnung

Der heute 2-jährige Jair wurde mit Zerebralparese geboren. Seine Mutter Rosalía musste lange für die Diagnose und notwendige Therapie ihres Sohnes kämpfen. Jetzt bekommt Jair endlich die lang ersehnte Unterstützung. Ganz wichtig dabei: Das lokale Reha-Zentrum von HI, in dem Jair kontinuierlich versorgt wird. Das schönste Geschenk für Rosalía: Jair krabbelt und plappert endlich.

Höhere Gewaltraten bei Frauen mit Behinderung
© L. PEREIRA /HI
Rechte Vorsorge und Gesundheit

Höhere Gewaltraten bei Frauen mit Behinderung

Frauen und Mädchen mit Behinderung sind deutlich häufiger von körperlicher oder sexueller Gewalt betroffen als Frauen und Mädchen ohne Behinderung.

Nachhaltige Unterstützung: Gracielas Empanadas
HI
Inklusion Rechte von Menschen mit Behinderung

Nachhaltige Unterstützung: Gracielas Empanadas

Dank ihrer Ausbildung zur Konditorin hat Graciela aus Bolivien auch während der Corona-Pandemie ein sicheres Einkommen. Unterstützt wurde sie dabei von HI.

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