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Indien

In Indien engagieren wir uns im Bundesstaat Staat Jammu und Kashmir. Die Region wird durch einen chronischen Konflikt stark belastet und ist mit Minen und anderen explosiven Kriegsresten verseucht. Dank unserer Aktivitäten sollen Menschen mit Behinderung Zugang zu hochwertigen Rehabilitationsdiensten haben. Die Bevölkerung wird außerdem über die Risiken durch Minen und andere explosive Kriegsreste aufgeklärt.

Handicap International - Indien

© D. Van Ophalvens / Handicap International

Laufende Aktivitäten

Im indischen Bundesstaat Jammu und Kashmir sorgen wir  zusammen mit dem Hope Disability Centre für den Zugang zu qualitativen Dienstleistungen– insbesondere im Bereich der Rehabilitation – für Menschen mit Behinderung, die in isolierten oder Konfliktgebieten leben.
Wir führen außerdem, mithilfe der HELP Foundation, ein Projekt zum Schutz der Bevölkerung vor Minen und anderen explosiven Kriegsresten durch (Aufklärungsveranstaltungen, Bereitstellung von Material zur pädagogischen Pflege und Ausbildung von Freiwilligen).
Darüber hinaus fördern wir gemeinsam mit den lokalen Organisationen von Menschen mit Behinderung deren Rechte und organisieren Aufklärungsveranstaltungen und unterstützen bei der Lobbyarbeit.

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Hintergrund

In Indien leben zwischen 55 und 90 Millionen Menschen mit Behinderung. Oft werden sie Opfer von Gewalt oder Ausgrenzung und sind trotz des allgemeinen Aufschwungs vom wirtschaftlichen Wachstum ausgeschlossen.

Das asiatische Land ist eine der großen aufstrebenden Mächte und erlebt ein rapides Wachstum. Gleichzeitig leben immer noch ungefähr 30% der Bevölkerung unter der Armutsgrenze und die wirtschaftlichen und sozialen Ungleichheiten zwischen den verschiedenen Bundesstaaten sind enorm.

Laut der letzten Volkszählung zum Thema Behinderung im Jahr 2011 lebten in Indien zwischen 55 und 90 Millionen Menschen mit Behinderung. Ihr Zugang zu Gesundheitssorge, Bildung und Arbeit ist eingeschränkt, oft werden sie diskriminiert. Unterschiedlichste Faktoren verstärken das Entstehen von Behinderungen: Mangelernährung, miserable Lebens- und Arbeitsbedingungen, eingeschränkter Zugang zu Gesundheitsdiensten, mangelnde Hygiene, problematische sanitäre Bedingungen, begrenzter Zugang zu Informationen und interne Konflikte in einigen Regionen uvm.

Des Weiteren gibt es zahlreiche Formen von Diskriminierung und sozialer Ausgrenzung, insbesondere gegenüber Menschen aus niedrigeren Kasten, aus unterschiedlichen Kulturen und/oder abgelegenen ländlichen Regionen. Menschen mit Behinderung werden dadurch in mehrfacher Hinsicht zu Opfern von Diskriminierung und wissen wenig darüber, welche sozialen Hilfssysteme für sie zur Verfügung stehen. Frauen trifft es besonders hart. Sie werden oft kaum geachtet und ihr Zugang zu Dienstleistungen und zum Arbeitsmarkt ist besonders erschwert.

Weltweites Engagement: