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Co-Preisträger Friedensnobelpreis 1997

Indien

In Indien engagieren wir uns im Bundesstaat Staat Jammu und Kashmir. Die Region wird durch einen chronischen Konflikt stark belastet und ist mit Minen und anderen explosiven Kriegsresten verseucht. Dank unserer Aktivitäten sollen Menschen mit Behinderung Zugang zu hochwertigen Rehabilitationsdiensten haben. Die Bevölkerung wird außerdem über die Risiken durch Minen und andere explosive Kriegsreste aufgeklärt.

Junge mit Zerebralparese - HI Indien

Junge mit Zerebralparese - HI Indien | © D. Van Ophalvens / Handicap International

Laufende Aktivitäten

Im indischen Bundesstaat Jammu und Kashmir sorgen wir  zusammen mit dem Verein Hope Disability Center für den Zugang zu qualitativen Dienstleistungen– insbesondere im Bereich der Rehabilitation – für Menschen mit Behinderung, die in isolierten oder Konfliktgebieten leben.
Wir führen außerdem, mithilfe der HELP Foundation, ein Projekt zum Schutz der Bevölkerung vor Minen und anderen explosiven Kriegsresten durch (Aufklärungsveranstaltungen, Bereitstellung von Material zur pädagogischen Pflege und Ausbildung von Freiwilligen).
Darüber hinaus fördern wir gemeinsam mit den lokalen Organisationen von Menschen mit Behinderung deren Rechte und organisieren Aufklärungsveranstaltungen und unterstützen bei der Lobbyarbeit.

Neues aus den Projekten

„Werden meine Beine wieder nachwachsen?“
Lucas Veuve/Handicap International
Inklusion Minen, Streubomben und andere Waffen Rehabilitation und Orthopädie

„Werden meine Beine wieder nachwachsen?“

Fayaz ist sechs Jahre alt und lebt in Kashmir, Indien. Als Dreijähriger verlor er seine beiden Beine bei einer Explosion. Handicap International passte ihm Prothesen an. Jetzt steht er wieder auf seinen eigenen Beinen und besucht regelmäßig das Reha-Zentrum. Im April 2017 nahm ein Physiotherapeut die Maße seiner stets noch wachsenden Beine, um neue Prothesen für ihn zu bauen.

Cricket für alle!
©H. Zahoor/Handicap International
Inklusion

Cricket für alle!

Die Baramulla Tigers gegen die Kupwara Tigers: Anfang Juni 2016 organisierte Handicap International am Handwara Degree College im indischen Bundesstaat Jammu und Kaschmir das allererste Kricketspiel, an dem Spielende mit und ohne Behinderung teilnah­men. Ein großer Erfolg und eine Chance, die gesellschaftliche Inklusion junger Menschen mit Behinderung zu fördern. 

Aufklärung, Prävention und Rehabilitation: unsere Projekte für ein aufrechtes Leben
©L. Veuve/Handicap International
Rehabilitation und Orthopädie

Aufklärung, Prävention und Rehabilitation: unsere Projekte für ein aufrechtes Leben

In Jammu und Kaschmir in Nordindien sensibilisiert Handicap International die Bevölkerung für die Bedrohung durch explosive Kriegsreste, die die Böden in den Dörfern nahe der Grenze zu Pakistan verseuchen. Weiterhin bieten wir Rehabilitation für besonders schutzbedürftige Menschen an und versorgen so auch die Opfer der explosiven Kriegsreste.

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Hintergrund

Karte des HI-Einsatzes in Indien

In Indien leben zwischen 55 und 90 Millionen Menschen mit Behinderung. Oft werden sie Opfer von Gewalt oder Ausgrenzung und sind trotz des allgemeinen Aufschwungs vom wirtschaftlichen Wachstum ausgeschlossen.

Das asiatische Land ist eine der großen aufstrebenden Mächte und erlebt ein rapides Wachstum. Gleichzeitig leben immer noch ungefähr 30% der Bevölkerung unter der Armutsgrenze und die wirtschaftlichen und sozialen Ungleichheiten zwischen den verschiedenen Bundesstaaten sind enorm.

Menschen mit Behinderung - zwischen 55 und 90 Millionene Menschen - haben keinen ausreichenden Zugang zu Gesundheitsversorgung, Bildung und Arbeit ist eingeschränkt, oft werden sie diskriminiert. Unterschiedlichste Faktoren verstärken das Entstehen von Behinderungen: Mangelernährung, miserable Lebens- und Arbeitsbedingungen, eingeschränkter Zugang zu Gesundheitsdiensten, mangelnde Hygiene, problematische sanitäre Bedingungen, begrenzter Zugang zu Informationen und interne Konflikte in einigen Regionen uvm.

Des Weiteren gibt es zahlreiche Formen von Diskriminierung und sozialer Ausgrenzung, insbesondere gegenüber Menschen aus niedrigeren Kasten, aus unterschiedlichen Kulturen und/oder abgelegenen ländlichen Regionen. Menschen mit Behinderung werden dadurch in mehrfacher Hinsicht zu Opfern von Diskriminierung und wissen wenig darüber, welche sozialen Hilfssysteme für sie zur Verfügung stehen. Frauen trifft es besonders hart. Sie werden oft kaum geachtet und ihr Zugang zu Dienstleistungen und zum Arbeitsmarkt ist besonders erschwert.

Das Land ist auch anfällig für Naturkatastrophen wie Dürre, Stürme, Überschwemmungen und Erdrutsche, die eine große Gefahr für den Subkontinent darstellen.

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Weltweites Engagement: