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Kuba

In Kuba fördern wir die Rechte von Menschen mit Behinderung und stärken ihre gesellschaftliche Teilhabe.

Kuba - HI

Eine Show, die im Rahmen eines Rehabilitationsprojektes organisiert wurde | © Marta Burgaya / HI

Laufende Aktivitäten

Von den mehr als 360.000 Menschen mit Behinderung in Kuba hat ein Drittel eine geistige Behinderung. Das hat eine Vielzahl von Ursachen: Zu wenig Aufklärung über die Risiken von Behinderungen bei der Schwangerschaft, ungenügende Vorbereitung von Familien auf das Leben mit einem Kind mit Behinderung und unzureichende Versorgung mit speziellem medizinischen Equipment. Wir fördern die Vorbeugung und Versorgung von geistigen Behinderungen. Außerdem sensibilisieren wir die Bevölkerung und arbeiten dabei vor allem mit Fachkräften aus dem Pflegebereich zusammen.  

In der Provinz Granma im Südwesten des Landes helfen wir Menschen mit Behinderung, nach Reha-Maßnahmen in die Arbeitswelt aufgenommen zu werden, indem wir bestehende Bildungsstrukturen verbessern.

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Hintergrund

Karte des HI-Einsatzes in Kuba

In einem der größten Länder der Karibik ist der Zugang zu Pflegediensten für besonders schutzbedürftige Menschen schwierig.

Die Republik Kuba ist das größte Land der Karibik mit mehr als 11 Millionen Einwohner/-innen. 2015 verkündeten die Präsidenten Barack Obama und Raul Castro, die diplomatischen Beziehungen zwischen den Ländern USA und Kuba seien nach mehr als 50 Jahren wieder aufgenommen. Menschen mit Behinderung bekommen freie medizinische Versorgung, doch Schwierigkeiten beim Transport und fehlende moderne und/oder spezielle Ausrüstung (z.B. audiometrische Tests) beschränken den Zugang zu dieser Versorgung. Des weiteren sind Menschen mit Behinderung im Falle von Naturkatastrophen besonders gefährdet. Das gilt vor allem für Hurrikans, wie dem Hurrikan Matthew, der den Osten Kubas im Oktober 2016 traf. Mehr als 300.000 Menschen waren damals betroffen.

Weltweites Engagement: