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Myanmar

In Myanmar fördern wir die Rechte der Opfer von Minen und explosiven Kriegsresten sowie von Menschen mit Behinderung und stärken ihre Teilhabe in den Gemeinden.

Handicap International - Myanmar

© Handicap International

Laufende Aktivitäten

Wir  begleiten Opfer von Minen und explosiven Kriegsresten und Menschen mit Behinderung und geben ihnen die Möglichkeit, Rehabilitationsdienste in Anspruch zu nehmen. Außerdem fördern wir Organisationen von Menschen mit Behinderung finanziell, damit diese ihre Klienten im Alltagsleben und der Inklusion in die Gemeinschaften besser unterstützen können.

Außerdem bieten wir Weiterbildungen für ein lokales NGO-Konsortiums, um die Notfallpläne für Naturkatastrophen zu verbessern, die Berücksichtigung der besonders schutzbedürftigen Menschen und Menschen mit Behinderung in Vorbereitungsmaßnahmen zu fördern und ihnen die Möglichkeit zu geben, im Falle einer Katastrophe besser für sich selbst sorgen zu können.

Außerdem sind wir seit 1984 in den myanmarischen Flüchtlingslagern an der myanmarisch-thailändischen Grenze aktiv. Wir errichteten Reha-Zentren und verteilen Prothesen und Gehhilfen (Rollstühle, Krücken etc.) an Menschen mit Behinderung. Diese Hilfsmittel wurden in den Werkstätten der fünf Camps hergestellt. Außerdem sorgen wir dafür, dass Menschen mit Behinderung Zugang zu Pflege und Bildung erhalten und in den Arbeitsmarkt aufgenommen werden. Schließlich betreiben wir auch Aufklärungsarbeit über die Risiken von Minen in den Grenzgebieten.

Neues aus den Projekten

„Ich habe gemerkt, wie stark sich sein Leben verändert hat“
© HI / P. Poussereau

„Ich habe gemerkt, wie stark sich sein Leben verändert hat“

HI  Physiotherapeutin Farhana arbeitet im Kutupalong Camp in Bangladesch, eines der größten Flüchtlingslager der Welt. Ibrahim ist einer von mehr als 600.000 Rohingya, die vor der im August 2017 ausgebrochenen Gewalt in Myanmar geflohen sind. Er ist einer von vielen und hat bleibende Verletzungen erlitten. Dank der Physiotherapie mit Farhana macht Ibrahim große Fortschritte.

Bangladesch: Das Leben als Flüchtling mit Behinderung
© Hossain Moazzem / HI

Bangladesch: Das Leben als Flüchtling mit Behinderung

Abu Sadeq ist einer von 600.000 Rohingya, die seit dem 25. August aus Myanmar geflohen sind. Durch eine Verletzung vor einigen Monaten leidet er jetzt unter einer Behinderung. Er beschreibt sein Leben im Uchinprang-Lager in Bangladesch.

Spielen – Die Flucht aus dem täglichen Leben in Unsicherheit
© W. Huyghe / HI

Spielen – Die Flucht aus dem täglichen Leben in Unsicherheit

Die 10-jährige Sanda Aung ist aus ihrem Heimatland Myanmar geflohen und lebt in einem kleinen Haus aus Bambus in einem Flüchtlingscamp. Ihre Familie ist zu arm, um sie zur Schule zu schicken und sie hat fast nie die Chance gehabt, einfach Kind zu sein. Außer, wenn sie an den Spielangeboten von Handicap International (HI) teilnimmt. „Dadurch vergesse ich meine Sorgen.“

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Hintergrund

Laut dem Bericht der internationalen Kampagne für das Verbot von Landminen (ICBL), hat Myanmar die meisten Opfer von Antipersonenminen und explosiven Kriegsreste weltweit.

Seit 1999 gab es dort mehr als 3400 Opfer. Im Jahr 2013 wurden mindestens 101 Unfälle von diesen Waffen verursacht.

Bis jetzt wurden noch keine Minenräumungsarbeiten begonnen, obwohl das Regime von Präsident Htin Kyaw das Ausmaß der Problematik erkannt hat. Myanmar ist das einzige Regime der Welt, das noch regelmäßig Antipersonenminen einsetzt.

Weltweites Engagement: