Gehe zum Hauptinhalt

Co-Preisträger Friedensnobelpreis 1997

 

Sri Lanka

Nach dem Tsunami 2004 richtete HI Rehabilitationszentren zur Behandlung von Überlebenden ein. Diese Zentren kommen auch den Opfern des Bürgerkriegs zugute, der das Land von 1983 bis 2009 verwüstet hat.

Einem Mann wird eine Prothese angepasst - HI Sri Lanka

Einem Mann wird eine Prothese angepasst - HI Sri Lanka | © HI

Laufende Aktivitäten

Die Teams von HI haben unmittelbar nach dem Tsunami von 2004 in Sri Lanka schnell und effektiv gehandelt.

Handicap International ist seit 1992 im Land tätig, unterstützt schutzbedürftige Menschen (Menschen mit Behinderung, ältere Menschen usw.), die benachteiligt und besonders dem Risiko von Naturkatastrophen ausgesetzt sind, durch Projekte zur inklusiven Beschäftigung und sozialen Eingliederung in die Gemeinschaft.
HI bildet auch Organisationen der Zivilgesellschaft aus, um den schutzbedürftigsten Menschen (Menschen mit Behinderung, ältere Menschen usw.) Beschäftigungsmöglichkeiten zu bieten.
Darüber hinaus stärkt HI im Rahmen des Versöhnungsprozesses in Sri Lanka die soziale Teilhabe von Frauen, insbesondere von Frauen mit Behinderung, durch Schulung (Frauenrechte, Gleichberechtigung, Versöhnung), um den Frauen zu helfen, Frieden in Gemeinschaften zu schaffen und sich besser integriert zu fühlen.
HI bietet auch Rehabilitationsmaßnahmen nach der Ponseti-Methode für Kinder, die mit Klumpfuß geboren wurden. HI schärft das Bewusstsein der Bevölkerung für dieses Thema und fördert die Früherkennung von Behinderung.
HI führt auch das von der UEFA-Stiftung für Kinder unterstützte Projekt "INSPIRE" durch, das mit sportlichen Aktivitäten den Friedensprozess und die Versöhnung in Sri Lanka voranbringt. Kinder und Jugendliche mit und ohne Behinderung und mit verschiedenen Religionen und Ethnien nehmen an diesem Projekt teil.

 

Neues aus den Projekten

Monsun-Unwetter in Sri Lanka: Mindestens 200 Menschen verloren ihr Leben
© S.KrishanthiHandicap International
Nothilfe

Monsun-Unwetter in Sri Lanka: Mindestens 200 Menschen verloren ihr Leben

Bei schweren Überschwemmungen und Erdrutschen im Südwesten Sri Lankas sind am Wochenende mindestens 200 Menschen ums Leben gekommen, 96 werden noch immer vermisst. Insgesamt sind über eine halbe Millionen Menschen betroffen, 75.000 mussten ihre Häuser und Habseligkeiten zurücklassen. Die Notfall- und Expertenteams von Handicap International sind vor Ort und tun ihr Möglichstes, um schnell zu helfen.

Überschwemmungen in Sri Lanka: Zugang zu Nahrungsmitteln und Wasser zu ermöglichen hat nun Priorität
© Handicap International
Nothilfe

Überschwemmungen in Sri Lanka: Zugang zu Nahrungsmitteln und Wasser zu ermöglichen hat nun Priorität

Infolge der Überschwemmungen und Erdrutsche nach dem Zyklon Roanu, der am 15. Mai auf Sri Lanka traf, bereitet Handicap International den Einsatz vor, um den besonders Schutzbedürftigen zu helfen.

Überschwemmungen in Sri Lanka: Handicap International bereitet sich auf Nothilfeeinsatz vor
© Handicap International
Nothilfe

Überschwemmungen in Sri Lanka: Handicap International bereitet sich auf Nothilfeeinsatz vor

Der Zyklon Roanu, der am 15. Mai über Sri Lanka fegte, verursachte schwere Überschwemmungen und Erdrutsche. Er tötete über 100 Menschen, und mehr als 300.000 sind von den Folgen betroffen. Handicap International bereitet sich auf einen Nothilfeeinsatz für die Opfer der Katastrophe vor.

Helfen
Sie mit

Hintergrund

Karte des HI-Einsatzes in Sri Lanka

Als der Tsunami im Jahr 2004 auf die Küsten Sri Lankas traf, tobte dort gerade ein langanhaltender bewaffneter Konflikt. Die Naturkatastrophe tötete mehr als 40.000 Menschen und hatte die Umsiedlung von mehr als 500.000 Menschen zur Folge. 390.000 Menschen waren bereits durch den Konflikt vertrieben worden. Menschen mit Behinderung litten unter den beiden Krisen besonders.

Der Krieg im Norden des Landes dauerte fast 30 Jahre (1983 - 2009) und forderte mehr als 60.000 Tote. Tausende Menschen wurden unter anderem von Granaten oder Landminen verwundet und viele haben heute dauerhafte Behinderungen. 390.000 Menschen wurden während des Bürgerkriegs vertrieben.

Heute erholt sich das Land allmählich von seinen Wunden und ist auf dem Weg des Wiederaufbaus, mit einer blühenden Wirtschaft und einer raschen Entwicklung der Infrastruktur und der Dienstleistungen.

Dennoch stellen die immer wiederkehrenden Naturkatastrophen wie Überschwemmungen, Dürreperioden, Erdrutsche und Zyklone eine große Gefahr dar. Der Tsunami von 2004 hat materielle und soziale Schäden großen Ausmaßes angerichtet. Die Katastrophe kostete 40.000 Menschen das Leben und machte mehr als 250.000 Menschen obdachlos. In den letzten Jahren zwangen die Überschwemmungen von 2008 400.000 Menschen, ihre Häuser zu verlassen und im Jahr 2010 dann noch einmal 300.000 Menschen.

file/include : file/size : in function dosize, can't stat file /usr/local/website/hidev2/sn_uploads/federation/country/Humanity---Inclusion-Sri-Lanka-Projects_1.pdf : No such file or directory.

line=23,file=/usr/local/website/hidev2/site/module/module/widget/country/usine_country_file.sn
function=size

Error while executing function: size, retcode: 14

line=23,file=/usr/local/website/hidev2/site/module/module/widget/country/usine_country_file.sn
function=size

Error while executing template /usr/local/website/hidev2/site/module/module/widget/country/usine_country_file.sn.

line=98,file=/usr/local/website/hidev2/site/module/module/template/usine_page_template.sn
function=include
Weltweites Engagement:

Handicap International e.V. ist anerkannter Partner von folgenden öffentlichen Institutionen:

Logos Landeshauptstadt München, Auswärtiges Amt, BMZ, Europa, UNHCR, GIZ Logos Landeshauptstadt München, Auswärtiges Amt, BMZ, Europa, UNHCR, GIZ Logos Landeshauptstadt München, Auswärtiges Amt, BMZ, Europa, UNHCR, GIZ Logos Landeshauptstadt München, Auswärtiges Amt, BMZ, Europa, UNHCR, GIZ