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Co-Preisträger Friedensnobelpreis 1997

 

Bombardierung eines Krankenhauses von Ärzte ohne Grenzen im Norden Syriens

Jordanien Libanon Syrien

Am Montag, dem 15. Februar, wurde in Marat al-Numan, 280 Kilometer nördlich von Damaskus, ein von der humanitären Organisation „Ärzte ohne Grenzen“ unterstütztes Krankenhaus bei einem Luftangriff getroffen. Die Bilanz: 7 Tote und Dutzende Verletzte.

Ein Bombenkrater in der Stadt Kobane in Syrien. Im Hintergrund sind zwei umgedrehte Autos.

Bombenkrater in Kobane - Syrien | © Ph. Houliat / Handicap International

„Das ist eine schwere Verletzung des humanitären Völkerrechts“, erklärt Anne Héry, Leiterin des Bereichs Advocacy und institutionelle Beziehungen. „Dass erneut ein Krankenhaus bombardiert wurde, zeigt wie sehr die der Zivilbevölkerung missachtet wird. Handicap International fordert die rückhaltlose Aufklärung dieser Angriffe und appelliert erneut an alle Konfliktparteien in  Syrien, umgehend alle Bombardierungen der Zivilbevölkerung einzustellen. Wir sichern den Teams von „Ärzte ohne Grenzen“ unsere volle Unterstützung zu.“

Vor zehn Tagen bereits wurde eine von der Organisation verwaltete Einrichtung in Tafas, im Süden des Landes, bombardiert. Dabei starben drei Menschen. Seit Jahresbeginn wurden in Syrien laut „Ärzte ohne Grenzen“ insgesamt 13 Gesundheitszentren und Krankenhäuser angegriffen.

17 Februar 2016
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Syrien: Es ist dringend erforderlich, den Schutz von Zivilisten und humanitären Helfern zu gewährleisten.
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Syrien: Es ist dringend erforderlich, den Schutz von Zivilisten und humanitären Helfern zu gewährleisten.

Im Nordosten Syriens wiederholt sich der Kreislauf von Gewalt, Angst und Unsicherheit für die Bewohner/-innen! Wieder einmal sind Zivilist/-innen die ersten Opfer von Bombenanschlägen. Handicap International (HI) ist äußerst besorgt angesichts der militärischen Eskalation und der Bedrohung der Zivilbevölkerung. HI ruft alle Konfliktparteien auf, die Zivilbevölkerung zu schützen, insbesondere in den von Luftangriffen und Artilleriefeuer betroffenen Ballungsgebieten.

Militäreinsatz im Nordosten Syriens: Der Schutz der Zivilbevölkerung und humanitären Helfer/-innen ist lebensnotwendig
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Militäreinsatz im Nordosten Syriens: Der Schutz der Zivilbevölkerung und humanitären Helfer/-innen ist lebensnotwendig

Die jüngste Militäroffensive im Nordosten Syriens droht tausende Zivilist/-innen von Hilfe abzuschneiden und treibt viele in die Flucht, die oft schon vorher innerhalb Syriens geflohen waren. Davor warnen 15 Hilfsorganisationen, darunter Handicap International. CARE, Ärzte der Welt und Oxfam. Sie fordern die Konfliktparteien dazu auf, das humanitäre Völkerrecht uneingeschränkt zu respektieren und in dicht besiedelten Gebieten keine explosiven Waffen einzusetzen. 


 

HI-Studie „The Waiting List“
© Bahia Z./ HI
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HI-Studie „The Waiting List“

Handicap International hat die neue Studie „The Waiting List“ veröffentlicht. Sie befasst sich mit den unmittelbaren und langfristigen Bedürfnissen der Menschen, die von den Bombardierungen in Syrien betroffen sind. Die Studie erscheint im Vorfeld der „Internationalen Konferenz zum Schutz der Zivilbevölkerung in der städtischen Kriegsführung“, die am 1. Oktober 2019 in Wien beginnt.

Handicap International e.V. ist anerkannter Partner von folgenden öffentlichen Institutionen:

Aswärtiges Amt, BMZ, Europa, UNHCR, GIZ Aswärtiges Amt, BMZ, Europa, UNHCR, GIZ Aswärtiges Amt, BMZ, Europa, UNHCR, GIZ Aswärtiges Amt, BMZ, Europa, UNHCR, GIZ