Gehe zum Hauptinhalt

Co-Preisträger Friedensnobelpreis 1997

 

Die schlimmsten Überschwemmungen der letzten 15 Jahre

Nothilfe
Nepal

Nachdem Nepal in den vergangenen Tagen von Überschwemmungen und Erdrutschen heimgesucht wurde, ist die Zahl der Todesopfer auf 123 und die Zahl der vermissten Menschen auf mindestens 35 angestiegen. Der Süden des Landes ist am stärksten betroffen. Tausende von Häusern in der Provinz Terai sind überflutet worden; 80 Prozent des Ackerlandes wurden zerstört. 600.000 Menschen sind von der schlimmsten Überschwemmung der letzten 15 Jahre in Nepal betroffen. Die lokalen Teams von Handicap International sind in höchster Alarmbereitschaft und ermitteln, wie sie helfen können.

Ein Haus in der Provinz Terai, das aufrund der starken Überschwemmungen unter Wasser steht

Überschwemmungen in der Provinz Terai | © Forum for Human Rights and Disability

Hunderttausende von Menschen mussten ihre Häuser verlassen, da sie der Gefahr eines plötzlichen Anstiegs der Wasserstände im ganzen Land ausgesetzt waren. In den kommenden Tagen werden noch starke Regenfälle erwartet. 123 Menschen sind gestorben. Die Zahl der Todesopfer wird wahrscheinlich noch steigen und hunderttausende von Menschen benötigen sofortige Hilfe.

Überschwemmungen haben schwere Folgen für die Bewohner
 

Infolge der Überschwemmungen wurde das Trinkwasser verunreinigt und die Umwelt verschmutzt, so dass die geflüchteten Menschen an verschiedenen Infektionen erkranken. Die Opfer der Überschwemmungen leiden häufig an durch Wasser übertragenen Krankheiten, Fieber, Erkältungen, Magenschleimhautentzündungen, Bindehautentzündungen und Hautinfektionen. Kinder, Frauen, ältere Menschen und Menschen mit Behinderung sind in besonderem Maße von Krankheiten und Nahrungsmittelknappheit bedroht. Die Überschwemmungen haben auch dazu geführt, dass materieller Besitz verloren, Häuser zerstört und Menschen in Notunterkünften untergebracht worden sind.

Handicap International engagiert sich seit 15 Jahren mit etwa 80 Mitarbeitenden in Nepal. Während des Erdbebens in Nepal im April 2015 – bei dem mehr als 8.000 Menschen getötet und 22.000 verletzt worden sind – konnten wir den Betroffenen sofort Hilfe leisten.

Die Überflutungen haben in ländlichen Distrikten beträchtliche Schäden an Häusern und landwirtschaftlichen Flächen verursacht. Im Rahmen einer gemeinschaftlichen Hilfsaktion kooperiert Handicap International in zwei der am stärksten betroffenen Distrikte gegenwärtig mit der Organisation Christian Aid. Die Nothilfe umfasst die Bereitstellung von Hygiene-Sets, Unterkünften und bedingungslosen Geldtransfers in enger Zusammenarbeit mit der Regierung und mit lokalen AkteurInnen.

„Handicap International setzt sich dafür ein, die Schutzbedürftigsten in enger Abstimmung mit den örtlichen Behörden und anderen Hilfsorganisationen zu unterstützen”, sagt Willy Bergogne, der Leiter der Mission von HI in Nepal.

Schwere Überflutungen in der Provinz Teraï

21 August 2017
Weltweites Engagement:
Helfen
Sie mit

Lesen sie weiter

Moïse kann wieder Fußball spielen
© Davide Preti/HI
Nothilfe Rehabilitation und Orthopädie

Moïse kann wieder Fußball spielen

Moïse war vier Jahre alt, als das Erdbeben am 12. Januar 2010 Haiti erschütterte und er sein linkes Bein verlor.

Haiti: 10 Jahre nach dem Erdbeben
© Davide Preti/HI
Nothilfe Rehabilitation und Orthopädie

Haiti: 10 Jahre nach dem Erdbeben

Haiti hat es in den letzten 10 Jahren schwer getroffen. Nach einem verheerenden Erdbeben im Januar 2010 folgte ein schrecklicher Hurrikan im Jahr 2016. Hinzu kommt die große politische Instabilität, die das Land bis heute lähmt. 2010 hat Handicap International (HI) in Haiti einen der größten humanitären Hilfseinsätze in der Geschichte der Organisation umgesetzt. Auch heute noch leisten die Mitarbeiter/-innen  von HI einen wesentlichen Beitrag, um das lokale Angebot an Reha-Maßnahmen zu stärken.

Hilfsorganisationen zum Jemen: Hodeida immer noch gefährlichster Ort für Zivilisten
© ISNA Agency / HI
Nothilfe

Hilfsorganisationen zum Jemen: Hodeida immer noch gefährlichster Ort für Zivilisten

Berlin/Sana’a, 10. Dezember 2019. Ein Jahr nach dem Stockholmer Abkommen ist die Hafenstadt Hodeida immer noch der gefährlichste Ort für Zivilisten im Jemen. Daran erinnern heute 15 internationale Hilfsorganisationen, darunter CARE, Aktion gegen den Hunger, Handicap International, International Rescue Committee, Islamic Relief Deutschland, NRC Flüchtlingshilfen und Oxfam in einem gemeinsamen Statement.

Handicap International e.V. ist anerkannter Partner von folgenden öffentlichen Institutionen:

Aswärtiges Amt, BMZ, Europa, UNHCR, GIZ Aswärtiges Amt, BMZ, Europa, UNHCR, GIZ Aswärtiges Amt, BMZ, Europa, UNHCR, GIZ Aswärtiges Amt, BMZ, Europa, UNHCR, GIZ