Co-Preisträger Friedensnobelpreis

Happy Birthday to HI

Inklusion Vorsorge und Gesundheit
International

Wir feiern den Geburtstag von Handicap International am 19. Juli! Seit 38 Jahren unterstützen wir weltweit Menschen mit Behinderung und kämpfen für eine Welt ohne Minen und Streubomben sowie gegen Bombenangriffe auf die Zivilbevölkerung. 

Die beiden Mädchen Nirmala & Khendo aus Nepal gehen Hand in Hand mit ihrem HI-Physiotherapeuten spazieren. HI betreut die Mädchen, seit sie 2016 beim Erdbeben ein Bein verloren haben.

HI betreut die Mädchen Nirmala & Khendo aus Nepal seit sie beim Erdbeben 2016 ein Bein verloren haben. | © Prasiit/HI

Angefangen hat alles in Kambodscha, ausgelöst durch die Gräueltaten der Roten Khmer: Französische Ärzt*innen kümmerten sich in Flüchtlingslagern um Kinder, Frauen und Männer, die durch Kugeln, Granatsplitter oder Minen verletzt und verstümmelt wurden. Die schreckliche Situation bewegte sie 1982 dazu, Handicap International zu gründen, um der Vielzahl an Personen mit Amputation helfen zu können.

Seither ist viel passiert: Mittlerweile sind wir in 60 Ländern aktiv, um besonders schutzbedürftige Menschen zu unterstützen und die Lebensbedingungen für Menschen mit Behinderung langfristig zu verbessern.

An dieser Stelle bedanken wir uns herzlich bei all unseren Spender*innen und Unterstützer*innen! Ohne Euch wäre unsere Arbeit nicht möglich.

19 Juli 2020
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Schulbildung für Mahnaz und Safa
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Für Mahnaz und Safa aus Herat in Afghanistan ist es der größte Traum, wieder zur Schule gehen zu können. Dass sie überhaupt wieder die Möglichkeit dazu haben und mehr am Leben teilhaben können, verdanken sie Handicap International (HI).

Mädchen mit Behinderung werden doppelt diskriminiert
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Mädchen mit Behinderung dürfen oftmals nicht in die Schule gehen. Anlässlich des Internationalen Tages der Bildung am 24. Januar ruft die gemeinnützige Organisation Handicap International (HI) dazu auf, diese Ungerechtigkeit und Benachteiligung zu bekämpfen. Eine Untersuchung, die HI in Ländern der Sahelzone durchgeführt hat, zeigt, dass Mädchen mit Behinderung in vielen Familien als „Strafe“ oder „Tragödie“ angesehen werden. Nur wenige dürfen die Schule besuchen. Ein Mädchen zu sein und eine Behinderung zu haben, stellt eine doppelte Diskriminierung dar. So unterstützt Handicap International in Burkina Faso, Mali und Niger diese Kinder, schult Lehrer, klärt auf, spricht mit den Eltern und stärkt lokale Behindertenorganisationen. 

Interview mit Entwicklungsminister Dr. Gerd Müller
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Dr. Gerd Müller, Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), stuft die derzeitige Lage in vielen Entwicklungsländern als dramatisch ein. Im Interview mit HI warnt Müller davor, dass an den Folgen der Corona-Pandemie in Afrika mehr Menschen sterben werden als am Virus selbst.