Gehe zum Hauptinhalt

Co-Preisträger Friedensnobelpreis 1997

 

Handicap International gedenkt Camille Lepage

Öffentlichkeitsarbeit
Südsudan

Camille Lepage, 26 Jahre alt und Fotografin, wurde während einer Reportage in Zentralafrika getötet. Die Nachricht ihres Todes wurde am Dienstag, 13. Mai, durch die französischen Behörden veröffentlicht.

Camille hat durch ihre Arbeit dazu beigetragen, dass zahlreichen Krisen auf dem afrikanischen Kontinent ihren Weg in die Öffentlichkeit fanden. Dies indem sie ihre Bilder an internationale Medien weiterreichte sowie durch ihr Engagement für die in den Konfliktzonen aktiven humanitären Organisationen.

Im vergangenen Januar hatte Camille mit Handicap International eine Reportage über die Flüchtlinge im Südsudan realisiert. Ihre Fähigkeit, sich in die Situation der besonders Schutzbedürftigen hineinzuversetzen, sowie die Qualität ihrer Arbeit, wurde von all jenen hervorgehoben, welche Camille während dieser Zeit kennenlernen durften.
„Ich möchte, dass die Betrachter nachfühlen können, was die Menschen erleben", erklärte sie. "Ich möchte, dass sie Mitgefühl für sie empfinden als individuelle menschliche Wesen, und sie nicht einfach als weitere Gruppe von unter einem Krieg leidenden AfrikanerInnen sehen, irgendwo auf diesem schwarzen Kontinent.“

Handicap International begrüsst und würdigt die Arbeit von JournalistInnen und FotografInnen, die wie Camille Lepage in vergessenen Krisen über das Leid schutzbedürftigsten Menschen berichten.

Der Familie, den Angehörigen und Freunden von Camille Lepage drückt Handicap International tiefstes Beileid aus.

14 Mai 2014
Weltweites Engagement:
Helfen
Sie mit

Lesen sie weiter

Streubomben: Die tödliche Gefahr im Fokus
© Nicolas Axelrod/HI
Minen und andere Waffen Öffentlichkeitsarbeit

Streubomben: Die tödliche Gefahr im Fokus

München, 28. August 2019. Der am 29. August veröffentlichte Streubomben Monitor 2019 zeigt, dass es weiterhin weltweit Opfer durch Streubomben gibt. In Syrien wurden erneut Angriffe mit diesen menschenverachtenden Waffen verzeichnet. In insgesamt acht Ländern und einem Gebiet wurden Menschen durch explosive Reste getötet oder verletzt. 99 Prozent der Opfer stammten aus der Zivilbevölkerung. Vom 2. bis 4. September fand in Genf die Konferenz der Mitgliedsstaaten des Oslo-Vertrags statt. Dieser Vertrag verbietet den Mitgliedsstaaten den Einsatz, die Herstellung, die Lagerung und Weitergabe von Streumunition. Gemeinsam mit der internationalen Kampagne CMC war HI in Genf dabei, um die Staaten an ihre Verpflichtungen zu erinnern. Erfreulicherweise sind bereits 99 Prozent der Streubomben aus Beständen der Vertragsstaaten vernichtet und auch die Räumung betroffener Gebiete macht Fortschritte - selbst wenn erste Verlängerungsanträge gestellt werden mussten. Die Räumung ist lebensnotwendig, da Streubomben durch ihre vielen Blindgänger eine tödliche und langfristige Bedrohung für die lokale Bevölkerung darstellen.  

Humanitäre Hilfe: Eine Geschichte des Mitgefühls
© Gilles Lordet / HI
Nothilfe Rehabilitation und Orthopädie

Humanitäre Hilfe: Eine Geschichte des Mitgefühls

Am Montag, 19. August, ist Welttag der Humanitären Hilfe. Anlass genug, einen unserer engagierten Mitarbeiter zu Wort kommen zu lassen. Tichaona Mashodo leitet das mobile Einsatzteam im Südsudan. Im Interview blickt er auf die letzten zehn Jahre seines humanitären Engagements zurück.

Meilenstein für das Humanitäre Völkerrecht
© Elisa Fourt/HI
Minen und andere Waffen Öffentlichkeitsarbeit

Meilenstein für das Humanitäre Völkerrecht

Am 12. August jährt sich die Unterzeichnung der vier Genfer Abkommen von 1949 zum 70. Mal. Die Genfer Abkommen bilden das Kernstück des heutigen Humanitären Völkerrechts und schützen Menschen vor Grausamkeit und Unmenschlichkeit in Kriegssituationen.

Handicap International e.V. ist anerkannter Partner von folgenden öffentlichen Institutionen:

Aswärtiges Amt, BMZ, Europa, UNHCR, GIZ Aswärtiges Amt, BMZ, Europa, UNHCR, GIZ Aswärtiges Amt, BMZ, Europa, UNHCR, GIZ Aswärtiges Amt, BMZ, Europa, UNHCR, GIZ