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Co-Preisträger Friedensnobelpreis 1997

 

HI-Botschafterin Ulrike Folkerts besucht Rehazentrum in Jordanien

Öffentlichkeitsarbeit Rechte von Menschen mit Behinderung
Jordanien

Die Schauspielerin Ulrike Folkerts engagiert sich seit vielen Jahren an der Seite von HI. Derzeit besucht sie Jordanien, um sich mit syrischen Geflüchteten und Menschen mit Behinderung auszutauschen. Am Dienstag, 18. September begleitete sie mehrere Patienten in einem Rehabilitationszentrum.

Ulrike Folkerts mit der kleinen Heba in einem Rehazentrum in Zarqa, Jordanien

Ulrike Folkerts mit der kleinen Heba in einem Rehazentrum in Zarqa, Jordanien | © Ursula Meissner/HI

Rund 35 Menschen werden dort täglich von Therapeuten behandelt. Darunter viele Kinder, die von Geburt an mit einer Behinderung leben müssen. HI kümmert sich aber auch um Erwachsene, die entweder an den physischen Folgen der Bombardierungen in Syrien leiden oder psychosoziale Hilfe erhalten.

„Es hat mich sehr beeindruckt, wie engagiert die Therapeuten sind. Man spürt, dass sie lieben, was sie tun“, sagte Ulrike Folkerts. Die Schauspielerin sprach mit den Kindern und schaute zu, wie die Kleinen eifrig mit den Spezialisten trainierten. „Die Kinder und auch ihre Mütter fühlen sich hier eindeutig gut aufgehoben“, unterstrich Folkerts.

Dann erlebte sie die Behandlung von Abdul Kareem, der durch einen Flugzeugangriff von Splittern getroffen wurde. Sein linkes Bein entzündete sich und es musste abgenommen werden. Der Mann aus dem syrischen Homs wird langfristig betreut.

Ulrike Folkerts ist Botschafterin für Handicap International. Sie unterstützt unsere Kampagne „Stop bombing civilians“ und engagiert sich seit vielen Jahren für den Kampf gegen Landminen. Bundesweit bekannt und populär wurde Folkerts in der Rolle der Ludwigshafener Hauptkommissarin Lena Odenthal, die sie seit 1989 in der ARD-Krimireihe Tatort darstellt.

Im Rahmen der Reise begegnete Ulrike Folkerts auch Prinz Mired Rood Zeid Al-Hussein aus dem jordanischen Königshaus, Chairman of the National Commission for Demining and Rehabilitation of Jordan und Head of the Higher Council for the Affairs of Persons with Disabilities. Prinz Mired ist in seinen Funktionen als Verantwortlicher für Minenaktion und für die Belange von Menschen mit Behinderung ein wichtiger Ansprechpartner von HI in Jordanien. Durch sein langjähriges Engagement für die Umsetzung des Minenverbotsvertrags unterstützt er auch international die Ziele von Handicap International und der internationalen Kampagne für das Verbot von Landminen.

Prinz Mired Rood Zeid Al-Hussein aus dem jordanischen Königshaus

Prinz Mired Rood Zeid Al-Hussein und Ulrike Folkerts im Gespräch.

19 September 2018
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Seit vielen Jahren ist der Fotojournalist als Reporter eng mit Handicap International verbunden. Seit über 20 Jahren geht er auf seine „Dunklen Reisen“. Rund 80 große Reportagen sind in der Zeit entstanden, zahlreiche Ausstellungen und mehrere Bücher. In seinem neuesten und bislang persönlichsten, gibt er nun Auskunft über manche Hintergründe, auch über seine Gefühle auf seinen Recherchereisen. In 13 verschiedene Staaten von Kolumbien bis Nepal, vom Südsudan bis nach Tschechien und immer wieder in die Ukraine führen uns seine Berichte über menschliche Grenzsituationen. Das Buch ist beim Erich Weiß Verlag erschienen.

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